Michael Saylors Firma Strategy investierte am Montag weitere 1,25 Milliarden Dollar in Bitcoinund kaufte genau 13.627 Coins, kurz bevor der US-Kongress in die nächste Krypto-Debatte eintrat, wie Cryptopolitanbereits berichtete.
Sie verkauften 6,8 Millionen Aktien ihrer Klasse A und erzielten damit einen Erlös von 1,13 Milliarden Dollar. Zusätzlich veräußerten sie 1,2 Millionen Aktien ihrer variabel verzinsten Vorzugsaktien der Serie A mit Verlängerungsoption für weitere 119,1 Millionen Dollar.
Insgesamt? 1,25 Milliarden Dollar. Kein Cent floss woanders hin. Sie zahlten 91.519 Dollar pro Bitcoin, inklusive aller Gebühren. Damit erhöht sich ihr Gesamtbestand auf 687.410 Bitcoin, was sie insgesamt 51,8 Milliarden Dollar gekostet hat. Das bedeutet, ihr durchschnittlicher Kaufpreis liegt nun bei 75.353 Dollar pro Bitcoin.
Strategy hat noch Milliarden übrig, die in Bitcoin investiert werden können
Zum Redaktionsschluss verfügt 10,3 Milliarden Dollar im Rahmen ihres Aktienverkaufsprogramms. Und das betrifft nur die Stammaktien. Es gibt noch mehr.
Der Vorstand hat zudem Spielraum, weitere Vorzugsaktien im Wert von Milliarden auszugeben: 3,9 Milliarden Dollar an variabel verzinsten Aktien, 20,3 Milliarden Dollar an Strike-Vorzugsaktien, 4,0 Milliarden Dollar an Stride-Vorzugsaktien und weitere 1,6 Milliarden Dollar an Strife-Vorzugsaktien. Das ist mehr als genug Kapital, um bei Bedarf weitere Aktien zuzukaufen.
Unterdessen wird es spannend . David Brickell und Chris Mills vom London Crypto Club sorgten in ihrem wöchentlichen Newsletter für Aufsehen. Sie behaupteten, Bitcoin sei die beste Möglichkeit, gegen den fallenden US-Dollar zu wetten, und werde „2026 wieder die Spitzenposition als renditestärkster Makro-Anlagewert einnehmen“.
Sie sagten auch, Donald Trump werde vor den Zwischenwahlen im November „die Süßigkeiten verteilen“, und das Ganze sei im Grunde ein Test dafür, wie die Menschen über das Weiße Haus denken.
Händler, die nahe dem Höchststand bei 126.000 US-Dollar gekauft haben, könnten verkaufen, wenn der Kurs wieder auf den Einstandskurs steigt. Brickell und Mills meinten jedoch, dass dies diesmal keine große Rolle spielen dürfte. Sie schrieben: „On-Chain-Analysen deuten nun auf geringere Gewinnmitnahmen und einen daraus resultierenden Angebotsdruck durch Großinvestoren und langfristige Anleger hin, wodurch sich die realisierten Kursgewinne verlangsamen.“
Zum Zeitpunkt dieses Berichts notierte Bitcoin bei knapp über 91.000 US-Dollar, also immer noch fast 30 % niedriger als sein Rekordhoch.
Das Ganze deckt sich aber mit dem, was Arthur Hayes Anfang des Jahres gesagt hat. Er behauptete, die Kombination aus kostenlosem Staatsgeld und einem schwachen Dollar könnte Bitcoin im ersten Quartal 2026 auf 200.000 Dollar treiben.

