Samsung meldet einen überwältigenden zehnfachen Gewinnanstieg und übertrifft damit die Erwartungen

- Samsungtronmeldete für das erste Quartal 2024 einen um das Zehnfache höheren operativen Gewinn, genauer gesagt eine Steigerung um 932 %.
- Samsung erzielte in den ersten drei Monaten des Jahres einen operativen Gewinn von 6,6 Billionen KRW (4,8 Milliarden US-Dollar) bei einem Umsatz von 71,9 Billionen KRW.
- Der Chip- und Handyhersteller erklärte, sein Flaggschiffmodell Galaxy S24 sei ein Schlüsselfaktor für die Erzielung von Umsätzen.
Samsungtronveröffentlichte am Dienstag seinen Ergebnisbericht für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2024 und meldete einen zehnfachen Anstieg des Betriebsgewinns, hauptsächlich aufgrund eines Preisanstiegs bei Speicherchips infolge der Expansion im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Samsung meldet einen Anstieg des Betriebsgewinns um 932 %
Die enormen Gewinne ließen den Aktienkurs des Smartphone-Herstellers nach Veröffentlichung des Berichts um 1,8 Prozent steigen. Der zehnfache operative Gewinn entspricht 6,6 Billionen Südkoreanischen Won (4,8 Milliarden US-Dollar) und ist damit im Vergleich zum ersten Quartal 2023, als der Gewinn 640 Milliarden Won betrug, enorm hoch.
Anfang des Monats prognostizierte Samsung nahezu die gleichen Zahlen wie der Speicherchip-Hersteller und erklärte, dass die Schwäche der koreanischen Währung gegenüber den wichtigsten Währungen sich ebenfalls positiv auf den Betriebsgewinn ausgewirkt habe.

Das Unternehmen erwähnte das Galaxy S24 Smartphone, sein Flaggschiffmodell, und sagte:
„Das Unternehmen erzielte einen konsolidierten Umsatz von 71,92 Billionen KRW, was auftronVerkäufe des Flaggschiff-Smartphones Galaxy S24 und höhere Preise für Speicherhalbleiter zurückzuführen ist. Der operative Gewinn stieg auf 6,61 Billionen KRW, da das Speichergeschäft durch die Deckung der Nachfrage nach Produkten mit hoher Wertschöpfung wieder in die Gewinnzone zurückkehrte.“
Quelle: Samsung.
Der Technologiegigant stellte außerdem fest, dass sich das Geschäft mit mobilen Erlebnissen (MX) ebenfalls besser entwickelt habe und dass sich die Geschäftsbereiche für digitale Haushaltsgeräte und visuelle Displays ebenfalls als profitabel erwiesen und höhere Gewinne verzeichneten.
Die DRAM- und Display-Branche generiert ebenfalls Umsätze
Die Investitionsausgaben beliefen sich im ersten Quartal auf 11,3 Billionen KRW, darunter 9,7 Billionen KRW für die Device Solution (DS) Division und 1,1 Billionen KRW für die Samsung Display Corporation (SDC).
Samsung ist der größte Hersteller von DRAM-Chips (Dynamic Random-Access Memory) und wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Ausgaben für die Speicherherstellung auf Anlagen und Verpackungstechnologien konzentriert seien, um die wachsende Nachfrage nach HBM (High-Bandwidth Memory), DDR5 und anderen neuesten Chips zu decken.

In Bezug auf die Investitionen in die Chipfertigung wurde darauf hingewiesen, dass die Mittel für den Aufbau einer Infrastruktur zur Deckung des mittel- und langfristigen Bedarfs an Chips verwendet wurden. Bei den Investitionen in Displays hieß es, dass diese hauptsächlich in IT-OLED-Produkte und flexible Displays flossen.
Samsungs Speichergeschäft erholte sich ebenfalls. Im Halbleiterbereich erzielte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 1,91 Billionen KRW und einen konsolidierten Gesamtumsatz von 23,14 Billionen KRW. Laut Samsung ist dies auf die Nachfrage in den Bereichen Server, Speicher, Mobilgeräte und PCs zurückzuführen. Der Fokus lag dabei auf Lösungen mit hoher Wertschöpfung wie SSDs, DDR5, HBM und UFS 4.0.
Samsung erwartet ein positives Geschäftsumfeld und rechnet trotz geopolitischer Probleme und Unsicherheiten mit einer steigenden Nachfrage nach seinen Produkten. Zudem kündigte das Unternehmen an, Galaxy AI in weitere Smartphone-Modelle zu integrieren, nachdem das Galaxy S24 maßgeblich zur Umsatzsteigerung beigetragen hatte. Für das zweite Quartal rechnet Samsung mit einer stabilen Smartphone-Nachfrage und einer allmählichen Erholung der TV-Nachfrage.
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Aamir Sheikh
Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.
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