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Samsung setzt auf KI, um im Bereich Smartphones und Haushaltsgeräte alle anderen zu überflügeln

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Samsung setzt auf KI, um im Bereich Smartphones und Haushaltsgeräte alle anderen zu überflügeln
  • Samsung setzt auf KI, um den Markt für Handys, Fernseher und Haushaltsgeräte zu dominieren, und hat sich zum Ziel gesetzt, das globale Marktwachstum von 3 % im Jahr 2025 zu übertreffen.
  • Chinesische Konkurrenten wie Huawei und Xiaomi setzen Samsung unter Druck, doch das Unternehmen will sich durch Sicherheit und Komfort profilieren, nicht durch Preissenkungen.
  • Das Unternehmen forciert den Einsatz von KI-Funktionen in verschiedenen Geräten und versucht, seine Führungsposition auf dem Markt für Speicherchips zurückzuerobern, wo es hinter SK Hynix zurückgefallen ist.

Samsung will die Konkurrenz im Bereich dertrondominieren, und künstliche Intelligenz ist dabei seine wichtigste Waffe. Das Unternehmen will das für den globalen Markt fürtronim Jahr 2025 prognostizierte Wachstum übertreffen.

CEO Jong-Hee Han, der auch Samsungs Geschäftsbereich Device eXperience (DX) leitet, erklärte, dass das Unternehmen in diesem Jahr mit einem Wachstum von 4 bis 5 Prozent im Mobilfunkgeschäft rechnet und damit den Gesamtmarkt übertreffen wird. Auch Fernseher und Haushaltsgeräte entwickeln sich positiv.

Die Strategie besteht darin, KI in alles zu integrieren. Von Kühlschränken bis hin zu Saugrobotern werden ihre Geräte täglich intelligenter. Die Galaxy S24-Serie, ihr neuestes Premium-Smartphone, kann fremdsprachige Telefonate in Echtzeit übersetzen – eine zusätzliche Übersetzer-App ist nicht mehr nötig.

Samsung lässt sich von chinesischen Konkurrenten nicht beirren

Chinesische Marken wie Huawei und Xiaomi machen Samsung ernsthafte Konkurrenz. Sie bringen High-End-Smartphones mit Top-Ausstattung zu erschwinglichen Preisen auf den Markt. Samsung könnte die Preise senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben, aber laut Han ist das nicht geplant.

Stattdessen setzen sie auf Sicherheit und Komfort, um sich von der Konkurrenz abzuheben. „Wettbewerb ist hilfreich“, sagte Han gelassen, doch es ist klar, dass Samsung sich des harten Wettbewerbs bewusst ist. Während das Unternehmen im Produktbereich kämpft, hat seine Halbleitersparte mit eigenen Problemen zu kämpfen.

Einst unangefochtener Marktführer bei Speicherchips, hat Samsung im Markt für High Bandwidth Memory (HBM)-Chips gegenüber SK Hynix an Boden verloren. HBM-Chips sind für KI-Vorreiter wie Nvidia unerlässlich, und der Rückstand in diesem Bereich ist ein großes Problem.

Um dem entgegenzuwirken, kündigte Samsung im November eine Umstrukturierung der Führungsriege an. Jun Young-hyun, nun Co-CEO und Leiter der Speicherchip-Sparte, hat die Aufgabe, die entstandene Lücke zu schließen und Samsung wieder wettbewerbsfähig zu machen.

Finanzprognosen und eine seltene Entschuldigung

Samsungs Finanzzahlen deuten auf eine Erholung hin, allerdings mit einigen Schwierigkeiten. Der operative Gewinn für das vierte Quartal 2024 wird auf 8,2 Billionen Won (5,6 Milliarden US-Dollar) geschätzt. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2,8 Billionen Won im Vorjahr, liegt aber immer noch unter den 9,18 Billionen Won des Vorquartals.

Die Anleger sind nicht begeistert, und das Management von Samsung weiß das. Im Oktober entschuldigte sich Jun in einer seltenen Stellungnahme für die enttäuschenden Ergebnisse des dritten Quartals und räumte ein, dass das Unternehmen sich verbessern müsse.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Samsung kündigte im November ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 10 Billionen Won (7,6 Milliarden US-Dollar) an, was für Anleger hervorragend ist.

Der Halbleitersektor boomt derweil. Die Nvidia-Aktie legte kürzlich um 3,4 % zu und erreichte ein Rekordhoch von 149,43 US-Dollar. Microsoft heizte die Stimmung weiter an mit der Ankündigung, bis 2025 80 Milliarden US-Dollar in KI-gestützte Rechenzentren zu investieren.

Foxconn, ein weiterer Branchenriese, erzielte im vierten Quartal Rekordumsätze, unter anderem dank KI-Servern. Dies führte zu einem Anstieg des VanEck Semiconductor ETF um mehr als 3 %.

Technologieaktien profitieren vom KI-Boom, doch nicht alle Unternehmen profitieren gleichermaßen. Der Nasdaq Composite legte um 1,24 % zu, der S&P 500 um 0,55 %. Der Dow Jones Industrial Average hingegen musste einen leichten Rückgang von 0,06 % hinnehmen. Dieser Rückgang folgte auf Gerüchte, Trump könnte die Importzölle senken, was er jedoch dementierte.

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