Darknet-Verkauf enthüllt 36 Millionen gestohlene KI-Gaming-Accounts und Kaspersky-Bericht

- Kaspersky enthüllt 36 Millionen gestohlene KI-Gaming-Konten und signalisiert damit einen Anstieg der Cyberkriminalität, die die Popularität von KI-Diensten ausnutzt.
- Infostealer stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Online-Sicherheit dar und zielen auf KI-basierte Plattformen wie Roblox und OpenAI-Nutzer ab.
- Die Nachfrage nach gestohlenendentvon KI-Diensten unterstreicht die dringende Notwendigkeit robuster Cybersicherheitsmaßnahmen zur Bekämpfung sich ständig weiterentwickelnder Cyberbedrohungen.
Ein aktueller Bericht des Cybersicherheitsunternehmens Kaspersky beleuchtet einen besorgniserregenden Trend in der Cyberkriminalität: den grassierenden Verkauf gestohlenerdentvon KI-basierten Spieleplattformen und -diensten. In den letzten drei Jahren wurden alarmierende 36 Millionendent, darunter Login-Passwörter, gestohlen und im Darknet zum Verkauf angeboten. Die stark gestiegene Nachfrage nach KI-Diensten und Online-Spielen hat ungewollt die Aktivitäten von Hackern befeuert, die spezielle Schadsoftware, sogenannte Info-Stealer, einsetzen, um Nutzerdaten zu sammeln.
Der Anstieg von Datendieben bedroht die Online-Sicherheit
Infostealer, eine Art Schadsoftware, die Benutzeranmeldedaten und Passwörter heimlichtrac, sind zur bevorzugten Waffe von Cyberkriminellen geworden, die die wachsende Beliebtheit KI-basierter Dienste und Online-Spieleplattformen ausnutzen wollen. Diese Schadprogramme infizieren private und geschäftliche Geräte auf verschiedenen Wegen, darunter Phishing-Angriffe und andere Täuschungsmethoden.
Laut Kaspersky stammen die meisten kompromittiertendentvon der bekannten Spieleplattform Roblox. Rund 34 Millionen Nutzerkonten fielen Malware-bedingten Datenlecks zum Opfer. Der Bericht hebt zudem einen drastischen Anstieg gestohlener Zugangsdaten um das 33-Fache hervor. Insgesamt wurden 664.000dentvon OpenAI-Nutzern gestohlen, darunter auch solche, die mit ChatGPT, einem weit verbreiteten Chatbot-Dienst, in Verbindung stehen.
KI-Dienste unter Beschuss – wachsende Sorge
Der Anstieg vondentbeschränkt sich nicht nur auf Spieleplattformen, sondern umfasst eine Vielzahl KI-basierter Dienste. Insbesonderedentvon über 1.160.000 Nutzern des KI-gestützten Grafikdesign-Tools Canva wurden im gleichen Dreijahreszeitraum kompromittiert. Daten von Kaspersky Digital Footprint Intelligence zeigen, dass diese gestohlenendenthäufig in Darknet-Foren und geheimen Telegram-Kanälen auftauchen, was auf einen florierenden Schwarzmarkt für gestohlene Nutzerdaten hindeutet.
Von Bildbearbeitungs- und Übersetzungsdiensten bis hin zu Chatbots und Sprachgeneratoren – die Bandbreite kompromittierter KI-Dienste unterstreicht die weitreichende Bedrohung. Yuliya Novikova, Leiterin von Kaspersky Digital Footprint Intelligence, betont die dringende Notwendigkeit robuster Cybersicherheitsmaßnahmen, um Infostealer-Angriffe abzuwehren und den Missbrauch vondentzu verhindern.
Kontinuierliche Wachsamkeit beim Schutz vor Cyberbedrohungen
Die Nachfrage nach gestohlenendent, insbesondere solchen im Zusammenhang mit KI-Diensten, stellt weiterhin eine erhebliche Herausforderung für die Online-Sicherheit dar. Der Berichtdenteinen deutlichen Anstieg des Interesses von Cyberkriminellen an ChatGPT-Konten nach der Veröffentlichung der vierten Version im März 2023. Trotz der anschließenden Stabilisierung unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach KI-bezogenendentdie fortwährende Attraktivität für Angreifer, die von der weitverbreiteten Nutzung dieser Dienste profitieren wollen.
Angesichts dieser Entwicklungen ist es unerlässlich, dass Einzelpersonen und Organisationen ihre Abwehrmaßnahmen gegen Infostealer-Angriffe verstärken. Da sich Cyberbedrohungen ständig weiterentwickeln und verbreiten, sind proaktive Maßnahmen, darunter robuste Sicherheitsprotokolle und kontinuierliche Wachsamkeit, von größter Bedeutung, um die Risiken durch im Darknet agierende Angreifer zu minimieren.
Die jüngsten Erkenntnisse von Kaspersky verdeutlichen eindrücklich die allgegenwärtigen Gefahren im digitalen Raum. Da Cyberkriminelle zunehmend KI-basierte Dienste und Spieleplattformen ins Visier nehmen, ist der Bedarf an umfassenden Cybersicherheitsmaßnahmen dringender denn je. Durch Wachsamkeit und die Implementierung robuster Abwehrmechanismen können sowohl Nutzer als auch Organisationen dazu beitragen, die Cyberkriminalität einzudämmen und die Integrität von Online-Ökosystemen zu schützen.
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