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Russlands Präsident Wladimir Putin räumt ein, dass der US-Dollar trotz all seiner Bemühungen immer noch die unangefochtene Nummer eins ist

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Russlands Präsident Wladimir Putin räumt ein, dass der US-Dollar trotz all seiner Bemühungen immer noch die unangefochtene Nummer eins ist
  • Putin räumt ein, dass der US-Dollar trotz Russlands Bemühungen, sich davon abzuwenden, immer noch die dominierende Weltwährung ist.
  • Russland und China wickeln mittlerweile 95 % ihres Handels in Rubel und Yuan ab, wodurch die Abhängigkeit vom Dollar abnimmt.
  • Putin fordert eine BRICS-Alternative zu den von den USA dominierten Finanzsystemen wie SWIFT mit dem Ziel größerer Unabhängigkeit.

Wladimir Putin hat nun die Realität anerkannt, gegen die er so lange angekämpft hat. Trotz aller Bemühungen der BRICS-Staaten, sich dem Einfluss des US-Dollars zu entziehen, bleibt dieser das mächtigste Instrument im globalen Finanzwesen.

In seiner Rede auf dem jährlichen Gipfeltreffen in Kasan wies Putin darauf hin, dass die Vereinigten Staaten den Dollar als politische Waffe einsetzen und Länder bestrafen, die sich nicht an ihre Regeln halten. Wörtlich sagte er:

„Der Dollar wird als Waffe eingesetzt. Wir sind uns dieser Realität vollkommen bewusst. Ich glaube, es ist ein schwerwiegender Fehler derjenigen, die diese Praxis anwenden.“

Der russische Präsidentdent , dass Amerika durch seine einseitigen Sanktionen Russland geschadet und zudem die finanzielle Unabhängigkeit jedes Landes gefährdet habe, das sich in den Fokus solcher Maßnahmen rücken könnte.

Russland und China verabschieden sich vom Dollar

Russland und China haben einen wichtigen Schritt zur Verringerung ihrer Abhängigkeit vom US-Dollar unternommen. Laut Putin werden mittlerweile rund 95 % des Handels zwischen den beiden Ländern mit dem russischen Rubel und dem chinesischen Yuan abgewickelt.

Damit versuchen Russland und China, sich von westlich dominierten Finanzsystemen zu lösen – ein Ziel, das Putin seit Langem vehement verfolgt. Er möchte diese Bemühungen über sich und China hinaus ausweiten.

Putin rief die BRICS-Staaten dazu auf, eine Alternative zu traditionellen westlichen Finanznetzwerken wie SWIFT. Er sagte den Staats- und Regierungschefs der Welt:

„Nicht wir weigern uns, den Dollar zu benutzen. Aber wenn man uns nicht arbeiten lässt, was sollen wir dann tun? Wir sind gezwungen, nach Alternativen zu suchen.“

BRICS und ein neues globales Zahlungssystem

Putin schlug außerdem die Entwicklung einer neuen BRICS-Investitionsplattform vor, die die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten stärken und den Entwicklungsländern des globalen Südens finanzielle Mittel zur Verfügung stellen soll.

Er glaubt, diese Plattform wäre ein wirksames Instrument zur Unterstützung der Wirtschaft der BRICS-Staaten. Doch nicht alle sind von Putins Ideen überzeugt. Einige BRICS-Mitglieder, namentlich Brasilien und Indien, haben Bedenken geäußert.

Sie befürchten, dass sich der Block zu einem antiwestlichen Bündnis unter chinesischer, was ihren eigenen Beziehungen zu Amerika schaden könnte. 

Unterdessen bereitete Putin auf dem Gipfeltreffen den Staats- und Regierungschefs, die sich von der finanziellen Dominanz der USA befreien wollen, einen herzlichen Empfang. Zu diesen Staats- und Regierungschefs gehörte auch der türkischedent Recep Tayyip Erdoğan.

Erdoğans Auftritt war deshalb so bedeutsam, weil er der einzige Staatschef eines NATO-Landes war, der am Gipfel teilnahm. Bekanntlich bezeichnet er Putin gern als „lieben Freund“

Dies stößt bei seinen NATO-Verbündeten nicht immer auf Zustimmung, doch Erdogan scheint entschlossen,tronBeziehungen sowohl zu Russland als auch zum Westen aufrechtzuerhalten.

Für Putin zeigte dies, dass der Kreml trotz der westlichen Versuche, Russland nach dessen Invasion in der Ukraine zu isolieren, alles andere als ein globaler Außenseiter ist.

Gleichzeitig verbreitete sich die Nachricht, dass Nordkorea Truppen nach Russland entsandt hat, um seine Kriegsanstrengungen in der Ukraine zu unterstützen. Dieses Bündnis ist überraschend, da Russland sich einst den Sanktionen gegen Nordkorea angeschlossen hatte, um dessen nukleare Ambitionen zu stoppen.

Das zeigt nur, wie weit Putin bereit ist zu gehen, um angesichts internationaler Opposition die Unterstützung verschiedenster Länder zu gewinnen. Erst vor wenigen Monaten wurde er bei einer Autofahrt mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un fotografiert.

Verbessern sich die Beziehungen zwischen Indien und China?

Ein weiteres bemerkenswertes Ereignis beim Gipfeltreffen war das Treffen des chinesischen Präsidentendent Jinping und des indischen Premierministers Narendra Modi, um nach jahrelangen Spannungen ihre jeweiligen Probleme beizulegen.

Die beiden hatten seit über fünf Jahren keine formellen Gespräche mehr geführt, doch dieser Gipfel bot ihnen eine Plattform, um sich in wichtigen Fragen zu einigen.

Xi betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen China und Indien im besten Interesse beider Nationen, während Modi zustimmte, dass die Wahrung von Frieden und Stabilität entlang ihrer umstrittenen Grenze Priorität haben sollte.

Sie sprachen über die Notwendigkeit gegenseitigen Vertrauens und Respekts, was darauf schließen lässt, dass beide Länder bereit sind, ihre Beziehungen zu verbessern, was Putins Mission erheblich erleichtern würde.

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