Russischer Kryptogesetzentwurf soll bis Ende Mai fertig sein
Obwohl der russische Ministerpräsident seine Meinung zur Krypto-Regulierung in Russland sehr deutlich geäußert hatte, war zu erwarten, dass seine Stimme ungehört bleiben würde. Die heutige Meldung der Nachrichtenagentur TASS bestätigt dies: Russland bereitet sich darauf vor, den Gesetzesentwurf bis Ende Mai 2019 vorzulegen.
Die Umsetzung des neuen Gesetzesentwurfs zur Kryptoregulierung mit dem Titel „Über digitale Finanzanlagen“ wird derzeit von der russischen Zentralbank vorangetrieben. Die stellvertretende Gouverneurin Olga Skorobogatova erklärte dazu, die Bank hoffe sehr, dass der Gesetzesentwurf diesmal pünktlich verabschiedet werde.
Mehr als ein Jahr Entwicklungszeit
Der Gesetzentwurf wurde vor einem Jahr verworfen, da seitens der Regierung kein klares Verständnis von Kryptowährungen bestand. Hauptgrund für das Scheitern der Ausarbeitung war die Nichtberücksichtigung des Krypto-Minings, das wohl lukrativste Segment des Kryptomarktes.
Dennoch setzte sichdentWladimir Putin durch und führte eine neue Frist ein, die bis Ende Juni 2019 gelten sollte. Ein weiteres verspätetes Gesetz würde jedoch mit Sicherheit für Unruhe im Parlament sorgen.
Der Hauptgrund für die Umsetzung dieser Regelung in Russland ist die nationale Sicherheit. Es wurde bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Russische Föderation Opfer unkontrollierter Geldwäsche ist – ein Verbrechen, das durch Kryptowährungen heutzutage erleichtert wird. Die Einbeziehung digitaler Vermögenswerte in die Wirtschaft soll deren Besteuerung und vollständige Kontrolle durch die Regierung gewährleisten.
Das könnte zwar für erfolgreiche Krypto-Händler problematisch werden, ist aber weitaus vorteilhafter für die Sicherheit der digitalen Welt. Es könnte sogar Auswirkungen auf die Kryptowährung Telegram haben.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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