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Russland will Pakistans Beitrittsplan zu den BRICS-Staaten unterstützen

In diesem Beitrag:

  • Der russische Vizepremier erklärte, sein Land würde einen Beitritt Pakistans zu den BRICS unterstützen.
  • Alexei Overchuk bestätigte die Nachricht in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem pakistanischen Premierminister während eines zweitägigen Besuchs in Islamabad.
  • Alexei bestätigte außerdem, dass Russland den bilateralen Handel zwischen den beiden Ländern verbessern werde.

Der russische Vizepremier Alexei Overchuk bestätigte, dass Russland Pakistan unterstützen werde, sollte es sich für einen Beitritt zu den BRICS-Staaten entscheiden. Overchuk gab dies während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem pakistanischen Außenminister Ishaq Dar in Islamabad im Rahmen seines zweitägigen Besuchs in Pakistan bekannt.

Alexei antwortete auf die Frage, ob Russland Pakistan den Beitritt zum weltweit führenden Zusammenschluss von Schwellenländern erlauben würde. Dieser von China, Russland, Indien, Brasilien und Südafrika gegründete Block hat zum Ziel, Entwicklungsländern eine Wettbewerbschance gegenüber westlichen Volkswirtschaften zu verschaffen.

Die BRICS-Staaten haben Länder wie Argentinien, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Äthiopien, Ägypten und andere zur Mitgliedschaft eingeladen. Viele weitere Länder, insbesondere in Afrika, dem Nahen Osten und Asien, erwägen ebenfalls einen Beitritt.

Overchuks Besuch in Pakistan ist Teil der Pläne vondent Wladimir Putin und Premierminister Shehbaz Sharif zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Der russische Vizepremier würdigte zudem Pakistans Antrag auf Mitgliedschaft in den BRICS-Staaten und deren Entwicklung in den vergangenen Jahren.

Pakistan und Russland wollen die Wirtschaftsbeziehungen verbessern

Overchuk erklärte auf der Pressekonferenz, dass beide Länder ihre Wirtschaftsbeziehungen stärken wollten. Der russische Vizepremierminister erwähnte, dass der Handel zwischen den beiden Ländern im Jahr 2023 die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschritten habe. Daher sei die Verbesserung der Logistik und der Ausbau der Handelsbeziehungen für beide Nationen von großer Bedeutung.

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Die Vertreter beider Länder vereinbarten einen intensiven Dialog und eine Zusammenarbeit in vielfältigen Bereichen, darunter Energie, Konnektivität, Wissenschaft, Technologie, Bildung und Handel. Sie einigten sich zudem darauf, weitere Ziele zu entwickeln und zu erreichen, darunter Klimaschutz, Ernährungssicherheit und Energiesicherheit. Overchuk und Ishaq bekräftigten, dass die besprochenen Pläne eine für beide Seiten vorteilhafte Wirtschaftsbeziehung schaffen und die wirtschaftliche Lage beider Länder verbessern würden.

Overchuk sprach mögliche Handelsbeziehungen zwischen Pakistan und der Eurasischen Wirtschaftsunion an, der Russland, der Kaukasus, Kasachstan, Belarus und Armenien angehören. Der russische Vizepremier erklärte, sein Land freue sich auf weitere Gespräche, die zu einem möglichen Abschluss des Handelsabkommens zwischen Pakistan und den fünf Ländern führen könnten.

Die Beziehungen zwischen Russland und Pakistan haben sich seit dem Kalten Krieg deutlich verbessert. Die beiden Länder führen seit 2016 gemeinsame Militärübungen durch, und Russland erwägt zudem die Aufnahme von Waffengeschäften mit Pakistan.

Pakistan könnte BRICS Pay nutzen 

Viele spekulieren darüber, ob Pakistan als potenzielles BRICS-Mitglied BRICS Pay einführen wird. Das im März dieses Jahres angekündigte, auf Blockchain basierende Zahlungssystem soll voraussichtlich im Oktober eingeführt werden. 

Laut den BRICS-Staaten zielt das BRICS-Zahlungssystem darauf ab, die globalen Zahlungssysteme zu verändern, indem es effizientere und sicherere Systeme als westliche Zahlungsanbieter bietet. BRICS Pay wird die neue, goldgedeckte Währung der BRICS-Staaten verwenden.

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BRICS Pay verzeichnet nach dem Start die Bereitschaft von rund 159 Ländern, das Zahlungssystem zu nutzen. Die Gouverneurin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina, geht davon aus, dass die bestehende Messaging-Infrastruktur in Russland die Anbindung von BRICS Pay an andere Länder mit ähnlichen Systemen erleichtern wird.

Die Vorsitzende des russischen BRICS-dent, Viktoria Panova, ist überzeugt, dass das Zahlungssystem ein strategisches Instrument zur Stärkung der Beziehungen innerhalb der BRICS-Staaten sein wird. Die Blockchain-basierte Plattform könnte zudem den Einfluss der BRICS-Staaten auf die internationale Währungspolitik erhöhen. Panova betonte, dass BRICS Pay für alle BRICS-Mitglieder von entscheidender Bedeutung sei und daher ganz oben auf der Agenda des Staatenbundes stehe.

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