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Robert Kiyosaki prognostiziert ein Jahrzehnt mit Marktabschwüngen

In diesem Beitrag:

  • Robert Kiyosaki warnt vor einer „Alles-Blase“ an den US-Märkten und prognostiziert ein negatives Wachstum im nächsten Jahrzehnt.
  • Kiyosaki rät Anlegern, sich gegen mögliche wirtschaftliche Abschwünge abzusichern, indem sie in Gold, Silber und Bitcoininvestieren.
  • Die historischen Daten von Reuters legen nahe, dass die Befürchtungen einer Aktienmarktblase übertrieben sein könnten.

Robert Kiyosaki, der bekannte amerikanische Bestsellerautor von Büchern über persönliche Finanzen und Verfasser von „Rich Dad, Poor Dad“, hat mit besorgter Miene eine düstere Warnung ausgesprochen: „Die Roboter kommen!“ Er argumentiert, dass sich Aktien, Anleihen und Immobilien in den USA in einer „Alles-Blase“ befänden und nur in den letzten zehn Jahren gut gewesen seien; die nächsten zehn Jahre würden negativ verlaufen. Kiyosaki ist der Ansicht, dass Anleger das Risiko eines möglichen Wirtschaftsabschwungs durch den Kauf von Gold, Silber und Bitcoin (BTC) absichern sollten.

Robert Kiyosaki warnt vor einem möglichen Marktabschwung

Während Robert Kiyosaki auf die Schwächen der Anleger hinwies, historische Daten von Reuters nahe, dass die Möglichkeiten einer Aktienmarktblase möglicherweise übertrieben dargestellt wurden. Lediglich in der Nachkriegszeit, vor Beginn des neuen Jahrtausends, platzte eine bedeutende Blase: der berühmte Dotcom-Crash.

In den 2000er-Jahren erlebte man eine ähnliche Situation beim Internetboom, dessen Platzen eine schwere Panik auslöste. Wirtschaftsmedien betonen, dass die aktuellen Unternehmensbilanzen vorersttronseien, was insbesondere die ausländischen Märkte durch ihre positive Aktienbewertung deutlich unterstreichen. Albert Edwards von der Société Générale weist jedoch auf die sogenannten KI-Aktienbewertungen hin, insbesondere auf jene, die von der sogenannten KI-Hysterie getrieben wurden und seiner Ansicht nach ein potenzielles Risiko darstellen könnten.

Siehe auch:  Animoca Brands plant Börsenrückkehr im nächsten Jahr

Bitcoin bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung zum S&P 500 Index.

Im zweiten Quartal 2022 begann die US-Notenbank (Fed) mit Zinserhöhungen, um die Inflation einzudämmen. Infolge dieser Maßnahme fielen der Bitcoin-Kurs und die Kurse US-amerikanischer Aktien, was die Frage aufwarf, ob Bitcoin tatsächlich als Absicherung geeignet sei. 


Jurrien Timmer, stellvertretender Direktor für globale Makroökonomie bei Fidelity Investments, wies darauf hin, dass Bitcoin derzeit eine negative Korrelation mit dem S&P 500 aufweist, was auf seine mögliche Rolle im Spektrum vielversprechenderer Instrumente zur Portfoliodiversifizierung im Jahr 2024 hindeutet.

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