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Roaring Kitty geht MIA, während GameStop an Privatanlegern abwirft

VonJai HamidJai Hamid 2 Min. Lesezeit
Roaring Kitty geht MIA, während GameStop an Privatanlegern abwirft
  • Roaring Kitty, auch bekannt als Keith Gill, hat seit fast 48 Stunden nichts mehr getwittert, nachdem er eine Rallye der GameStop-Aktie ausgelöst hatte.
  • Sein plötzliches Schweigen weckt bei Investoren die Sorge vor einem möglichen „Pump-and-Dump“-Schema.
  • Kitty wird beschuldigt, den Aktienkurs von GameStop für persönlichen Gewinn in die Höhe getrieben zu haben.

GameStop, der große Einzelhändler für Videospiele, tritt mit Plänen auf, bis zu 45 Millionen neue Aktien zu verkaufen. Diese Entscheidung fiel kurz nach einem großen Anstieg des Aktienkurses, der durch das unerwartete Comeback des Daytraders Keith Gill (auch bekannt als Roaring Kitty) ausgelöst wurde. 

 

GameStop rechnet mit einem Rückgang der Nettoverkäufe im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Schlusskurs, der um 19,9 % auf 22,21 US-Dollar in New York fiel, könnten die potenziellen Einnahmen aus diesen Aktien, wenn sie vollständig platziert werden, bei rund 1 Milliarde US-Dollar liegen.

GameStop stellt neue Strategie für Aktien vor

Am Freitag enthüllte GameStop diese Strategie in einem Bericht an die US-Wertpapieraufsicht, zusammen mit einigen ernüchternden vorläufigen Finanzergebnissen.

Letzte Woche war für GameStop-Aktien eine Achterbahnfahrt, die um das Vierfache anstieg und am Dienstag einen Höchststand von 64,83 US-Dollar erreichte – den höchsten Stand seit Mitte 2021. Bis zum Ende der Woche meldete GameStop einen Anstieg der Aktie um 27,2 % im Preis.

Das Unternehmen erkannte jedoch an, dass diese dramatischen Preisschwankungen scheinbar von der tatsächlichen Geschäftsentwicklung oder den operativen Ergebnissen getrennt sind.

Quelle: TradingView

 

GameStops erwartete Nettoverkäufe liegen zwischen 872 Millionen und 892 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von mindestens 27 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und die von Analysten projizierten 1,05 Milliarden US-Dollar verfehlt.

Erwartete Nettoverluste könnten zwischen 27 Millionen und 37 Millionen US-Dollar liegen, was eine leichte Verbesserung gegenüber dem Verlust von 50,5 Millionen US-Dollar im Vorjahr darstellt.

AMC schließt sich GameStop im Marktanstieg an

Die Frenzy um Meme-Aktien beschränkte sich nicht auf GameStop. AMC Entertainment, ein weiterer wichtiger Akteur aus dem Aktienanstieg von 2021, nutzte die Markttrends ebenfalls.

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Letzte Woche ging AMC eine Vereinbarung ein, fast 164 Millionen US-Dollar nachrangiger Schulden, die 2026 fällig werden, gegen etwa 23,3 Millionen neu ausgegebene Aktien im Wert von jeweils etwa 7,33 US-Dollar einzutauschen. Trotz eines Schlusskurses von 4,40 US-Dollar stieg die AMC-Aktie über die Woche hinweg um 51,2 %.

Anleger stürzen sich auf schwankende Aktien

Die Beiträge von Keith Gill lösten eine erhebliche Rallye bei GameStop-Aktien aus. Seitdem ist er auf Twitter fast 48 Stunden lang still gewesen.

Dieses plötzliche Verschwinden hat Anleger und Anhänger darüber spekulieren lassen, was als Nächstes kommt, insbesondere da die Aktie volatil schwankt.

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Nach dem anfänglichen Anstieg, der GameStop-Aktien auf ein nie dagewesenes Niveau brachte, hat die Stille von Roaring Kitty bei Anlegern Bedenken hinsichtlich möglicher „Pump-and-Dump“-Schemata geweckt. Es haben sich Vorwürfe ergeben, die darauf hindeuten, dass Kitty den Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben haben könnte, um vom Höhepunkt zu profitieren, und viele Anleger nun mit abwertenden Vermögenswerten dastehen.

Der rasche Anstieg und Fall der Aktie unterstreicht das riskante Wesen des Investierens basierend auf Social-Media-Trends, bei dem die Grenze zwischen Einfluss und Manipulation oft verschwimmen kann. Viele Anleger, die sich von der Aussicht auf schnelle Gewinne anziehen ließen, stehen nun vor erheblichen Verlusten.

Die Lektion ist einfach. Der Sprung in hochvolatile Aktien im Zuge von Internet-Hype – ohne solide Fundamentaldaten, die die Investition stützen – kann ein prekäres Unterfangen sein.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die globale Wirtschaft und geopolitische Ereignisse, die die Märkte beeinflussen. Sie hat für auf Blockchain spezialisierte Publikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierung und makroökonomische Trends verfasst. Sie hat die London School of Journalism besucht und dreimal Krypto-Marktanalysen in einem der führenden Fernsehsender Afrikas vorgestellt.

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