Kryptowährungen stehen vor einigen Problemen; zuletzt auch vor den rechtlichen Auseinandersetzungen um Ripple . Das Unternehmen befindet sich in einem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC. Die SEC wirft Ripple vor, Kapital mithilfe nicht registrierter Wertpapiere beschafft zu haben, während Ripple argumentiert, es handele sich um eine Kryptowährung und nicht um ein Wertpapier. Dieser Konflikt ist seit 2020 anhängig.
Die Einstufung von XRPist weiterhin umstritten. Seine Gegner sehen darin ein Wertpapier, während seine Befürworter es als Kryptowährung nach modernen Standards betrachten. Das Gericht wird über den Ausgang dieses langwierigen Rechtsstreits entscheiden.
Hier ein kurzer Überblick über den Ripple und der SEC und wie sich eine Niederlage Ripple
Hintergrundinformationen zu Ripple und der SEC-Angelegenheit
Die US-Börsenaufsicht SEC reichte Klage gegen Ripple Labs, dessen CEO Brad Garlinghouse und Chris Larsen ein. Hauptvorwurf: der illegale Verkauf von Wertpapieren zur Beschaffung von 1,3 Milliarden US-Dollar. Die Anhörungen zogen sich aufgrund der sich verschärfenden Probleme in die Länge. Der Fall zählt zu den aufsehenerregendsten Verfahren, da XRPaktuell die sechstgrößte Kryptowährung weltweit ist. Die Kläger konnten offenbar einen wichtigen Punkt erzielen, indem sie Beweise dafür vorlegten, dass Bitcoin und Ethereum als Währungen und nicht als Wertpapiere bezeichnet werden.

Der ehemalige SEC-Direktor William Hinman erklärte in einer Rede, Bitcoin und Ethereum seien keine Wertpapiere. Richterin Sarah Netburn lehnte den Antrag der SEC auf Schutz bestimmter Dokumente in diesem Fall ab. Brad Garlinghouse wirft SEC-Beamten in diesem Fall zudem einen Interessenkonflikt vor. Das Gericht hat die zuständigen Behörden mit der Untersuchung des Sachverhalts beauftragt. Sollte sich der Interessenkonflikt bestätigen, hätte dies Konsequenzen für die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC).
Garlinghouse ist hinsichtlich des Falles optimistisch, aber wenn sie ihn verlieren, werden sie die USA mit Sicherheit endgültig verlassen.
Ankündigung bezüglich des Austritts aus den USA im Falle eines SEC-Sieges
Ripple bekräftigt weiterhin, dass XRP eine Kryptowährung gemäß ISO 20022 , da sie internationales Bankwesen unterstütze. Sie gehöre zu den Währungen, die der neuen Norm entsprechen. Das Gericht hat Anträge beider Seiten aus verschiedenen Gründen abgewiesen. Rechtsexperten gehen davon aus, dass die Angelegenheit 2022 geklärt wird. Ripple sind zuversichtlich, da die SEC bisher keine Beweise vor Gericht vorgelegt hat.

Herr Garlinghouse erklärte in einem kürzlich geführten Interview, dass das Unternehmen im Falle eines Prozessgewinns noch in diesem Jahr einen Börsengang (IPO) plant. Zudem will es expandieren und hat ein Büro in Toronto eröffnet, in dem 50 Mitarbeiter beschäftigt werden. In den USA und weltweit sind bereits 300 Mitarbeiter tätig.
Da der CEO in seiner jüngsten Erklärung seine Entschlossenheit zum endgültigen Rückzug aus den USA bekräftigt hat, wird diese Entscheidung das globale Geschäft nicht beeinträchtigen. Ein Rückzug aus den USA nach diesen Turbulenzen wird jedoch nachhaltige Folgen haben. Das Unternehmen, das sich zu einem Branchenriesen entwickelt hat, wird sich künftig auf mehr als nur Expansion konzentrieren.
Abschluss
Das Kryptounternehmen Ripple plant, sich endgültig aus den USA zurückzuziehen, sollte es den Rechtsstreit gegen die US-Börsenaufsicht SEC verlieren. Der langwierige Prozess dauert bereits eine Weile und hat das Geschäft des Unternehmens beeinträchtigt. Mit einer Entscheidung im Jahr 2022 wird gerechnet. Sollte Ripple die USA im Falle einer negativen Entscheidung verlassen, würde dies eine große Lücke hinterlassen. Grund dafür sind das hohe Handelsvolumen der Kryptowährung und die globale Bedeutung des Unternehmens.
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