Ripple, ein auf Blockchain basierendes Zahlungsunternehmen, hat von der singapurischen Finanzaufsichtsbehörde, der Monetary Authority of Singapore (MAS), eine vorläufige Genehmigung erhalten, um in Singapur Zahlungen mit digitalen Vermögenswerten und Token-Produkte anzubieten. RippleTochtergesellschaft Ripple Markets Asia Pacific kann damit ihren On-Demand-Liquidity-Service (ODL) ausbauen, der es Kunden ermöglicht, XRP weltweit ohne Zwischenhändler wie Banken zu transferieren. Das Unternehmen beantragte eine institutionelle Zahlungslizenz gemäß dem singapurischen Zahlungsdienstleistungsgesetz.
Wir freuen uns sehr über die grundsätzliche Genehmigung der @MAS_sg . Dies ermöglicht es uns, regulierte digitale Asset-Produkte und -Dienstleistungen anzubieten und die Nutzung von #ODL . 🇸🇬
— Ripple (@Ripple) 22. Juni 2023
Mehr erfahren: https://t.co/8Ylc3lZSeg
Brad Garlinghouse, der CEO des Unternehmens, lobte Singapursmatic und innovationsorientierten Ansatz bei Kryptowährungsdienstleistungen. Er erklärte, das Land werde ein wichtiges Tor für RippleGeschäftstätigkeit im asiatisch-pazifischen Raum sein.
Ripple Chefjustiziar Stu Alderoty lobte Singapurs Vorreiterrolle bei der Etablierung einer klaren Taxonomie und eines Lizenzierungsrahmens für Regulierungsbehörden weltweit. Die behördliche Genehmigung durch die MAS ermöglicht es Ripple , seine Kundenbasis zu erweitern und diejenigen zu unterstützen, die an einem inklusiveren und grenzenlosen Finanzsystem mithilfe von Blockchain- und Kryptotechnologien interessiert sind.
Ripple -Expansion in Singapur
Die Kryptobörse hat ihre Präsenz in Singapur aktiv ausgebaut und die Zahl ihrer Mitarbeiter am Hauptsitz für den asiatisch-pazifischen Raum im Jahr 2022 verdoppelt. Singapur verzeichnet einen Großteil der ODL-Transaktionen, die über den Stadtstaat abgewickelt werden, was ihn zu einem wichtigen Drehkreuz für die Aktivitäten des Unternehmens in der Region macht.
Während das Unternehmen in Singapur auf vergleichsweise wenige rechtliche Hürden stieß, befindet es sich seit Dezember 2020 in einem Rechtsstreit mit der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC). Die SEC verklagte die Börse mit der Begründung, diese habe XRP, den Token des XRP Ledger, als nicht registriertes Wertpapier angeboten. Ein Urteil in diesem aufsehenerregenden Fall wird in den kommenden Monaten erwartet.
Darüber hinaus hat das Unternehmen kürzlich eine Partnerschaft mit der Banco de la República, der Zentralbank Kolumbiens, geschlossen, um eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) auf dem XRP Ledger zu erproben. Das Unternehmen hat außerdem Partnerschaften mit Zentralbanken in Montenegro und Thailand sowie mit zahlreichen regionalen Banken und Finanzinstituten weltweit geschlossen.
Am 21. Juni veröffentlichte die MAS ihr Whitepaper „Purpose Bound Money“, das Standards für Fintech-Unternehmen vorschlägt, die digitale Gelddienstleistungen in Singapur anbieten. Dieser regulatorische Rahmen steht im Einklang mit RippleVision und unterstützt dessen Aktivitäten im Land.
Die grundsätzliche behördliche Genehmigung in Singapur stellt einen bedeutenden Meilenstein für das Unternehmen dar und bietet ihm ein förderliches regulatorisches Umfeld, um sein Angebot zu verbessern und seine Präsenz in der Region Asien-Pazifik auszubauen.
Ripple