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Riot Blockchain: Coronavirus-Risiken werden in ihrem jährlichen 10-K-Formulardent

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
2 Minuten Lesezeit
Riot Blockchain Coronavirus-Risiken werden in ihrem jährlichen K-Formulardent

Die Risiken für Riot Blockchain im Zusammenhang mit dem Coronavirus lassen sich am besten anhand des jährlichen Formulars 10-K verstehen, das bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht wurde. Das Kryptowährungs-Mining-Unternehmen Riot Blockchain ist an der Nasdaq notiert und wird von Krypto-Fans rege gehandelt. Die anhaltenden Turbulenzen am Finanzmarkt infolge von COVID-19 beginnen, ihre langfristigen Auswirkungen auf Finanzinstitute sichtbar zu machen.

In seinem Jahresbericht (Form 10-K) nennt Riot Blockchain die Auswirkungen von COVID-19 als wesentlichen Risikofaktor. Das Unternehmen macht das Coronavirus für mögliche Störungen seiner Geschäftstätigkeit verantwortlich. Im Bericht heißt es, dass das Geschäft mit dem Mining von Kryptowährungen in den kommenden Monaten stark beeinträchtigt sein wird.

Riot Blockchain: Die Coronavirus-Risiken betreffen alle Mining-Firmen

Das Formular 10-K schreibt vor, dass das Unternehmen alle potenziellen Risikofaktoren angeben muss, die sich negativ auf seine Geschäftstätigkeit auswirken können. Riot Blockchain hat die negativen Auswirkungen des Coronavirus auf verschiedene Kategorien und Bereiche des Unternehmens dargelegt. Vor allem wird das Unternehmen aufgrund der erhöhten Marktvolatilität Risiken im Kryptowährungsbereich ausgesetzt sein.

Das Bergbauunternehmen erklärt, dass COVID-19 tiefgreifende Auswirkungen auf die weltweite Makroökonomie haben wird. Der Coronavirus-Ausbruch wird zudem erhebliche Störungen im Lieferantennetzwerk, im Betrieb der Bergbauausrüstung und in den Bergbauaktivitäten des Unternehmens verursachen. Quarantänemaßnahmen, Reisebeschränkungen, Verbote des Warenverkehrs, Unterbrechungen der internationalen Lieferketten, Homeoffice und die Einhaltung der Selbstisolationsvorschriften sind einige der Faktoren, die zu Geschäftseinbußen führen werden. Riot Blockchain beschäftigt sechs Festangestellte und drei Berater.

Die Risiken für Riot Blockchain durch das Coronavirus sind weitreichend. Probleme mit Drittanbietern, Lieferkettenpartnern und der Wartung können den Betrieb erheblich dent . Die Ersatzteilversorgung könnte in den kommenden Monaten zu einem ernsthaften Problem werden. Das Unternehmen hat kürzlich 4.000 Antminer Pro-Rigs erworben. Der Bericht weist zudem darauf hin, dass längere Lockdowns zu erheblichen Einbußen der Betriebsleistung führen können. Kryptowährungen gelten in den meisten Ländern nicht als systemrelevant. Daher könnten die durch COVID-19 verursachten Schäden für Riot Blockchain in den nächsten Monaten gravierend werden.

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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