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Privatanleger schlagen angesichts der sich eintrübenden Stimmung im Kryptobereich in Pessimismus um.

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
Privatanleger schlagen angesichts der sich eintrübenden Stimmung im Kryptobereich in Pessimismus um.
  • Die Kapitulation des Einzelhandels und die extreme Angst am Markt signalisierten einen möglichen lokalen Tiefpunkt und eine unmittelbar bevorstehende Erholung.
  • Bei großen Krypto-Investmentfonds kam es zu erheblichen Kapitalabflüssen, da sich die Institutionen vor Marktrisiken zurückzogen.
  • Analysten interpretierten die Diskrepanz zwischen schwacher Stimmung und stabilen Preisen als positives Signal.

Nach dem gestrigen Kursrückgang am Kryptowährungsmarkt hat sich die Stimmung der Privatanleger verschlechtert. Der Wert fiel heute auf das „Angst“-Niveau und liegt bei 25 Punkten, ein leichter Anstieg gegenüber 22 Punkten gestern. Laut Santiment war diese Pessimismuswelle historisch gesehen ein konträres Kaufsignal, da Phasen hoher Angst oft Kurserholungen vorausgehen.

Die On-Chain-Daten zeigten , dass der Markt in der Vergangenheit erheblichen Schwankungen unterworfen war, von seinem Höchststand der „extremen Gier“ von 81 im Dezember des letzten Jahres bis zu seinem aktuellen Zustand der Angst, was die Unberechenbarkeit der Kryptowährungsinvestoren offenbarte.

Die Kapitulation des Einzelhandels ebnet den Weg für eine Erholung der Kryptowährungen.

Bezüglich des jüngsten Fear and Greed Indexmerkte Santiment an, dass der Markt typischerweisetronUnterstützung findet, wenn Privatanleger emotional erschöpft sind. On-Chain-Daten zeigen, dass der Bitcoin-Kurs nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch um 86.879,07 US-Dollar gefallen ist. Es gibt auch eine Divergenz, bei der die Stimmung drastisch sinkt, der Kurs aber nicht im gleichen Maße.

Santiments Analyse dieses Phänomens lässt vermuten, dass die großen Marktteilnehmer zwar geduldig bleiben, der Markt aber derzeit eine Phase nachlassenden Verkaufsdrucks durch Kleinanleger erlebt.

Laut der Analyse von Momentum-Indikatoren wie dem Choppiness Index befindet sich der Markt in einer Seitwärtsphase. Diese Seitwärtsphase deutet eher auf eine Abschwächung des aktuellen Abwärtstrends als auf einen bevorstehenden und lang anhaltenden Einbruch hin. Die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Stabilität oder einer Erholungsrallye steigt deutlich, wenn die Stimmung am Kryptowährungsmarkt weiterhin ein historisch hohes Maß an Besorgnis erreicht.

Die jüngsten Aussichten deuten auf eine psychologische Kapitulation hin. Der Markt könnte seinen Tiefpunkt erreichen, solange die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen stabil bleiben und Großinvestoren ihre Vermögenswerte nicht überstürzt abstoßen. Laut Santiment interpretieren erfahrene Anleger diese Stimmung im Kryptowährungsmarkt oft eher als Zeichen dafür, dass eine Erholung näher sein könnte als von Privatanlegern erwartet, denn als Verkaufssignal.

Laut SantimenttronAkteure“ oder Großinvestoren sichern sich ihre Vermögenswerte, nachdem panische Kleinanleger ihre Aktien verkauft haben. Dies führt zu einem Preisanstieg. Santiment merkte außerdem an: „Es ist nicht die Frage, ob, sondern wann das passieren wird.“

Andere Analysten stimmten Santiments Behauptungen zu. So argumentierte beispielsweise Joe Consorti, dass Geduld unerlässlich sei, und spekulierte, dass sich ein lokaler Tiefpunkt bilde, da panische Privatanleger aus dem Markt gedrängt würden.

Kyle Reidhead von Milk Road prognostizierte, dass die negative Stimmung im Fear and Greed Index den BTC-Kurs in Richtung der 90.000-Dollar-Marke treiben wird, bevortronErholung einsetzt.

Institutionelle Rückzüge führen zu massiven Abflüssen aus Kryptofonds.

Die Risikobereitschaft hat nachgelassen, da Unternehmen angesichts makroökonomischer Unsicherheit und begrenzter Liquidität ihre Engagements neu ausrichten. On-Chain-Daten zeigen, dass ehemals stark nachgefragte Produkte nun unter Druck stehen. Die Stimmung verdeutlicht, wie schnell sich die Positionierung in Krisenzeiten verändern kann.

Laut On-Chain-Daten verzeichnete der Bitwise Solana Staking ETF (BSOL) seine erste Abhebung seit seiner Einführung. Der Kapitalabfluss spiegelte die Panik an den Kryptomärkten wider.

Am Montag gab Farside Investors bekannt, dass BSOL einen Abfluss von 46 Millionen US-Dollar verzeichnete. Am selben Tag erreichte BSOL das niedrigste tägliche Handelsvolumen seit seiner Einführung. Nach wochenlangen stetigen Zuflüssen kam es zu einer deutlichen Trendwende durch den Verkauf von rund 36.860 SOL. 

Die einzigartige Möglichkeit des ETFs, direkt in SOL-Aktien zu investieren und gleichzeitig Staking-Belohnungen zu erhalten, hatte zuvor die Nachfrage erhöht, doch die Bedenken hinsichtlich der Rendite werden nun von der Marktspannung überschattet.

Bitcoin-Konten verzeichneten am Montag einen Nettoabfluss von 257,7 Millionen US-Dollar. Seit dem 20. November, als die Abflüsse 900 Millionen US-Dollar überstiegen, stellten sie den größten täglichen negativen Abfluss dar.  

Die Kapitalflucht hat die Stimmung der Anleger verändert, die ihr Engagement als Reaktion auf ein instabileres makroökonomisches Umfeld reduziert haben.

Auch bei Ethereum Ethereum ETFs im Spotmarkt folgte dieser Trend. Am Montag verzeichneten sie mit einem Nettoabfluss von 224,8 Millionen US-Dollar den größten täglichen Abfluss seit dem 2. November. Da Anleger ihre Portfolios vorsichtiger umschichteten, weiteten sich die defensiven Maßnahmen über Bitcoin hinaus auf andere wichtige digitale Vermögenswerte aus.

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