Spanische Regulierungsbehörden warnen Huobi, Bybit und andere Börsen vor illegalen Geschäftspraktiken

Zusammenfassung (TL;DR)
- Die spanischen Aufsichtsbehörden warnen Huobi, Bybit und zehn weitere Kryptobörsen.
- Die Kryptoindustrie sieht sich weiterhin mit dem Vorgehen von Regulierungsbehörden weltweit konfrontiert.
Die Regulierungsbehörden in Spanien sind die jüngsten, die gegen „illegale“ Kryptoaktivitäten im Land vorgehen.
Die spanische Wertpapieraufsichtsbehörde CNMV (Comisión Nacional del Mercado de Valores) hat die bekannten Kryptobörsen Huobi und Bybit sowie zehn weitere Börsenfirmen wegen ihrer Tätigkeit im Land ohne ordnungsgemäße Registrierung verwarnt.
Zu den weiteren Börsenfirmen, vor denen die spanischen die Handelsplattformen Markets EU, Profit Assist und Financial Residentdentsowie
Die CNMV vertritt die Auffassung, dass keine dieser Börsen berechtigt ist, in Spanien Wertpapierdienstleistungen anzubieten.
„Laut den Aufzeichnungen der CNMV sind diese Institute nicht im entsprechenden Register dieser Kommission eingetragen und daher nicht befugt, Wertpapierdienstleistungen oder andere der Aufsicht der CNMV unterliegende Tätigkeiten zu erbringen“, heißt es in der Mitteilung der Aufsichtsbehörde.
Es ist wichtig zu beachten, dass die CNMV in Spanien lediglich administrative Befugnisse besitzt und keine verbindlichen Maßnahmen gegen die von ihr gewarnten Börsen ergreifen kann. Bevor die Aufsichtsbehörde Sanktionen jeglicher Art gegen in Spanien tätige Unternehmen verhängen kann, bedarf es eines Gerichtsbeschlusses. Die Warnung soll spanische Verbraucher jedoch über die Rechtmäßigkeit dieser Plattformen informieren.
Abgesehen von den Regulierungsbehörden in Spanien, dem harten Vorgehen gegen die Kryptoindustrie
Die Kryptoindustrie weltweit sieht sich weiterhin mit Repressionen konfrontiert, unabhängig vom jeweiligen Land. Offenbar führen Kryptofirmen und -börsen einen ungerechten Kampf mit den Regulierungsbehörden.
Die führende Kryptobörse Binance steht im Zentrum der Regulierungsdebatte in der Kryptowelt. Der Börsenriese wird von Aufsichtsbehörden in verschiedenen Ländern ins Visier genommen. Binance ist offensichtlich nicht die einzige betroffene Börse, wie der Fall in Spanien zeigt. Auch Bybit und Huobi, große Namen der Kryptoszene, stehen unter Beobachtung.
Zuvor hatte die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) eine ähnliche Warnung gegen Bybit ausgesprochen und behauptet, dass die in Singapur ansässige Börse in Japan ohne Lizenz tätig sei.
Auch andere Kryptobörsen in anderen Ländern stehen vor ähnlichen Herausforderungen mit den Regulierungsbehörden ihrer jeweiligen Länder. Kryptounternehmen scheinen weltweit aus einer Vielzahl von Gründen, die wir derzeit nicht genau einordnen können, mit Regulierungsbehörden zu kämpfen.
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Muhaimin Olowoporoku
Muhaimin schreibt leidenschaftlich gern über Krypto-News und ist selbst ein begeisterter Krypto-Fan. Er hat ein Talent dafür, komplexe Sachverhalte zu analysieren und sein Publikum über aktuelle Entwicklungen weltweit zu informieren. Er ist überzeugt, dass Blockchain und Kryptowährungen die nützlichsten Systeme gegenseitigen Vertrauens sind, die je entwickelt wurden.
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