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Die Regulierungsbehörden weltweit gehen hart gegen Kryptowährungen vor

VonSaad B. MurtazaSaad B. Murtaza
Lesezeit: 2 Minuten,

Im Internet und in den Medien kursieren Gerüchte, dass weltweit neue, strenge Regulierungen eingeführt werden sollen. Diese verpflichten Kryptobörsen dazu, genau zu dokumentieren, wo und an wen Geld transferiert wird.

Diese Regulierungen dürften für Krypto-Nutzer sogar noch lästiger sein als die Know Your Customer (KYC)-Vorschriften.

Die neuen Regulierungen sehen vor, Kryptobörsen wie Banken zu behandeln. Kryptobörsen sollen die genannten Transaktionen dokumentieren und diese Informationen mit anderen Börsen teilen. Diese Regelung, die auch für Banken gilt, ist als Travel Rule bekannt.

Am 6. und 7. Maiveranstaltete die Financial Action Task Force (FATF) in Wien eine Konsultationssitzung. An dieser Sitzung nahmen über 200 bis 300 Personen teil, um gegen diesen Vorschlag zu protestieren.

Die Krypto-Community hält diese Regel für schwierig, wenn auch nicht völlig undurchführbar. Diese Praxis wird regulierte Plattformen für Kunden sicherlich unattraktiver machen. Einige Vertreter versuchten, die FATF zu einer Überprüfung des Vorschlags zu bewegen. Trotzdem beharren die Regulierungsbehörden im Gremium darauf, den Vorschlag mit bestenfalls geringfügigen Änderungen zu verabschieden.

Einige Krypto-Enthusiasten und andere Teilnehmer des Treffens äußerten sich dazu. Sigal Mandelker, Staatssekretärin im US-Finanzministerium, gab bekannt, dass die Regulierungen in Kürze veröffentlicht werden. Sie führte weiter aus, dass das FATF-Gremium sein Bestes tue, um auf Konsens basierende und rationale Entscheidungen zur Regulierung des Kryptomarktes zu treffen.

Eine Gruppe von über sieben Industrienationen gründete die FATF im Konsens. Ziel war die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Der Vorschlag soll offenbar die Nutzung von Kryptowährungen für diese Zwecke unterbinden.

Sigal Mandelker weist außerdem darauf hin, dass die meisten attraktiven Eigenschaften neuer Technologiendentauch zu abscheulichen Aktivitäten beitragen können.

Joseph Weinberg, Mitbegründer von Shyft Network, äußerte sich ebenfalls zu dem Thema. Er erklärte, dass wir dadurch den Fortschritt im Kryptobereich behindern. Er hält es zudem für einen schweren Fehler, Kryptowährungen denselben Regulierungen wie Fiatgeld zu unterwerfen. Es sei an der Zeit, dass die Menschen verstünden, dass es sich um zwei unterschiedliche Dinge handle. Er befürchtet, dass dies der Branche schwer schaden wird.

Die Krypto-Szene ist fest entschlossen, ihren dezentralen Charakter beizubehalten, der anonyme Transaktionen zwischen Nutzern ermöglicht, und erst die Zeit wird zeigen, wie schädlich die neuen Regulierungen für die Kryptosphäre sind.

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Saad B. Murtaza

Saad B. Murtaza

Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.

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