Die RBA signalisiert, dass die hohe Inflation Zinssenkungen verzögern könnte

- RBA-Vizegouverneurin Sarah Hunter warnte, dass die Inflation im dritten Quartaltronausfallen könnte als erwartet.
- Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die Kosten für Dienstleistungen und Wohnraum den Preisdruck hochhalten.
- Die Märkte sind geteilter Meinung darüber, ob die RBA die Zinsen bei ihrer Sitzung im November senken oder beibehalten wird.
Die australische Zentralbank hat davor gewarnt, dass die anhaltend hohe Inflation Zinssenkungen verzögern oder verhindern könnte, trotz anfänglicher Anzeichen einer Entspannung.
Auf der Citi Australia & New Zealand Investment Conference in Sydney am Mittwoch sagte RBA-Vizegouverneurin Sarah Hunter, dass die Inflation für Juli bis September wahrscheinlichtronals erwartet ausfallen werde, was die Befürchtungen des Marktes verstärkte, dass der Zinssenkungszyklus der Bank länger ausgesetzt werden könnte.
Die Mitarbeiter der Reserve Bank of Australia prüfen und analysieren aktiv die neuesten Wirtschaftstrends, während sie aktualisierte Prognosen für die geldpolitische Erklärung (MPS) im November vorbereiten, sagte die stellvertretende Gouverneurin Sarah Hunter.
Hunter merkte an, dass die RBA mit Blick auf die Zukunft eine Vielzahl potenzieller Ergebnisse als ungewiss betrachte und dass der Ansatz der Bank weiterhindentsein werde.
Sie fügte hinzu, dass der Vorstand der RBA die Entwicklungen weiterhin beobachten und gegebenenfalls weitere Anpassungen an der Geldpolitik vornehmen werde, und bekräftigte damit die vorsichtige Haltung der Zentralbank bei der Bewertung der anstehenden Inflationsdaten und Wirtschaftsindikatoren.
Die für den 29. Oktober angekündigten Inflationszahlen der RBA für das dritte Quartal werden ein entscheidender Test für die Überzeugung der Zentralbank sein, dass die Inflation wieder auf das Zielniveau zurückkehrt.
Die RBA warnt, dass die Inflation schwerer zu bändigen sein könnte
Hunters Äußerungen folgen auf die positiv überraschten Inflationszahlen der letzten Monate für Juli und August, die darauf hindeuten, dass der Preisdruck im Dienstleistungs- und Wohnungssektor weiterhin hoch ist. Die RBA, die den Leitzins in diesem Jahr bereits dreimal auf 3,6 % gesenkt hat cash hielt unverändert und begründete dies mit dem Bedarf an weiteren Daten.
Hunter erklärte, die RBA strebe an, die Inflation im Durchschnitt über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg bei etwa 2,5 % (Mittelwert des Zielkorridors) zu halten. Sie warnte jedoch davor, dass anhaltende Inflation, insbesondere in arbeitsintensiven Sektoren, die Rückkehr zum Zielwert verzögern könnte.
Auf die Frage nach dem von der RBA prognostizierten neutralen Zinssatz (dem Niveau, das das Wachstum nicht bremst) nannte Hunter keine konkrete Zahl, sondern sagte, es handle sich eher um eine Spanne als um einen festen Wert
der vierteljährliche Verbraucherpreisindex (VPI) maßgeblich darüber entscheiden, wann die nächste geldpolitische Kursänderung erfolgt. Die Märkte sind derzeit gespalten: Während einige Marktteilnehmer weiterhin mit einer Zinssenkung bei der Sitzung der RBA am 3. und 4. November rechnen, halten andere die Entscheidung für völlig offen. Händler haben zudem ihre Erwartungen an eine aggressive Lockerung der Geldpolitik bis Anfang 2026 nach unten korrigiert.
Die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit erschwert die Lockerungspläne
Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass sich die Konsumausgaben der privaten Haushalte besser entwickeln als prognostiziert, gestützt durch mehr Arbeitsplätze und eine Erholung des Immobilienmarktes. Der Arbeitsmarkt ist unterdessen angespannt: Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei knapp 4 %. Diese Entwicklungen bestärken die Argumente für eine stabile Zinspolitik, um ein Wiederaufflammen der Inflation zu verhindern.
Die RBA hat wiederholt erklärt, dass sie die Inflation innerhalb ihres Zielkorridors von 2-3 % nachhaltig halten will, bevor sie die Zinsen erneut senkt. Insbesondere die Inflation im Dienstleistungssektor gestalte sich hartnäckig, bedingt durch höhere Lohnkosten und einetronNachfrage nach Gütern in Sektoren wie dem Gesundheitswesen, dem Bildungswesen und dem Gastgewerbe, fügte die Zentralbank hinzu.
In ihrer Rede mit dem Titel „Warum Produktivität für Zentralbanker wichtig ist“ sprach Hunter eine tieferliegende strukturelle Herausforderung an: das schwache Produktivitätswachstum. Sie erklärte, die mittelfristigen Produktivitätsaussichten für Australien seien nach unten korrigiert worden; das Trendwachstum werde nun voraussichtlich bei 0,7 % liegen, verglichen mit zuvor 1 %.
Diese Verschiebung bedeutet, dass Australiens sogenanntes potenzielles Wirtschaftswachstum – also die Wachstumsrate, bei der die Inflation nicht stark ansteigt – künftig etwas niedriger bei 2 % pro Jahr liegen dürfte als bisher bei 2,25 %. Laut Hunter ist ein Teil der Verlangsamung auf das Wachstum im Pflegebereich, eine schwächere Bergbauproduktion und Unterinvestitionen in Technologie zurückzuführen.
Hunter räumte ein, dass die aktualisierte Annahme der RBA für das Produktivitätswachstum möglicherweise immer noch zu hoch sei. Sie fügte hinzu, dass sich im Gegenzug rasante Fortschritte bei Technologien wie der künstlichen Intelligenz schneller als erwartet entwickeln undtronProduktivitätssteigerungen ermöglichen könnten.
Der schleppende Produktivitätstrend stellt die politischen Entscheidungsträger vor ein Dilemma. Eine geringere Produktivität bedeutet, dass bei gleichbleibender Nachfrage eine höhere Inflation entstünde, weshalb die RBA weniger geneigt ist, die Wirtschaft durch Zinssenkungen anzukurbeln.
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