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Quantencomputer bergen Risiken für die Sicherheit von Bitcoin, sagt ein Forscher von Coinbase

In diesem Beitrag:

  • Der Leiter der globalen Investmentforschung bei Coinbase sagt, dass Quantencomputing erhebliche Risiken für die Sicherheit von Bitcoinbirgt.
  • Der Manager erklärte, dass Quantencomputer potenziell Shors und Grovers Algorithmen ausführen könnten, um die kryptografische Signatur von Bitcoinzu untergraben.
  • David Duong zitierte den geänderten Prospekt von BlackRock vom 9. Mai 2025, in dem ebenfalls Bedenken hinsichtlich des Quantencomputings im kryptografischen Ökosystem geäußert wurden.

David Duong, Leiter der globalen Investmentforschung bei Coinbase, äußerte sich besorgt über die langfristige Sicherheit und Nachhaltigkeit von Bitcoinaufgrund der Fortschritte im Bereich des Quantencomputings.

Bitcoin zeichnet sich häufig durch seine hohe Sicherheit aus, die hauptsächlich auf der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie beruht. Experten warnen jedoch vor einer neuen Bedrohung durch Quantencomputer, die mithilfe kryptografisch relevanter Quantencomputer (CRQCs) erhebliche Risiken für die Kryptografie bergen könnte.

Quantencomputing bedroht die kryptografische Sicherheit von Bitcoin 

David Duong, Leiter der globalen Investmentforschung bei Coinbase, warnte davor , dass Fortschritte im Quantencomputing Bedenken hinsichtlich der langfristigen Stabilität von Bitcoin . Der Coinbase-Manager verwies auf eine frühere Warnung von BlackRock in dessen geändertem Prospekt für den iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT), der am 9. Mai 2025 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht wurde.

BlackRock wies Bitcoin zugrunde liegende kryptografische Infrastruktur aufgrund der Entwicklung der Quantencomputertechnologie „fehlerhaft oder ineffektiv“ werden könnte. Der Investmentfonds erklärte, dass sich Quantencomputing noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinde und daher seine endgültigen Auswirkungen auf die gesamte Blockchain-Infrastruktur schwer abzuschätzen seien.

Der Bericht wies außerdem darauf hin, dass Quantencomputeranwendungen so weit fortschreiten könnten, dass sie die Sicherheit von Bitcoingefährden, indem sie böswilligen Angreifern ermöglichen, in dessen Sicherheitssysteme einzudringen und Wallets mit Bitcoin -Beständen zu kompromittieren.

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Laut Duong wird Quantencomputing Modernisierungen vieler derzeit verwendeter kryptografischer Systeme erforderlich machen. Er erklärte außerdem, dass der traditionelle Finanzsektor aufgrund seiner starken Abhängigkeit von geschlossenen Systemen zu den am stärksten betroffenen Bereichen gehören könnte. Duong sagte, dass sich offene Protokolle wie Bitcoin und Ethereum ebenfalls auf die Auswirkungen des Quantencomputings vorbereiten.

Duong erklärte, dass kryptografisch relevante Quantencomputer (CRQCs) die Fähigkeit erlangen könnten, Shors und Grovers Algorithmen auszuführen, was die kryptografische Infrastruktur von Bitcoindestabilisieren könnte. Er betonte, dass die neue Technologie zwei Arten von Risiken mit sich bringe, die wahrscheinlich sowohl BitcoinSHA-256-Verschlüsselung für die Proof-of-Work-Mining-Prozesse als auch den Elliptic Curve Digital Signature Algorithm (ECDSA), der den Transaktionssignaturen zugrunde liegt, gefährden könnten.

Der Coinbase-Forscher erklärte, dass kryptografisch relevante Quantencomputer potenziell die kryptografische Sicherheit privater Schlüssel gefährden und es Angreifern ermöglichen könnten, Krypto-Assets von anfälligen Adressen zu stehlen. Er fügte hinzu, dass andere Angriffe die Bitcoin-Mining-Infrastruktur durch effizienteres Mining von Blöcken infiltrieren könnten. 

32,7 % des BTC-Angebots sind durch Fernangriffe gefährdet

Duong fügte hinzu, dass Quantum Mining derzeit eine untergeordnete Priorität habe, die Migration von Signaturen jedoch unmittelbare Risiken berge. Er erklärte, die anfänglichen Bedrohungen ließen sich in zwei Dimensionen unterteilen: Angriffe mit großer Reichweite auf Ausgaben, deren öffentliche Schlüssel bereits in der Blockchain offengelegt sind, und Angriffe mit kurzer Reichweite, die Ausgaben vorwegnehmen könnten, sobald öffentliche Schlüssel im Mempool auftauchen

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Quelle: David Duong , CFA, Coinbase. Bitcoin ist aufgrund anfälliger Adressen von Quantenangriffen bedroht.

Laut dem Forscher sind etwa 32,7 % des Bitcoin-Angebots, also rund 6,51 Millionen BTC, aufgrund der Wiederverwendung von Adressen und Skripttypen, die öffentliche Schlüssel in der Blockchain offenlegen, anfällig für Angriffe mit großer Reichweite. Er hob solche Skripte hervor, darunter Pay-to-Public-Key (P2PK), Bare Multisig (P2MS) und Taproot (P2TR). 

Er erwähnte auch, dass jede Ausgabe zum Zeitpunkt der Ausgabe anfällig für Angriffe auf kurze Distanz sei, was die Notwendigkeit mit sich bringe, auf quantenresistente Signaturen umzusteigen, obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs gering sei.

Die Warnung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Wissenschaftler die Entwicklung von Quantencomputern weiter vorantreiben. Quantencomputer nutzen die Quantenmechanik, um Daten auf fortschrittlichere Weise als herkömmliche Computer zu verarbeiten.

Pierre-Luc Dallaire-Demers, ein Quantencomputer-Wissenschaftler bei Google, erklärte im Oktober 2025, dass diese hochentwickelten Computer in weniger als fünf Jahren in der Lage sein werden, die Kryptographie von Bitcoinzu knacken.

Obwohl Quantencomputing noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt ein aktueller Bericht von Cryptopolitan verkündete einen Durchbruch im Bereich KI und Quantencomputing. Der Technologiekonzern gab an, einen Computer-Algorithmus entwickelt zu haben, der potenzielle Anwendungsgebiete für Quantencomputing aufzeigt. Laut Bericht generiert der Algorithmus einzigartige Daten für die Verwendung mit KI.

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