Die kanadische Anwaltskanzlei Miller Thompson hat die Royal Canadian Mounted Police gebeten, die Leiche des CEO von QuadrigaCX zu exhumieren und eine gründliche Autopsie durchzuführen.
Ist der CEO von QuadrigaCX wirklich tot?
Der Tod von QuadrigaCX-CEO Gerald Miller war von Kontroversen überschattet, da er offenbar während einer Indienreise ums Leben kam und als einziger Mitarbeiter des Unternehmens im Besitz der privaten Schlüssel der Wallets war. Bereits vor Millers plötzlicher Indienreise hatten Nutzer der Plattform Schwierigkeiten.
Die kanadische Zentralbank fror fünf Konten des Inhabers von Costodian Inc., einer Tochtergesellschaft von QuadrigaCX, ein. Die Bank brachte den Fall vor den Obersten Gerichtshof von Ontario und übergab die Gelder dem Gericht mit der Bitte, deren Herkunft zu ermitteln. Es gab keine eindeutigen Hinweise darauf, wem die Gelder gehörten: QuadrigaCX, Costodian oder den Nutzern des Unternehmens.
Investoren fordern nun die Besichtigung der Leiche des verstorbenen CEOs, um sich zu vergewissern, dass er tatsächlich tot ist und seinen Tod nicht nur vorgetäuscht hat. Miller Thompson erklärte , die Umstände zum Zeitpunkt von Geralds Tod seien fragwürdig und hätten erhebliche Verluste verursacht, weshalb die Exhumierung angemessen gewesen sei.
Das Unternehmen hebt die Kontroverse um dendent hervor und ist der Ansicht, dass die Behörden den Sachverhalt aufklären sollten. Es wurde erklärt, dass im Zusammenhang mit Geralds Tod „Gewissheit“ erforderlich sei.
Zuvor hatte Jennifer Robertson, die Witwe von Gerald Cotten, geschädigten Anlegern fast neun Millionen Dollar über verschiedene Vermögenswerte zukommen lassen. Robertson erklärte, sie werde den Großteil des Nachlasses an EY Canada übertragen, die als Insolvenzverwalterin von QuadrigaCX fungierte.

