Wallet-Abschaltung: Bitcoin Killer-App sucht Übernahme

Die Kryptowährungsbranche muss erneut den Abgang eines Unternehmens verkraften, das sich für die Akzeptanz digitaler Währungen einsetzt. Das Kryptowährungs-Startup Purse gab am Donnerstag seine Schließung bekannt
Laut Informationen, die The Block vorliegen, beginnt die Abschaltung von Purse am 26. Juni. Das Kryptowährungs-Startup gab jedoch an, Auszahlungen und laufende Aufträge bis zu diesem Datum weiterhin zu bearbeiten.
Purse lief von Anfang an gut
Das Unternehmen ermöglicht es Nutzern, Produkte und Dienstleistungen bei Amazon, einem E-Commerce-Riesen, mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Bitcoin Cash (BCH) zu vergünstigten Preisen zu erwerben. Laut Eduardo Gomez, dem Support-Manager des Unternehmens, hat Purse seit seiner Gründung gute Ergebnisse erzielt.
Gomez erklärte jedoch, dass das Unternehmen aufgrund der aktuellen Marktlage in operative Schwierigkeiten geraten sei. Der Supportmanager merkte außerdem an, dass Purse in den vergangenen Jahren zahlreiche Mitarbeiter verloren habe, die für die Betreuung neuer Projekte zuständig waren.
Was steckt hinter der Schließung von Purse?
Was möglicherweise zur Schließung von Purse geführt hat, gab eine mit dem Fall vertraute Quelle an, dass das Gründerteam und die Verantwortlichen des Startups unabhängig agieren wolltendentwährend andere in den Ruhestand gehen wollten. Die anonyme Quelle fügte hinzu, dass das Unternehmen nur noch mit wenigen Teammitgliedern zusammenarbeitete.
Laut Gomez eröffnet die Schließung von Purse jedoch auch eine Chance für eine Übernahme des Unternehmens. Er ist überzeugt, dass das Kryptowährungs-Startup weiterhin erhebliches Potenzial besitzt. Das Unternehmen konnte bereits zahlreiche Nutzer in verschiedenen Ländern gewinnen.
Purse wurde 2014 gegründet. Ein Jahr nach der Gründung führte das Unternehmen eine Finanzierungsrunde durch, in der es 1 Million US-Dollar einnahm. Purse wurde von prominenten Branchenakteuren unterstützt, darunter Roger Ver, der CEO von Bitcoin.
Er bezeichnete das Startup als die „Killer-App“ für Bitcoin. Laut Gomez beschäftigte das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt lediglich zwölf Mitarbeiter sowie Entwickler zur Unterstützung einiger Projekte.
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Ibiam Wayas
Ibiam Wayas berichtet seit 2019 über Kryptowährungen. Er studierte Informatik an der National Open University of Nigeria. Seine Artikel erschienen auf verschiedenen Krypto-Nachrichtenplattformen, darunter Coinfomania, Crypto News Australia und AltcoinBuzz. Aufbauend auf seinem Informatikstudium konzentriert er sich nun auf Nachrichten zu Kryptowährungen, Robotik und Langlebigkeit.
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