Der Gründer von Fox verhilft Verlagen zu Milliardenumsätzen – stecken KI-Tech-Manager in Schwierigkeiten?

- Verlage unter der Führung von Barry Diller schließen sich zusammen, um KI-Technologieunternehmen wegen Datennutzung zu verklagen.
- Die Koalition, zu der auch die New York Times gehört, fordert Milliarden aus den Gewinnen der KI-Technologie.
- Angesichts zunehmender Spannungen haben Führungskräfte in der Technologiebranche Schwierigkeiten, Geschäftsmodelle für KI zu defi.
Um ihre Interessen zu wahren und die Kontrolle über die zunehmende Verbreitung künstlicher Intelligenz zu behalten, stehen führende Verlage unter der Führung von Medienmogul Barry Diller kurz vor der Bildung einer schlagkräftigen Koalition. Diese Koalition plant, gegen KI-Technologieunternehmen zu klagen, die ihre Daten zum Trainieren von Sprachmodellen verwendet haben. Zu den prominenten Mitgliedern der Allianz zählen Größen der Medienbranche wie die New York Times, News Corp. und Axel Springer. Angesichts der immer hitziger werdenden Debatte über die Auswirkungen von KI auf die Medien sind die Verlage entschlossen, Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und eine angemessene Entschädigung für ihre Beiträge zu den KI-Fortschritten zu fordern.
Verlage fordern ihren Anteil an den Gewinnen aus der KI-Technologie
Die mögliche Kursänderung von Google, hin zu Chatbots, die Nutzeranfragen beantworten, anstatt Traffic auf die Webseiten von Verlagen zu lenken, hat bei Verlagen Besorgnis ausgelöst. Joey Levin, CEO von IAC, warnt, dass eine solche Transformation die Zuordnung und den Kontext, die den Wert ihrer Inhalte defi, zerstören könnte. Er spricht damit die Bedenken vieler Verlage aus, die befürchten, dass KI-gestützte Sprachmodelle darauf ausgelegt sind, „das Beste aus dem Internet zu stehlen“. Im Zentrum des Streits steht die Frage einer fairen Vergütung für die Trainingsdaten der Verlage, die das Rückgrat der KI-Technologie bilden. Während Technologieunternehmen Verlagen bisher achtstellige Beträge angeboten haben, fordert die Branche nun einen deutlich höheren Anteil in Milliardenhöhe.
Eine zentrale Herausforderung besteht darin, wie das Urheberrecht auf die Eingaben und Ausgaben von KI-Modellen anzuwenden ist. Verlage verfolgen aufmerksam einen Rechtsstreit in Delaware, in dem ein KI-Unternehmen Rechtstexte von Westlaw kopiert hat, und hoffen auf Klarheit in dieser Angelegenheit. Während Verlage und Technologiekonzerne die Koalition bilden, haben Google, Microsoft und andere Führungskräfte von KI-Unternehmen ihre vorgeschlagenen Vergleichssummen nicht offengelegt. Der Konflikt dreht sich um die grundlegende Frage, was eine Plattform ausmacht und ob Technologieunternehmen für Inhalte bezahlen sollten – eine Praxis, die margenstarke Unternehmen wie Google weitgehend vermeiden.
Führungskräfte im Bereich KI-Technologie kämpfen mit unsicheren Geschäftsmodellen
Während Verlage ihren rechtmäßigen Anteil an den Gewinnen aus KI-Technologien fordern, argumentieren Führungskräfte der Technologiebranche, dass sie noch immer mit der defieines tragfähigen Geschäftsmodells für KI zu kämpfen haben. Die Kosten für die Pflege von Sprachmodellen sind erheblich, was es Technologieunternehmen erschwert, mit KI-Projekten Gewinne zu erzielen. Googles Sprecherin Jenn Crider räumt ein, dass es für große Sprachmodelle noch zu früh sei und man daran arbeite, die Geschäftsmodelle besser zu verstehen. Diese Situation hat auf beiden Seiten zu Bedenken geführt: Verlage schließen sich zusammen, und Technologieunternehmen suchen fieberhaft nach einem Kompromiss, der beide Seiten zufriedenstellt.
Trotz des eskalierenden Konflikts setzen einige Verlage auf individuelle Verhandlungen mit KI-Unternehmen. Die Associated Press schloss kürzlich einen Vertrag mit OpenAI ab, und Google entwickelte ein Tool zur Unterstützung von Journalisten beim Verfassen von Artikeln. Diese Entwicklung rief gemischte Reaktionen bei Führungskräften hervor; einige bezeichneten sie als „beunruhigend“. Inmitten der zunehmenden Spannungen erregte das KI-Sprachmodell ChatGPT Aufmerksamkeit, indem es einen Roman verfasste; Slate lobte dessen Qualität als „ziemlich gut“
Im Wettlauf um die Vorherrschaft in der KI-Technologie befinden sich Verlage und KI-Manager an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Bildung der Verlagskoalition und ihre Forderungen nach einem größeren Anteil an den KI-Gewinnen deuten auf einen Paradigmenwechsel im Umgang der Medienbranche mit künstlicher Intelligenz hin. Der Ausgang dieses Konflikts mit weitreichenden Folgen wird zweifellos die Zukunft der KI-Technologie und ihre Integration in Journalismus und Content-Erstellung prägen.
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Aamir Sheikh
Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.
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