Ripple Labs hat eine Gegenschrift eingereicht, der unterstützende Erklärungen und Anlagen gemäß den Vorgaben der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) beigefügt sind. Das Ergebnis dieses Verfahrens dürfte von entscheidender Bedeutung sein, da es die Situation zwischen Ripple defi und sich auf den XRP . Die Gegenschrift ist ein wichtiger Bestandteil des Rechtsstreits; sie trägt zum angestrebten Ergebnis bei und prägt die Folgen für XRP Investoren.
Der XRP -Anwalt Bill Morgan hat eine Einigung nicht ausgeschlossen, falls die sogenannten SEC-Bedingungen nicht erfüllt werden. Er wies darauf hin, dass ein Unternehmen, das so lange die Führung in dem Rechtsstreit innehatte, kaum bereit sein werde, der Forderung der SEC nach einer Geldstrafe von 2 Milliarden US-Dollar nachzugeben. Dennoch könnten die Gespräche über eine mögliche Einigung zu einem Thema werden, bei dem unterschiedliche Standpunkte zum Ausdruck kommen.
Ripple reicht Widerstandsschrift in SEC-Klage ein
Um die 2-Milliarden-Dollar-Strafe dem Vergleichsverfahren gegenüberzustellen, merkte Marc Fagel, Experte für Durchsetzungsmaßnahmen der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, an, dass es sich nicht um dasselbe handle. Anders als bei der bisherigen Auffassung, dass das Gericht direkt handeln und das Gesetz korrigieren würde, sei im vorliegenden Fall eine richterliche Anweisung erforderlich, um die angemessene Lösung festzulegen. Die SEC gehört zu denjenigen Behörden, die gegen die Entscheidung im summarischen Urteil zugunsten RippleBerufung einlegen würden. Im Mittelpunkt stünde dabei die Klassifizierung der XRP Token-Verkäufe.
Ein Teil davon – der programmatischematic – wurde nicht ausreichend belegt. Die Beweislast in der Kategorie „Sonstige Vertriebswege“ konnte meines Erachtens nicht erfüllt werden. Ich glaube nicht, dass dagegen Berufung eingelegt werden kann.
— bill morgan (@Belisarius2020) 22. April 2024
Herr Morgan hebt das Haftungsrisiko von Ripplehervor, indem er auf die Gerichtsentscheidung verweist, institutionelle XRP Verkäufe als illegale, nicht registrierte Wertpapierangebote einzustufen, was mit Sicherheit finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen wird. Daher hält Morgan einige Argumente der SEC, insbesondere hinsichtlich „anderer Ausschüttungen“, für unhaltbar und unbegründet.
Darüber hinaus kann Richterin Analisa Torres zu einem späteren Zeitpunkt ein endgültiges Urteil fällen, wodurch die SEC das Recht erhält, Berufung beim Berufungsgericht einzulegen. Ob Coinbases Berufung in einer Zwischenverhandlung stattgegeben wird, hat positive Auswirkungen auf den Fall Ripple gegen die SEC und das gesamte regulatorische Umfeld für Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten. Ein positives Ergebnis für Coinbase würde RippleFall zusätzlich stärken, während ein negatives Urteil die SEC dazu veranlassen würde, die Entscheidung von Richterin Torres zum Verkauf von XRPanzufechten.
Zwischenberufung von Coinbase
im Zwischenberufungsverfahren gegen Coinbase Zehntausende von XRP Inhabern und anderen Blockchain-basierten Währungen den Rechtsstatus gefährden und zu Verlusten führen. Das SEC-Verfahren ist nur eines von vielen ähnlichen Regulierungsverfahren in den USA und weltweit. Eine Entscheidung zugunsten von Coinbase könnte der Kommission als Richtlinie für den Sekundärmarkt dienen; in diesem Zusammenhang werden politische Entscheidungen getroffen, und das Verfahren kann dann fortgesetzt oder eingestellt werden.
Coinbases Anträge auf eine Zwischenberufung spiegeln die Problematik des Ripple Falls wider, da sie die rechtlichen Grundlagen beleuchten, die für eine Verbesserung des Kryptowährungssektors bestätigt werden müssen. Indem Coinbase defides Begriffs „trac“ durch die SEC anfechtet, versucht das Unternehmen, die weitverzweigte Kryptowährungsbranche und die Millionen von Amerikanern, die in Kryptowährungen investieren, zu verteidigen.
Ripple hat zwar gute Erfolgsaussichten, doch ein Ausgang des Rechtsstreits zu Gunsten des Unternehmens ist keineswegs sicher. Daher bleibt der Ausgang ungewiss. Der Fall Ripple gegen die SEC wirft zahlreiche Fragen auf: Es laufen Vergleichsverhandlungen, eine mögliche Geldstrafe und die Möglichkeit einer Berufung. In vielerlei Hinsicht geht der Fall der SEC über die Krypto-Community hinaus, da Medien und auch Nicht-Krypto-Interessierte die Entwicklungen aufmerksam verfolgen.

