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Blockchain-Projekt des Hafens Rotterdam zur Optimierung des Containermanagements

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
Lesezeit: 2 Minuten
Blockchain-Projekt des Hafens Rotterdam zur Optimierung des Containermanagements

Ein neu angekündigtes Blockchain-Projekt des Rotterdamer Hafens zielt darauf ab, Betrug im Containermanagement zu verhindern. Die Blockchain-Anwendung mit dem Namen „Secure Container Release“ ersetzt die derzeit von den Hafenbehörden eingesetzte PIN-basierte Verifizierungslösung.

Die neue Blockchain-Anwendung des Rotterdamer Hafens senkt das Betrugsrisiko deutlich. Das Pilotprojekt vereint einige der größten Namen der Schifffahrtsbranche, darunter MSC, Ocean Network Express, Hutchison Ports und weitere. Interessanterweise wurden in der Schifffahrtsbranche in letzter Zeit viele Blockchain-basierte Lösungen implementiert.

Blockchain-Projekt im Hafen von Rotterdam startet als Pilotprojekt

Frachtsicherheit und Betrugsprävention sind zwei Hauptanliegen von Hafenbehörden weltweit. Das neueste des Rotterdamer Hafens gewährleistet eine reibungslose Frachtabfertigung und die Freigabe der Container an die Fahrer in einem vollautomatisierten Prozess.

Das Pilotprojekt nutzt die Distributed-Ledger-Technologie der Blockchain, um die Containerfreigabe und -entladung zu verwalten. Die ausfallsichere tracder Blockchain ermöglicht es der Anwendung, die Containerabholungmatic. Derzeit erhalten Fahrer für jede Containerabholung eine persönliche Identifikationsnummer (PIN). Diese PIN wird an viele Zwischenhändler weitergegeben, wodurch das Fehlerrisiko steigt.

Die Blockchain-Anwendung des Rotterdamer Hafens generiert für jede Containerautorisierung einen Kryptotoken, der in der Blockchain gespeichert wird. Die DLT-basierte Lösung stellt den Transaktionstoken im gesamten System zur Verfügung. Alle beteiligten Akteure, darunter Spediteure, Hafenbehörden und Reedereien, können dem sicheren Token für alle Transaktionen vertrauen.

Blockchain sorgt für Transparenz bei den Schiffscontainerbewegungen

Emile Hoogsteden vom Rotterdamer Hafen erklärt, dass das Pilotprojekt drei Monate dauern wird und die Leistungsfähigkeit der Anwendung anhand verschiedener Parameter gemessen wird. Verschiedene Beteiligte werden die verbesserte Effizienz und das optimierte Containermanagement beobachten.

Der Rotterdamer Hafen ist ein bedeutender europäischer Hafen mit einem jährlichen Umschlag von rund 14,5 Millionen Containereinheiten. Daher ist ein effizientes Containermanagement für einen reibungslosen Warenfluss unerlässlich. Die Vermeidung von Betrug und Fehlern trägt dazu bei, Kosten zu minimieren und unerwünschte Zwischenfälle zudent.

Das Blockchain-Projekt des Rotterdamer Hafens wird die Duplizierung von Einträgen unmöglich machen und den betrügerischen Warenverkehr über internationale Grenzen hinweg eindämmen. Im Rahmen des Pilotprojekts wird jeder Akteur in der Schifffahrtslieferkette zur Rechenschaft gezogen.

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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