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Polymarket wird Prognosedaten an das WSJ, Barron's und Investor's Business Daily von Dow Jones liefern

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Polymarket wird Prognosedaten an das WSJ, Barron's und Investor's Business Daily von Dow Jones liefern
  • Prognosedaten an das Wall Street Journal, Barron’sund Investor’s Business Daily im Rahmen einer neuen Vereinbarung mit Dow Jones

  • Die Daten werden in gedruckter Form und online veröffentlicht, unter anderem in Tools wie Gewinnkalendern, die die Erwartungen der Händler widerspiegeln.

  • Dies ist die erste Medienpartnerschaft von Polymarket seit der Rückkehr in die USA nach einer Einigung mit der CFTC im Jahr 2022.

Polymarket sendet seine Live-Handelsdaten direkt an führende US-Finanzmedien. Das Unternehmen hat eine neue Partnerschaft mit Dow Jones geschlossen und veröffentlicht Prognosekurse im Wall Street Journal, Barron's und Investor's Business Daily. Das Ziel ist einfach: Lesern in Echtzeit zu zeigen, worauf Händler mit echtem Geld setzen.

Dow Jones, ein Tochterunternehmen von News Corp. (Mutterkonzern Murdoch), plant, die Daten sowohl online als auch in gedruckter Form zu veröffentlichen. Laut Polymarket werden die Unternehmen die Vereinbarung voraussichtlich noch am Mittwoch bekanntgeben. Die Daten fließen in neue Produkte ein, darunter ein Gewinnkalender, der die Erwartungen der Händler an börsennotierte Unternehmen vor deren Veröffentlichung darstellt.

Dow Jones ergänzt sein Angebot an Finanzdaten um Prognosedaten

Diese Vereinbarung ist die erste Medienpartnerschaft, die Polymarket jemals abgeschlossen hat. Das in New York ansässige Unternehmen seine US-Aktivitäten wieder auf, nachdem diese aufgrund einer Einigung mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aus dem Jahr 2022 unterbrochen worden waren. Im Mittelpunkt des Verfahrens stand die fehlende Registrierung des Unternehmens als Derivatehändler. Nach dieser Pause kehrte Polymarket mit einer schlankeren Struktur und einem klaren Fokus auf den Vertrieb zurück.

Prognosemärkte ermöglichen es Nutzern, Wetten auf eine Vielzahl von Ereignissen abzuschließen. Dazu gehören Sportereignisse, Wahlen, Unternehmensgewinne und Finanztermine. Dieses Format hat in mehreren Bundesstaaten berechtigte Kritik von Regulierungsbehörden hervorgerufen. Viele argumentieren, dass diese Plattformen wie Glücksspielseiten ohne entsprechende Lizenzen agieren.

Die Konkurrenzplattform Kalshihatte bereits ähnliche Datenverträge mit CNBC und CNN abgeschlossen. Damit ist Dow Jones der jüngste große Medienkonzern, der Prognosekurse anbietet. Dow Jones liefert Finanznachrichten über seine Nachrichtenagentur und das Wall Street Journal und stellt die Daten so institutionellen und privaten Anlegern gleichermaßen zur Verfügung.

Auch große Finanzunternehmen haben massiv in diesen Bereich investiert. CME Group, Intercontinental Exchange und Cboe Global Markets haben Milliarden von Dollar zugesagt. Im Laufe des Jahres 2025 stiegen die Bewertungen von Kalshi und Polymarket rasant an und erreichten jeweils über 10 Milliarden Dollar. Befürworter argumentieren, dass diese Märkte es den Anlegern ermöglichen, politische, wirtschaftliche und unternehmerische Risiken abzusichern, anstatt sich ausschließlich auf Umfragen oder Analystenberichte zu verlassen.

Dünne Märkte werfen Fragen hinsichtlich Risiko und Aufsicht auf

Diese optimistische Einschätzung steht im Kontrast zur rauen Realität. Für jedentrac, der mit Kriegen, Wahlen oder Stürmen verknüpft ist, gibt es unzählige weitere, die mit Sportergebnissen, Fernsehsendungen oder religiösen Ereignissen zusammenhängen. Händler haben beispielsweise darauf gewettet, ob die Atlanta Hawks die New Orleans Pelicans schlagen.

Andere haben auf zukünftige South-Park-Folgen gewettet. Einige haben sogar darauf gesetzt, ob Jesus Christus im Jahr 2026 wiederkehren würde. Diejenigen, die gegen eine Wiederkunft im Jahr 2025 gewettet hatten, haben ihre Gewinne bereits erhalten.

Die Liquidität ist oft gering. Das bedeutet, dass ein einzelner Händler Preise beeinflussen kann, die eigentlich Gruppenverhalten widerspiegeln sollen, insbesondere wenn dieser Händler frühzeitig Informationen. Dieses Risiko rückte am Wochenende in den Fokus. Ein Händler auf Polymarket setzte fast 400.000 US-Dollar auf die Festnahme von Nicolás Maduro. Die größten Wetten wurden kurz vor Donald Trumps öffentlicher Ankündigung der Militäroperation platziert. Dieser Zeitpunkt löste an den Märkten und in politischen Kreisen Besorgnis aus.

Die Reaktion breitete sich schnell aus.

Auf Polymarket schnellten die Chancen, dass Trump Grönland bis Ende des Jahres „erwirbt“, von 6 % auf 11 % in die Höhe. Die Wetten auf einen Sturz Ali Khameneis im Iran bis zum Sommer kletterten von 19 % auf 35 %. Diese Veränderungen fanden statt, während die Wall Street geschlossen war, was die hohe Aktualisierungsgeschwindigkeit dieser Märkte verdeutlicht.

Die Aufsicht ist weiterhin unzureichend. Es gibt kaum Systeme, um Betrüger zudent. Diese Besorgnis verstärkt sich, wenn anonyme Händler auf Waldbrände oder andere Katastrophen wetten, die sie beeinflussen könnten. Kryptomärkte und die Wall Street haben ähnliche Fälle bereits erlebt.

Meme-Aktien, NFTs und Zero-Day-Optionen wurden alle mit dem Versprechen von Zugang und Selbstbestimmung in Verbindung gebracht. Prognosemärkte verbreiten nun ihre eigene Version dieser Geschichte. Sie verkaufen Rohdaten, die von Händlern generiert werden, die ihre Überzeugungen mit cashuntermauern. Diese Daten fließen nun über Polymarket in die Dow-Jones-Medien ein.

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