- Die polnische Kartellbehörde ermittelt gegen Apple wegen dessen Datenschutzrichtlinien.
- Tomasz Chrostny merkte an, dass die ATT-Richtlinie die Nutzer möglicherweise über den tatsächlichen Grad ihres Datenschutzes in die Irre geführt habe.
- Polen plant, seinen Vorschlag für eine Digitalsteuer Anfang 2026 vorzulegen.
Die polnische Wettbewerbsbehörde, das Amt für Wettbewerb und Verbraucherschutz (UOKiK), hat eine neue Kartelluntersuchung gegen Apple eingeleitet und hinterfragt, ob das App TracTransparency (ATT)-System dem Unternehmen einen unfairen Vorteil auf dem Markt für mobile Werbung verschafft.
Die Maßnahme wurde am Dienstag, dem 25. November, öffentlich bekannt gegeben. Die Behörde vermutet, dass Apples App Trac-Transparenzsystem, das in iOS 14.5 und späteren Versionen eingeführt wurde, die Möglichkeiten von Drittanbieter-Apps zur Erfassung von Nutzerinformationen für personalisierte Werbung einschränken und gleichzeitig Apples eigener Werbeplattform zugutekommen könnte.
Dies geschah, nachdem der Präsident der UOKiKdent Tomasz Chrostny, in einer Erklärung darauf hingewiesen hatte, dass man befürchte, die Richtlinie von AT&T könnte die Nutzer über den tatsächlichen Grad ihres Datenschutzes in die Irre geführt und zudem Apples Wettbewerbsvorteil gegenüber unabhängigendent verstärkt haben.
Laut Chrostny könnte ein solches Vorgehen als Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung gewertet werden. Daher schlussfolgerte er, dass Apple, sollten sich diese Anschuldigungen als wahr erweisen, mit einer Geldstrafe von bis zu 10 % seines Jahresumsatzes in Polen rechnen müsse.
Das Unternehmen entgegnete, dass das ATT-Framework angepasst wurde, um Kunden die Kontrolle darüber zu geben, wer ihre Online-Aktivitäten trackann. Laut Apples Argumentation hilft diese Strategie den Verbrauchern, ihre Privatsphäre zu schützen.
UOKiK leitet eine gründliche Untersuchung der AT&T-Richtlinien von Apple ein.
In einer per E-Mail versandten Stellungnahme erklärte Apple, es sei nicht überraschend, dass die Datentracking tracIndustrie weiterhin beharrlich versuche, die Bemühungen des Unternehmens um die Wiederherstellung der Datenkontrolle für die Nutzer zu untergraben. Angesichts der Brisanz der Situationmerkte das Unternehmen an, dass es aufgrund des zunehmenden Drucks der Industrie möglicherweise gezwungen sein werde, diese Funktion zu entfernen, was letztendlich den europäischen Verbrauchern.
Apples Stellungnahme sorgte in der Branche für Spannungen. Um die Besorgnis zu zerstreuen, kündigten Branchenexperten im Bereich der tracihre Absicht an, mit UOKiK zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass das Unternehmen Nutzern dieses wichtige Datenschutzinstrument weiterhin zur Verfügung stellt.
Um ihr Engagement für die Aufklärung der Wahrheit hinter diesen Behauptungen zu verdeutlichen, gab UOKiK bekannt, dass eine Gruppe von Kartellbehörden in Deutschland, Italien und Rumänien die ATT-Richtlinien eingehend geprüft hat..
Laut der Agentur können sie diese Situation nicht annehmen, da Reporter aus Quellen darauf hingewiesen haben, dass eine französische Behörde den Technologiekonzern im März mit einer Geldstrafe von 150 Millionen Euro belegt hat, was umgerechnet etwa 172,86 Millionen Dollar entspricht.
Jüngsten Berichten zufolge arbeitet Polen an einem neuen Gesetz zur Besteuerung von Online-Plattformen. Die zuständigen Behörden gaben an, ihr Hauptziel sei die Schaffung eines faireren Wettbewerbsumfelds für lokale Unternehmen. Sie trafen diese Entscheidung, nachdem sie festgestellt hatten, dass ausländische Konkurrenten in Osteuropa nicht denselben Steuern unterliegen.
Laut Vizepremier Krzysztof Gawkowski soll dieser Vorschlag Anfang nächsten Jahres vorgelegt werden. Gawkowski ist Minister für Digitales. In dem neuen Steuervorschlag betonte der Vizepremier, dass das Ziel jährliche Einnahmen von rund 2,5 Milliarden Zloty (681 Millionen US-Dollar) vorsieht.
Die Steuer wird in erster Linie E-Commerce-Unternehmen betreffen, soll aber nach ersten Planungen auch für Online-Werbeunternehmen, Mitfahr-Apps und Unternehmen gelten, die in Polen gesammelte Nutzerdaten verkaufen.
Gawkowski räumte ein, dass E-Commerce-Plattformen gemäß diesem Gesetz, basierend auf ihren Einnahmen, einen angemessenen Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten sollten, das insbesondere für asiatische Unternehmen in Polen von Bedeutung sei. „Wir sollten nicht zögern, eine Lösung umzusetzen, die bereits von vielen europäischen Ländern angewendet wird und sich als vorteilhaft erwiesen hat“, fügte er hinzu.
Dieser Plan steht im Einklang mit den Bemühungen der Europäischen Union, lokale Unternehmen angesichts der rasant wachsenden chinesischen Märkte zu unterstützen. Berichten zuverlässiger Quellen zufolge wurden in Ländern wie Frankreich, Schweden, Italien und Österreich bereits ähnliche Steuern auf diese Märkte erhoben.
Polens neuer Vorschlag für eine Digitalsteuer stößt bei Einzelpersonen auf Kritik.
Um dem Gesetz zur Besteuerung digitaler Dienstleistungen mehr Stimmen und eine Verabschiedung zu ermöglichen, betonte Gawkowski, dass er die Unterstützung der Gruppe um Premierminister Donald Tusk anstrebt.
Wie andere Steuervorschläge stieß auch der neue Steuergesetzentwurf auf Kritik. Einige Beamte äußerten Bedenken , dass diese Steuer, die zwischen 3 % und 6 % des in Polen erzielten Einkommens liegt, Vergeltungsmaßnahmen der USA nach sich ziehen könnte – eines wichtigen Akteurs im Technologiesektor und strategischen Verbündeten Polens.
„Wir werden alles daransetzen, dass polnische Unternehmen, darunter auch Allegro, am Ende nicht mehr bezahlen müssen als bisher“, erklärte er. „Wir sind bereit, die Details zu besprechen, denn wir möchten, dass die lokalen Unternehmen dieser Lösung zustimmen.“
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