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Mutmaßlicher PlusToken-Betrug erschüttert die Krypto-Community

In diesem Beitrag:

Das südkoreanische E-Wallet-Unternehmen PlusToken ist in einen mutmaßlichen Betrugsfall und flüchtete mit Kryptowährungseinlagen im Wert von schätzungsweise über drei Milliarden Dollar (3 Milliarden US-Dollar).

Wie konnte es so bergab gehen?

Alles begann, als die Nutzer misstrauisch wurden, weil sie keine Einlagen mehr von der PlusToken-App abheben konnten. Unter dem Vorwand einer vorübergehenden Nichtverfügbarkeit aufgrund technischer Probleme begannen die Nutzer, sich zu beschweren, da es keine weiteren Informationen gab.

Darüber hinaus hatten die Nutzer erwartet, dass das Unternehmen in Kürze mit seinem Hochzins-Investitionsprogramm (HYIP) beginnen würde. Da jedoch auch hierzu keine nennenswerten Neuigkeiten kamen, begannen die Nutzer, Betrug zu befürchten.

 

Bevor PlusToken angeblich untertauchte, verzeichnete das Unternehmen drei Millionen registrierte Kunden, wobei bis Ende Juli 2019 ein Anstieg auf bis zu zehn Millionen erwartet wurde.

Während diese Nachricht angesichts der enormen Verbreitungsrate für viele Nutzer ein Schock ist, behaupten andere, dass sie von der Entwicklung nicht überrascht sind.

Beunruhigend, aber nicht überraschend

Obwohl die Nachricht viele Krypto-Nutzer weltweit traumatisierte und sie die Zuverlässigkeit solcher E-Wallet-Anbieter in Frage stellen ließ, gab das Unternehmen einige Signale, als die Authentizität von PlusToken in Forenthreads angezweifelt wurde.

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Trotz der hohen Akzeptanz bietet das Unternehmen außer einer E-Wallet-Plattform keine weiteren Dienstleistungen an. Angesichts der breiten Akzeptanz gab es bisher keine Meldungen oder Werbung über die Einführung anderer glaubwürdiger Produkte oder Dienstleistungen. Für ein Unternehmen dieser Größe wirft dies Fragen auf. Zudem erregt der angebliche Mitbegründer der Website, Herr Leo, bisher nur durch ein einziges Foto Aufsehen.

Das Unternehmen, das vorgab, eine sichere Wallet für digitale Geldeinlagen anzubieten, lockte viele Verbraucher mit dem Versprechen, ihre Guthaben innerhalb von acht Monaten um sechs bis achtzehn Prozent zu steigern. Hätte das Unternehmen seine Anlagestrategien nicht nachweisen können, wäre all dies unglaubwürdig gewesen.

https://twitter.com/Emperor_YZ/status/1144977946702012416

 

Leider geben mehrere Nutzer an, durch diesen mutmaßlichen Betrug bis zu 5.000 US-Dollar verloren zu haben . In sozialen Medien wie Twitter und Facebook gingen zahlreiche Meldungen ein, und Beschwerden wurden an die Polizei der Provinz Hunan gerichtet. Eine Lösung des Falls ist jedoch noch in weiter Ferne.

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