Cyberkriminelle bevorzugen mittlerweile Betrugsmaschen mit Schweineschlachtungen gegenüber Schneeballsystemen

- Betrüger verlagern ihren Fokus von Schneeballsystemen hin zu Betrügereien im Zusammenhang mit der Schlachtung von Schweinen.
- Die Taktiken der Cyberkriminalität werden immer schneller und ausgefeilter; die Betrugsmaschen sind kürzer, bringen aber mehr Geld ein.
- Es gibt einen Anstieg von Transaktionen mit Material über sexuellen Kindesmissbrauch in Kryptonetzwerken, insbesondere von in China ansässigen Anbietern.
Cyberkriminelle ändern ihre Masche. Chainalysis berichtet in seinem jüngsten Kriminalitätsbericht, dass Betrüger die altbekannten Schneeballsysteme gegen etwas noch Perfideres eintauschen: Betrug mit angeblicher Schweineschlachtung.
Riesige Syndikate, wie beispielsweise eines, das im KK-Park in Myanmar operiert, haben allein in diesem Jahr über 100 Millionen Dollar eingenommen. Diese Operationen sind groß angelegt, organisiert und laufen wie am Schnürchen.
Laut Chainalysis fließen auch 2024 noch etwa 57 % der Betrugsgelder in Wallets, die bereits vor diesem Jahr aktiv waren. Altes Geld trifft auf neue Taktiken.
Der Clou? Viele dieser Betrüger sind nicht nur Kriminelle, sondern auch Opfer. Sie wurden entführt, nach Südostasien verschleppt und dort unter brutalen Bedingungen zur Arbeit in diesen Betrügerringen gezwungen. Es handelt sich um Menschenhandel, vermischt mit Cyberkriminalität.
Chainalysis behauptet, Milliardenbeträge durch diese Netzwerke traczu haben, und der Geldfluss verlangsamt sich nicht.
Betrüger bevorzugen schnelle Erfolge
Chainalysis beobachtet einen Wandel. Betrugsmaschen laufen nicht mehr so lange. Die durchschnittliche Dauer eines Betrugs betrug 2020 etwa 271 Tage. Dieses Jahr? Nur noch 42 Tage. Betrüger agieren schnell, führen kurzfristige Operationen durch, cashdie Beute und verschwinden.
Warum? Weil es funktioniert. Über 43 % der Betrugseinnahmen im Jahr 2024 flossen an Wallets, die erst in diesem Jahr aktiv wurden. Neue Wallets, neue Betrugsmaschen. Ein Teufelskreis der Kriminalität.

Das Blockchain-Analyseunternehmen berichtet, dass sich die Zuflüsse aus gestohlenen Geldern seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt haben.
Diese Betrügereien werden immer raffinierter und verbinden On-Chain-Taktiken – die Nutzung von Krypto-Wallets zum Transfer und Verstecken von Geldern – mit Off-Chain-Manipulationen wie gefälschten Websites, Social-Media-Profilen und Phishing-Angriffen.
Sie erneuern ihre Taktiken und sind dem Gesetz immer einen Schritt voraus.

Material mit sexuellem Kindesmissbrauch nimmt zu
Es geht nicht nur um Geld. Chainalysis beleuchtet auch einen weiteren dunklen Aspekt: kinderpornografisches Material. Es ist ein Anstieg von Netzwerken mit Sitz in China zu verzeichnen, die mit solchen Inhalten handeln.
Diese Gruppen sind mittlerweile für fast 39 % der weltweiten CSAM-bezogenen Krypto-Transaktionen verantwortlich – ein deutlicher Anstieg seit Ende letzten Jahres. Die Internet Watch Foundation (IWF) berichtet von vermehrten Meldungen über diese Seiten, es ist jedoch unklar, ob es sich um einen neuen Trend handelt oder ob diese Seiten bisher einfach unentdeckt geblieben sind.

Chainalysis untersuchte die Wallets dieser CSAM-Anbieter. Die ältesten Einträge datieren aus Mitte 2023. Die meisten tauchten später im selben Jahr auf. Es handelt sich um neue Einträge, was darauf hindeutet, dass es sich um ein wachsendes Problem handelt und nicht um ein wiederauflebendes altes.
Die Aktivitäten in der Blockchain sind alarmierend. Kleine Zahlungen – 5 Dollar hier, 41 Dollar dort – mögen nicht viel erscheinen, aber sie ermöglichen den Zugang zu entsetzlichen Inhalten.
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