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Telegram-Chef Pavel Durov in Frankreich verhaftet

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Französische Websites nach DDoS-Angriff offline – russische Hacker verantwortlich gemacht
  • Pavel Durov, der milliardenschwere Gründer von Telegram, wurde in Frankreich verhaftet, weil ihm vorgeworfen wurde, dass seine App nicht genug gegen illegale Aktivitäten unternimmt.
  • Die Verhaftung hat für Aufsehen gesorgt, insbesondere weil er dafür bekannt ist, gegen staatliche Zensur zu kämpfen und sich für digitale Privatsphäre und Kryptowährungen einzusetzen.

Pavel Durov, der Milliardär hinter Telegram, wurde in Frankreich festgenommen. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend auf dem Flughafen Bourget, unweit von Paris. 

Offenbar steht er schon länger unter Beobachtung der französischen Behörden. Es lag ein Haftbefehl gegen ihn vor, der mit einer französischen Polizeiermittlung in Verbindung stand.

Warum? Sie behaupten, Telegram habe nicht genügend Moderatoren, und glauben, dass dies dazu geführt habe, dass alle möglichen illegalen Dinge auf der App passieren konnten.

Im Jahr 2014 verließ Pavel Russland, nachdem er sich geweigert hatte, einige Oppositionsgruppen auf seiner alten Social-Media-Plattform VK zu schließen. Seitdem lebt er in Dubai und leitet Telegram, das mittlerweile 900 Millionen aktive Nutzer hat. 

Er hat schon ein paar Mal gesagt, dass einige Regierungen versucht hätten, ihn unter Druck zu setzen, aber er wolle, dass Telegram „neutral“ bleibe und sich nicht in die geopolitischen Spielchen hineinziehen lasse.

In Ländern wie Russland, der Ukraine und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken ist Telegram für alle, die in Verbindung bleiben wollen, zur ersten Wahl geworden. Pavel möchte, dass Telegram bis zum nächsten Jahr eine Milliarde Nutzer erreicht. 

Doch mit dem Wachstum kommt auch die Kontrolle, und genau da kommen die französischen Polizisten ins Spiel.

Der ganze Streit dreht sich um die Moderation. Die französischen Behörden finden, dass Telegram da zu nachlässig vorgeht. Wen wundert's?

Sie argumentieren, dass die App, weil es nicht genügend Moderatoren gibt, die ein Auge auf die Dinge haben, allerlei zwielichtige Aktivitäten – wie Drogenhandel und andere Verbrechen – dort ein ideales Umfeld gefunden haben. 

Die russischen Offiziellen sind derweil verärgert. Die russische Botschaft in Frankreich meldete sich umgehend zu Wort und erklärte, man habe nach Bekanntwerden der Nachricht kein Wort von Pavels Seite gehört. Man unternehme aber umgehend Schritte, um den Sachverhalt aufzuklären.

Pavel ist seit Langem für seine Auseinandersetzungen mit Regierungen bekannt, insbesondere in Fragen wie digitaler Privatsphäre und Meinungsfreiheit. Er ist derjenige, der 2018 das TON-Projekt (Telegram Open Network) ins Leben rufen wollte und dafür 1,7 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung der Kryptowährung Gram einsammelte. 

Dieses Vorhaben sollte die Kryptoindustrie revolutionieren, stieß aber auf ein Hindernis, als die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) aufgrund regulatorischer Bedenken hart durchgriff und das Projekt faktisch stoppte.

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