erklärte der pakistanische Finanzminister Muhammad Aurangzeb, die pakistanische Regierung strebe die Einführung einer digitalen Währung an. Laut dem Finanzminister leiden einige Frauen im Land darunter, dass die Männer in ihren Haushalten das ihnen vom Staat zugeteilte Geld veruntreuen.
„Die Regierung stellt armen Frauen in Pakistan cash zur Verfügung. Die Frauen berichten, dass die männlichen Familienmitglieder ihnen cash wegnehmen.“
„Die Frauen wollen das cash über die digitale Geldbörse erhalten“, sagte Muhammad Aurangzeb, pakistanischer Finanzminister.
Die Regierung zahlt Gelder an arme Frauen im ganzen Land aus, und um dieser Herausforderung zu begegnen, ist der Minister davon überzeugt, dass digitale Währungen und Wallets der einzige Weg sind, diese Auszahlungen zu sichern.
Muhammad hatte zuvor sein Vertrauen in die Entschlossenheit der pakistanischen Regierung zur Stärkung der Wirtschaft zum Ausdruck gebracht. Das Land hat seine Strategien zur Einnahmenerhebung massiv verbessert und seine defiverringert, was ein positives Wirtschaftswachstum belegt.
Pakistans Wirtschaft und der IWF
Muhammad Aurangzeb erklärte, das Land erwirtschafte derzeit jährliche Einnahmen von bis zu 9,4 Billionen Rupien. Allerdings sei fast die Hälfte der Wirtschaft des Landes nach wie vor nicht erfasst. Laut Regierung stellt diese Schattenwirtschaft eines ihrer größten Probleme dar, da ihr dadurch erhebliche Einnahmen entgehen.
Beim Treffen des Weltwirtschaftsforums in Riad erklärte der geschäftsführende Direktor des IWF, dass einkommensschwache Länder von der COVID-19-Pandemie stark betroffen seien. Unter den einkommensschwachen Ländern wurde auch Pakistan genannt, das mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen habe.
Die Weltwirtschaft erholt sich langsam, obwohl sie durch die Covid-19-Pandemie über 3,3 Billionen Dollar verloren hat. Pakistans aktuelle Überlegungen zur Einführung einer digitalen Währung werden die Einnahmenerhebung verbessern und die Dokumentation der größtenteils nicht registrierten Staatsbürgerschaft erleichtern.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und Pakistan pflegen gute Beziehungen . Die Reserven der pakistanischen Zentralbank stiegen innerhalb eines Jahres von 3,4 Milliarden US-Dollar auf 8 Milliarden US-Dollar.
Da die Regierung digitale Wege einführt, um Geld an bedürftige Menschen auszuzahlen, und die Nachfrage dieser Empfänger nach digitalen Geldbörsen wächst, ergibt sich eine scheinbar mögliche Überschneidung mit dem Bedürfnis der Zentralbank, eine eigene digitale Währung zu entwickeln.
Quelle: WENews

