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OpenAI veröffentlicht Codex, seinen führenden KI-Codierungsagenten, in ChatGPT

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
OpenAI veröffentlicht Codex, seinen führenden KI-Codierungsagenten, in ChatGPT
  • Open AI hat am Freitag Codex, einen KI-Codierungsagenten, auf den Markt gebracht. 
  • Das Technologieunternehmen gab bekannt, dass der KI-Codierungsagent zwischen 1 und 30 Minuten benötigen würde, um einfache Funktionen zu erstellen. 
  • Open AI erklärte, Codex könne viele Aufgaben parallel erledigen, wie zum Beispiel Fehler beheben, Fragen zum Quellcode des Benutzers beantworten und neue Funktionen schreiben.

OpenAI hat am Freitag Codex, seinen neuesten KI-Programmieragenten, vorgestellt. Das Technologieunternehmen gab an, dass der KI-Programmieragent für die Entwicklung einfacher Funktionen zwischen einer und dreißig Minuten benötigt. Jede Codex-Aufgabe wird in einer Sandbox-Umgebung in der Cloud ausgeführt und enthält bereits das Repository des Nutzers.

OpenAI hat eine Forschungsvorschau von Codex veröffentlicht, einem cloudbasierten KI-Agenten, der mehrere Aufgaben parallel bearbeiten kann. Das Unternehmen wies darauf hin, dass der KI-Codierungsagent Pull-Requests zur Überprüfung vorschlagen kann. Firmen wie Cisco und Temporal setzen Codex bereits ein und geben OpenAI Feedback. 

Open AI enthüllt die Funktionsweise von Codex

Laut AnkündigungOpenAI wird Codex von Codex-1 unterstützt, einer Version des firmeneigenen Codex 03, die speziell für Entwicklungsaufgaben entwickelt wurde. Wie mitteilte, wurde der KI-Agent mithilfe von Reinforcement Learning in verschiedenen Umgebungen trainiert. Er wurde anhand realer Programmieraufgaben trainiert, um Code zu generieren, der dem menschlichen Programmierstil und den Präferenzen von Programmierern entspricht. Codex wurde außerdem darauf trainiert, Programmieranweisungen präzise zu befolgen und Tests so lange durchzuführen, bis ein erfolgreiches Ergebnis erzielt wurde. 

OpenAI gab am Freitag bekannt, dass Codex für Nutzer von ChatGPT Pro, Team und Enterprise verfügbar sein wird. Der KI-Codierungsagent soll demnächst auch für Plus- und Edu-Abonnenten bereitstehen. ChatGPT-Nutzer können Codex über die Seitenleiste aufrufen. Neue Codierungsaufgaben lassen sich dem Agenten zuweisen, indem man eine Aufgabe eingibt und auf „Code“ tippt. Nutzer können Codex außerdem Fragen zu ihrem Quellcode stellen. 

Das KI-Unternehmen gab bekannt, dass der neue Codierungsagent Dateien lesen und bearbeiten kann. Codex kann außerdem Befehle wie Testumgebungen, Typüberprüfungen und Literal-Befehle ausführen. Der KI-Agent kann während der Bearbeitung mehrerer Aufgaben in Echtzeit überwacht werden. 

Das Unternehmen erklärte, dass der KI-Codierungsagent nach Abschluss einer Aufgabe die Änderungen in seinem Bereich speichert. OpenAI fügte hinzu, dass der KI-Codierungsagent auch verifizierbare Nachweise seiner Aktionen liefert. Codex stellt Testergebnisse und Terminalprotokolle bereit, sodass Nutzer jeden einzelnen Schritt der Aufgabenausführung trackönnen. Nutzer können die von Codex bereitgestellten Ergebnisse überprüfen und gegebenenfalls Änderungen anfordern.

OpenAI lobt die Geschwindigkeit, Sicherheit und Transparenz von Codex

Josh Tobin, Forschungsleiter für KI-Agenten bei OpenAI, erklärte, das Unternehmen wolle, dass seine KI-Programmieragenten als Online-Teammitglieder agieren, die Aufgaben autonom ausführen können, für die menschliche Entwickler Stunden oder Tage benötigen würden. Das Unternehmen gab bekannt, seinen neuen KI-Programmieragenten bereits intern einzusetzen, um repetitive Aufgaben auszulagern, Dokumentationen zu erstellen und neue Funktionen zu entwickeln. 

Bei der Ankündigung des neuen KI-Codierungsagenten Codex betonte OpenAI, dass Sicherheit bei dessen Entwicklung höchste Priorität hatte. Auch Transparenz spielte bei der Entwicklung des Agenten eine entscheidende Rolle. OpenAI erklärte, dass Transparenz wichtig sei, damit Nutzer die Ergebnisse von Codex überprüfen können. Alexander Embiricos, Produktleiter bei OpenAI, sagte, die Sicherheitsmaßnahmen und -funktionen von o3 seien auch für Codex anwendbar. OpenAI versicherte, dass Codex Anfragen zur Erstellung schädlicher Software ablehnen würde. Codex arbeite zudem in einer abgeschotteten Umgebung (Air-Gap), greife also nicht auf externe APIs oder das Internet zu. 

Das Unternehmen empfahl Nutzern, den von Codex generierten Code manuell zu überprüfen. Weiterhin wies das Technologieunternehmen darauf hin, dass Codex bei Unsicherheiten oder Testfehlern entsprechende Meldungen abgeben sollte. OpenAI erklärte, der Codex-Agent sei so konzipiert, dass er Probleme an die Nutzer meldet, damit diese fundierte Entscheidungen über das weitere Vorgehen treffen können. 

Google und Microsoft gaben , dass rund 30 Prozent ihres Codes von KI generiert werden. Im Februar brachte Anthropic mit Claude Code ein eigenes KI-gestütztes Codierungstool auf den Markt. Google erweiterte seinen KI-Codierungsagenten Gemini Code Assist um zusätzliche Funktionen.

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