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Nordkorea nutzt KI für Überwachungs- und Kriegsspielzwecke, was weltweit Besorgnis auslöst

VonBrian KoomeBrian Koome 2 Min. Lesezeit
Nordkorea
  • Nordkorea sucht trotz Sanktionen nach KI für Überwachung und Militär.
  • Südkorea steht 80% der Hacking-Versuche aus Nordkorea gegenüber.
  • Experten raten dazu, mit Cloud-Anbietern zusammenzuarbeiten, um das Risiko von KI-bezogenen Sanktionen zu begrenzen.

In einer kürzlich von Reuters berichteten Studie wurde deutlich, dass nordkoreanische Wissenschaftler aktiv die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) für Überwachungs- und Militärzwecke erforschen.

Trotz internationaler Sanktionen, die ihren Zugang zu für KI-Systemen notwendiger Hardware einschränken, hat die unermüdliche Verfolgung dieser Technologie durch Nordkorea Bedenken bei Experten und Behörden ausgelöst.

Sanktionen behindern Nordkoreas KI-Ambitionen

Laut Hyuk Kim, einem Forscher am James Martin Center for Nonproliferation Studies in Kalifornien, hält Nordkorea trotz Sanktionen, die den Zugang zu Hardware-Komponenten einschränken, an seiner KI-Technologie-Quest fest. 

Der Fokus auf KI und maschinelles Lernen, der primär softwarezentriert ist, ermöglicht es dem Land, diese Fähigkeiten auf immaterielle Weise zu erlangen. Kim betonte die Bedeutung der Überwachung solcher Aktivitäten und der Umsetzung von Maßnahmen zur Minderung potenzieller Sanktionsrisiken im akademischen und privaten Sektor.

Südkorea sieht sich zunehmenden Cyberbedrohungen ausgesetzt

Die südkoreanische staatliche Geheimdienstagentur hat ebenfalls die Alarmglocke geläutet bezüglich der Nutzung generativer KI durch nordkoreanische Hacker für Cyberkriegsführung und andere illegale Aktivitäten. Aktuelle Erkenntnisse zeigen eine erschreckende Zahl von 1,62 Millionen täglichen Hacking-Versuchen im südkoreanischen öffentlichen Sektor im vergangenen Jahr, wobei Nordkorea 80 Prozent der gesamten Cyberangriffe ausmachte. Diese Eskalation der Cyberbedrohungen hat Bedenken hinsichtlich der Nutzung von KI im Kontext von Kriegsführung ausgelöst.

Nordkoreas Streben nach KI im Wargaming

Einer der besorgniserregendsten Aspekte von Nordkoreas KI-Bemühungen ist die Absicht, einen Vorteil auf dem Schlachtfeld zu erlangen. Der Bericht deutet darauf hin, dass Nordkorea ein Wargaming-Simulationsprogramm unter Verwendung von maschinellem Lernen entwickelt. 

Dieses Programm zielt darauf ab, das Verständnis des Landes für operative Umgebungen in potenziellen Konfliktszenarien zu verbessern. Darüber hinaus haben Nordkoreas laufende Zusammenarbeit mit ausländischen Gelehrten Bedenken innerhalb des internationalen Sanktionsregimes ausgelöst.

Internationale Reaktion und Vorsichtsmaßnahmen

Als Reaktion auf diese Entwicklungen schlägt Hyuk Kim vor, dass nationale Behörden proaktive Maßnahmen ergreifen, indem sie mit Cloud-Computing-Diensteanbietern sowie akademischen und professionellen Verbänden zusammenarbeiten. 

Die Leichtigkeit, mit der staatliche Akteure neue KI-Ressourcen und -Wissen erwerben können, insbesondere durch Technologien wie Cloud-Computing-Dienste, stellt eine erhebliche Herausforderung für die internationale Sicherheit dar.

Die Gefahr des Wissenabflusses

Wie vom Register hervorgehoben, hat Nordkorea bereits seine Bereitschaft gezeigt, IT-Operative unter dem Deckmantel von Remote-Arbeitern ins Ausland zu entsenden, um in ausländische Unternehmen einzudringen. Dies wirft Bedenken hinsichtlich des potenziellen Abflusses sensibler, KI-bezogener Kenntnisse über Grenzen hinweg auf und unterstreicht weiter die Dringlichkeit internationaler Maßnahmen.

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Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung in der Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche tätig. Er hat zu führenden Publikationen beigetragen, darunter BlockToday.com. Zudem entwickelte er den Ethereum-101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als Vollzeit-Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brian verfasst evergreen Guides (EGs), Deep Dives, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Crypto-Projekte begeistert die Leser.

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