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Nintendos ehemaliger CEO, Satoru Iwata, wird für seine Weigerung, Mitarbeiter zu entlassen, gelobt

VonRanda MosesRanda Moses
3 Minuten Lesezeit
Nintendo
  • Der frühere Nintendo-Chef Satoru Iwata verzichtete in schwierigen Zeiten auf einen Teil seines Gehalts, um Arbeitsplätze zu retten, und erntete dafür Lob in den sozialen Medien.
  • In der Spielebranche kommt es bei Unternehmen wie Activision Blizzard und Riot Games zu Entlassungen, was Diskussionen über die Gehälter der Führungskräfte auslöst.
  • Iwatas mitfühlende Führung ist ein Vorbild in einer Branche, die über Unternehmensverantwortung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter debattiert.

Inmitten einer Entlassungswelle in der Spielebrancheerfährt das Vermächtnis des ehemaligen Nintendo-Chefs Satoru Iwata neue Aufmerksamkeit. Iwata, der Nintendo von 2002 bis zu seinem unerwarteten Tod im Jahr 2015 leitete, wird für seine bemerkenswerte Entscheidung gefeiert, in turbulenten Zeiten für das Unternehmen erhebliche Gehaltseinbußen hinzunehmen, um seine Mitarbeiter zu schützen.

Eine turbulente Ära für Nintendo

Satoru Iwatas Amtszeit bei Nintendo war von bedeutenden Erfolgen wie dem Nintendo DS und der Wii geprägt. Das Unternehmen stand jedoch auch vor Herausforderungen, insbesondere während der enttäuschenden Wii-U-Ära. Die Wii U galt weithin als Flop, doch anstatt Entlassungen vorzunehmen oder drastische Sparmaßnahmen zu ergreifen, wählte Iwata einen anderen Ansatz.

Iwatas mutiger Schritt

Im Jahr 2013 traf Satoru Iwata eine wegweisende Entscheidung. Er kündigte eine drastische Gehaltskürzung von 50 Prozent für sich selbst an, während andere Führungskräfte einer Reduzierung ihrer Gehälter um 20 Prozent zustimmten. Diese Entscheidung fiel ihm nicht leicht, denn sie erforderte von Iwata, mit gutem Beispiel voranzugehen und das Wohlbefinden und die Motivation seiner Mitarbeiter über kurzfristige finanzielle Gewinne zu stellen.

Iwata erklärte: „Wenn wir die Mitarbeiterzahl reduzieren, um kurzfristig bessere finanzielle Ergebnisse zu erzielen, sinkt die Mitarbeitermotivation. Ich bezweifle ernsthaft, dass Mitarbeiter, die Angst vor Entlassung haben, Softwareprodukte entwickeln können, die Menschen weltweit beeindrucken.“

Er war fest vom Wert der Nintendo-Mitarbeiter und den langfristigen Vorteilen einer qualifizierten Belegschaft überzeugt. „Bei Nintendo leisten die Mitarbeiter wertvolle Beiträge in ihren jeweiligen Bereichen. Daher bin ich der Ansicht, dass die Entlassung einer Gruppe von Mitarbeitern Nintendos Geschäft langfristig nicht stärken wird“, fügte er hinzu.

Beifall in den sozialen Medien

Satoru Iwatas prinzipientreue Haltung und sein mitfühlender Ansatz sind nicht unbemerkt geblieben. In den sozialen Medien überschlagen sich die Lobeshymnen auf den ehemaligen Nintendo-Chef und unterstreichen den krassen Gegensatz zu den jüngsten Entlassungen in der Branche.

Ein Fan twitterte: „Dass Satoru Iwata derzeit so oft erwähnt wird, zeigt, wie dringend die Branche jemanden braucht, irgendjemanden in einer Führungsposition, dem das Schicksal der Mitarbeiter, die in immer schnellerem Tempo ausgebeutet werden, wirklich am Herzen liegt.“

Eine weitere Stimme aus der Gaming-Community stimmte dieser Meinung zu und erklärte: „Manager der Videospielbranche sollten von der Straße vertrieben werden. Bei jeder Gelegenheit lautstark ausgebuht werden. Das erinnert mich an das Beispiel des offenbar unnachahmlichen Satoru Iwata, der seine eigenen Gehälter als Führungskraft kürzte, bevor er die einfachen Arbeiter vor die Tür setzte.“

Ein dritter Kommentator hob einen alternativen Ansatz für Entlassungen hervor und sagte: „Wie wäre es, wenn man anstatt mehr als 500 Leute zu entlassen, ein paar Millionen bei den Top-Positionen einspart und so einige Arbeitsplätze rettet?“

Branchenweite Entlassungen

Der Hintergrund für diese erneute Bewunderung für Iwatas Führungsqualitäten ist eine Reihe von Massenentlassungen in der Spielebranche. Am 25. Januar entließen Activision Blizzard, Xbox und ZeniMax zusammen 1900 Mitarbeiter, nur wenige Monate nach der Genehmigung der Übernahme von ZeniMax durch Microsoft für 57 Milliarden Pfund. Auch Riot Games kündigte kürzlich über 500 Mitarbeitern und stellte die Entwicklung aller League-of-Legends-Ableger ein.

Gehälter von Führungskräften unter der Lupe

Während die Branche mit diesen Entlassungen zu kämpfen hat, rücken die exorbitanten Gehälter der Topmanager der Spieleindustrie in den Fokus. So soll Xbox-Chef Phil Spencer ein Jahresgehalt von 10 Millionen US-Dollar (7,8 Millionen Pfund) beziehen. Der ehemalige Activision-CEO Bobby Kotick verdiente 2022 durchschnittlich 77.306 US-Dollar (56.310 Pfund) pro Stunde – eine Zahl, die Diskussionen über die Einkommensungleichheit in der Spielebranche ausgelöst hat.

Satoru Iwatas Vermächtnis ist in turbulenten Zeiten der Glücksspielbranche ein leuchtendes Beispiel für Mitgefühl und Weitsicht. Seine Entscheidung, die Mitarbeitermotivation über kurzfristige finanzielle Gewinne zu stellen, inspiriert weiterhin Diskussionen über unternehmerische Verantwortung und Führung in der Glücksspielwelt.

Während die Branche mit Entlassungen und Einkommensungleichheit zu kämpfen hat, bleibt abzuwarten, ob weitere Führungskräfte Iwatas Beispiel folgen und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter in den Mittelpunkt ihrer Entscheidungsfindung stellen werden.

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