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Werden neue Kryptosteuern ein parteiübergreifendes Infrastrukturgesetz im Wert von 1 Billion Dollar aus dem Jahr 2021 finanzieren?

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
Lesezeit: 2 Minuten

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Kryptosteuern sind wahrscheinlich die Haupteinnahmequelle für das 1 Billion Dollar schwere Infrastrukturprogramm
  • Erweiterte Berichterstattung und neue Formate für die Meldung von Krypto-Transaktionen stehen zur Debatte

Der im US-Senat eingebrachte Gesetzentwurf, der Investitionen in Höhe von einer Billion US-Dollar in die Infrastruktur der Vereinigten Staaten vorsieht, hat in der Kryptowelt Besorgnis ausgelöst. Eine überparteiliche Gruppe von Senatoren erzielte eine Einigung – ein überraschender Bruch mit dem bisherigen Status quo. Sie einigten sich auf zentrale Punkte des gigantischen Infrastrukturpakets.

Monatelange Verhandlungen haben der Kryptowelt jedoch keine positiven Nachrichten gebracht. Um rund eine Billion US-Dollar an Ausgaben zu generieren, sieht der Gesetzentwurf die Erhebung von Steuern vor, und Kryptowährungen scheinen dabei im Fokus der Senatoren zu stehen. Der vollständige Text des Gesetzentwurfs wurde noch nicht veröffentlicht.

Bill will 28 Milliarden Dollar durch Kryptosteuern einnehmen

Laut Quellenangaben plant das Infrastrukturgesetz, 28 Milliarden US-Dollar durch die Besteuerung von Kryptotransaktionen einzunehmen. Dies könnte für Investoren und Händler gleichermaßen negative Folgen haben, da sie künftig mehr Auflagen erfüllen und den Behörden Bericht erstatten müssen.

Der Transfer digitaler Vermögenswerte muss künftig in aktualisierten Formaten gemeldet und strengeren Vorschriften unterworfen werden. Dies betrifft auch dezentrale Börsen und P2P-Marktplätze. Kryptowährungen zählen ebenfalls zum breiteren Spektrum digitaler Vermögenswerte. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die defivon Brokern zu aktualisieren und die aktuellen Gegebenheiten des Marktes für digitale Vermögenswerte zu berücksichtigen.

Der Gesetzesentwurf sieht Steuern vor, die Kryptoeinnahmen in Höhe von rund 30 Milliarden US-Dollar einsparen könnten. Darüber hinaus müssen Unternehmen cash über 10.000 US-Dollar melden.

Die Besteuerung von Kryptowährungen ist in der Community nicht gut angekommen

Da der Einfluss von Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten rasant zunimmt, könnten Kryptosteuern für Anleger Anlass zur Sorge geben. Die Krypto-Branche hat bereits mit den Maßnahmen Chinas und der weltweit verstärkten Überwachung durch die Behörden zu kämpfen. Weitere Kryptosteuern in den USA würden von der Branche daher nicht als gutes Omen gewertet werden.

Weitere im Gesetzentwurf genannte Einnahmequellen umfassen die Aktualisierung von COVID-19-Hilfsfonds, Gebühren für Superfunds, Kraftstoffverkäufe und mehr. Verstärkte Meldepflichten und die daraus resultierenden Kryptosteuern widersprechen den Dezentralisierungsprinzipien, die den Kryptomarkt prägen.

Das 1 Billion Dollar schwere Infrastrukturprogramm liegt jedoch schon viel zu lange auf Eis. Es soll den angeschlagenen Wirtschaftszweigen, die unter den COVID-19-Wellen gelitten haben, neuen Aufschwung verleihen.

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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