Die amerikanische Börse Nasdaq ist eine Partnerschaft mit r3 eingegangen, um deren Corda-Blockchain für die Verwaltung digitaler Vermögenswerte zu nutzen.
Die technologieorientierte Börse hat sich als jüngster traditioneller Börsenriese der Blockchain-Technologie für die Verwaltung digitaler Vermögenswerte angeschlossen. Die Börse plant, mithilfe des Corda-Ökosystems von R3 einen Marktplatz für die Ausgabe, den Handel und die Abwicklung digitaler Vermögenswerte zu entwickeln.
Nasdaq führt die Corda-Blockchain ein
Laut Pressemitteilung plant die Nasdaq die Integration der Blockchain-Technologie in ihr Finanzrahmenwerk. Dieses Rahmenwerk soll zusammen mit anderen Instrumenten für den Finanzmarkt, wie beispielsweise Matching-Systemen und Datacasting, eingesetzt werden.
Cathy Minter, Chief Revenue Officer von R3, betonte, dass Institutionen weltweit den Wert digitaler Assets erkennen. Sie erklärte, dass die Plattform von Nasdaq und R3 eine sichere und effiziente Plattform zur Unterstützung digitaler Assets für Marktteilnehmer bieten werde. Laut Minter enthalte die Plattform eine Weltklasse-Lösung, auf der digitale Assets geschaffen werden können.
Die Nasdaq genießt einen hervorragenden Ruf und bietet Infrastruktureinrichtungen für über 120 Marktplätze, Clearingstellen, Regulierungsbehörden sowie zahlreiche Börsen für digitale Vermögenswerte.
Die Partnerschaft der Nasdaq mit R3 ist Teil ihrer Innovationsbemühungen zur Neuausrichtung der Börse angesichts des massiven Rückgangs der Handelsvolumina. Durch die Partnerschaft kann die Nasdaq zudem die Transaktionstransparenz im Bereich digitaler Vermögenswerte auf ein Niveau bringen, das dem traditioneller Märkte entspricht.
Johan Toll, Leiter des Bereichs Digitale Vermögenswerte bei Nasdaq, bezeichnete die Partnerschaft als „wichtigen Meilenstein“ in der fortschreitenden Entwicklung von Technologien für den Handel mit digitalen Vermögenswerten durch Nasdaq. Er merkte an, dass die Corda-Blockchain sich gut in das technologische Ökosystem von Nasdaq einfügen und ein „neues Maß an Interoperabilität“ ermöglichen werde.

