Musk zufolge wird Teslas verbessertes Modell für vollautonomes Fahren im September erscheinen

- Laut Elon Musk trainiert Tesla ein neues KI-Modell für das vollständige autonome Fahren (FSD).
- Das System wird 10-mal größer sein und die Videoverarbeitung verbessern.
- Musk hat angedeutet, dass die Markteinführung bereits im nächsten Monat erfolgen könnte, falls die Tests gut verlaufen.
Tesla arbeitet laut CEO Elon Musk an einem umfassenden Upgrade seines Full Self-Driving (FSD)-Systems mit einem neuen Modell künstlicher Intelligenz, das möglicherweise Ende nächsten Monats auf den Markt kommen könnte.
In einem Beitrag auf der X-Plattform am Mittwoch Musk die neue Version von FSD werde etwa zehnmal so viele Parameter haben wie das aktuelle Modell und deutliche Verbesserungen bei der Videokomprimierung beinhalten.
Was das neue System bieten wird
Das überarbeitete Modell unterstreicht Teslas Bestrebungen, sich als führender Anbieter autonomer Fahrtechnologie zu positionieren, obwohl der Absatz seiner Kernfahrzeuge zunehmend rückläufig ist. Wie Cryptopolitan kürzlich sieht berichtete Cryptopolitansich der Elektroautohersteller in Europa mit Schwierigkeiten konfrontiert: Die Neuzulassungen in wichtigen Märkten sind gesunken, selbst nach der Veröffentlichung einer neuen Version des Model Y.
Der Autohersteller ist jedoch optimistisch.
„Tesla trainiert ein neues FSD-Modell mit 10-facher Parameteranzahl und einer deutlichen Verbesserung der Videokomprimierungsverluste. Voraussichtlich ist es Ende nächsten Monats für die Öffentlichkeit bereit, sofern die Tests erfolgreich verlaufen.“
Moschus.
FSD ist Teslas fortschrittlichstes Fahrassistenzsystem, das Fahrzeuge in unterschiedlichsten realen Fahrsituationen mit minimalem menschlichen Eingriff unterstützt. Im Gegensatz zu einfachen Spurhalte- oder adaptiven Geschwindigkeitsregelungsfunktionen trifft FSD autonome Entscheidungen in komplexen Fahrumgebungen, erfordert aber weiterhin, dass der Fahrer die Hände am Lenkrad behält und jederzeit aufmerksam ist.
Mit „10X-Parametern“ ist ein größeres Modell gemeint, das höchstwahrscheinlich mit einem breiteren und vielfältigeren Datensatz trainiert wurde und eine bessere Entscheidungsfindung sowie eine insgesamt höhere Leistung ermöglicht.
Musk wies außerdem auf eine „große Verbesserung“ bei der Videokomprimierung hin, die entscheidend dafür ist, wie Tesla-Fahrzeuge Kamerabilder in Echtzeit interpretieren.
Laut Tesla sind Fortschritte beim Videoverständnis entscheidend für die Ermöglichung vollständiger Autonomie, insbesondere bei der Navigation durch städtische Straßen, Baustellen und andere visuell dichte Umgebungen.
Autonomie bleibt der Schlüssel zur Zukunft von Tesla
Trotz anhaltender regulatorischer und technologischer Hürden betont Musk seit Langem, dass Teslas Zukunft maßgeblich von autonomem Fahren abhängt. Das Unternehmen startete Anfang des Jahres seinen ersten Robotaxi-Service in Austin, Texas – ein Indiz dafür, wo Tesla jenseits des Autoverkaufs Wachstumschancen sieht.
„Tesla-Befürworter sehen im autonomen Fahren den wichtigsten langfristigen Werttreiber des Unternehmens“, sagte die Automobilanalystin Melissa Chan. „Selbst wenn die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen nachlässt, könnte die autonome Technologie neue Geschäftsmodelle ermöglichen, insbesondere im Bereich der Mobilitätsdienstleistungen“, fügte Chan hinzu.
Doch Tesla ist nicht allein im Rennen. Chinesische Konkurrenten wie BYD und XPeng investieren ebenfalls massiv in Software für autonomes Fahren, und etablierte Autohersteller beschleunigen die Integration von KI.
Das Geschäft des Automobilherstellers stand zuletzt trotz diverser Bemühungen und der Umstellung auf das neue FSD-Modell unter Druck. Der Umsatz im zweiten Quartal ging im Vergleich zum Vorjahr um 16 % zurück. In einem der wichtigsten Märkte, Europa, wurde ein deutlicher Absatzrückgang verzeichnet, was Besorgnis über die Gesamtnachfrage auslöste.
Infolgedessen hat der Aktienkurs von Tesla gelitten und ist bis Mittwochmorgen in diesem Jahr um über 23 % gefallen. Das Unternehmen hatte zudem mit Reputationsproblemen zu kämpfen, darunter ein Bruch im Verhältnis zwischen CEO Musk und dem Weißen Haus.
Einige Analysten warnen davor, dass Tesla trotz des Optimismus hinsichtlich des autonomen Fahrens sein Kerngeschäft stabilisieren muss, um das Vertrauen der Investoren zu erhalten. „FSD kann bahnbrechend sein“, sagte Chan.
„Aber solange es nicht in großem Umfang eingesetzt wird und stetige Einnahmen generiert, sind die Fahrzeuge immer noch Teslas Hauptgeschäft.“ Chan.
Tesla hat noch kein konkretes Veröffentlichungsdatum für das neue FSD-Modell genannt, doch Musks Zeitplan lässt vermuten, dass es bereits im nächsten Monat für erste Nutzer verfügbar sein könnte. Ob die Regulierungsbehörden eine breitere Anwendung, insbesondere auf internationalen Märkten, zulassen werden, bleibt abzuwarten.
Das Unternehmen setzt derzeit darauf, dass Fortschritte im Bereich der KI dazu beitragen können, das Bild wieder zu seinen Gunsten zu verändern, auch wenn der Weg in die Zukunft alles andere als vollständig autonom ist.
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