- Morgan Stanley erwägt, nach Genehmigung durch die SEC, Spot- Bitcoin ETFs in sein Brokerage-Angebot aufzunehmen.
- Das Unternehmen, ein bedeutender US-amerikanischer Broker-Dealer, überlegt noch, welche der derzeit in den USA verfügbaren 10 Bitcoin ETFs es anbieten wird.
- Im Jahr 2021 war Morgan Stanley die erste große US-Bank, die ihren vermögenden Kunden Zugang zu Bitcoin Fonds gewährte, was eintronInteresse an Kryptowährungen signalisiert.
Morgan Stanley, ein Gigant der Wall Street, arbeitet intensiv daran, Bitcoin -ETFs für den Spothandel auf seiner Handelsplattform anzubieten. Diese Information stammt von zwei Insidern des Unternehmens. Sie verrieten, dass Morgan Stanley, ein Schwergewicht unter den US -Brokerhäusern, diese Idee bereits seit Januar prüft, seit die US-Börsenaufsicht SEC grünes Licht für Bitcoin -ETFs in den USA gegeben hat.
Die großen Summen fließen bereits in diese Bitcoin -ETFs, und ich spreche von zig Milliarden Dollar. Der eigentliche Investitionsboom wird aber erst einsetzen, wenn diese ETFs über die großen Investmentbanken und Broker-Plattformen, darunter Merrill Lynch, Morgan Stanley, Wells Fargo und ihre Partner, verfügbar sind.
Aktuell sind am US-Markt zehn Bitcoin ETFs aktiv. Die größten Fonds nach verwaltetem Vermögen sind GBTC von Grayscale, IBIT von BlackRock und FBTC von Fidelity. Welche dieser ETFs Morgan Stanley seinen Kunden anbieten wird, ist noch unklar.
Bereits 2021 öffnete Morgan Stanley als erste große US-Bank ihren vermögenden Kunden die Türen zu Bitcoin Fonds. Dies wurde offiziell im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals im April 2021 bekannt gegeben und signalisierte einen bedeutenden Kurswechsel hin zu einem Einstieg in die Welt der Bitcoin für Vermögensverwaltungskunden durch einige externe Kryptofonds.
Jonathan Pruzan, der damalige Finanzvorstand des Unternehmens, teilte mit, dass qualifizierte Anleger Zugang zu zwei passiven Fonds von Galaxy Digital und NYDIG erhielten. Pruzans Worte: „Bei steigendem Interesse werden wir mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um geeignete Dienstleistungen anzubieten“, spiegelten die proaktive Haltung der Bank von vor drei Jahren wider.
Wirtschaftlich erholt sich die USA langsam von den Auswirkungen der Pandemie. Erst diesen Monat meldete die Federal Reserve einen Rückgang der Inflation auf 3,1 % im Januar, was über den Erwartungen lag. Trotz der langsamen Erholung ist die Gefahr einer Rezession noch nicht gebannt.
Ellen Zentner, Chefökonomin für die USA bei Morgan Stanley, spricht Klartext: Die US-Wirtschaft steht vor einer Rezession, auch wenn diese möglicherweise nicht in diesem Jahr eintritt. Zentners Prognose einer „harten Landung“ verweist auf die verzögerten Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik, die noch nicht vollständig sichtbar sind. Sie warnt davor, dass die finanzpolitischen Maßnahmen in den nächsten anderthalb Jahren spürbar werden, und nennt einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen und einen Rückgang der Bankkredite als Indikatoren für die Verschärfung der Geldpolitik.
Trotzdem bleibt der Verbraucherpreisindex (VPI) hartnäckig über der von der Federal Reserve angestrebten Zielmarke von 2 %, selbst wenn die Inflationsraten allmählich nachlassen.
Bitcoin (BTC) erlebte derweil eine Achterbahnfahrt und überschritt kürzlich erstmals seit über zwei Jahren die 64.000-Dollar-Marke, was fast jedem BTC-Besitzer ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Dieser Aufschwung dürfte auf die bereits erwähnte Welle institutioneller cash in Bitcoinzurückzuführen sein.
Trotzdem könnte die allgemeine wirtschaftliche Lage in den USA den Aufwärtstrend von Bitcoin in den kommenden Wochen bremsen. Es besteht die Möglichkeit, dass die Zurückhaltung der Federal Reserve, die Zinsen im März zu senken, den Preisanstieg von Bitcoindämpfen wird. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag Bitcoin Kurs bei 62.007 US-Dollar.
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