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Morgan Stanley sagt, der US-Dollar werde niemals entthront werden

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Morgan Stanley sagt, der US-Dollar werde niemals entthront werden
  • Morgan Stanley prognostiziert die anhaltende Dominanz des US-Dollars trotz der Herausforderungen durch andere Währungen wie den chinesischen Yuan.
  • Die steigenden US-Staatsschulden und die globalen Spannungen haben Debatten ausgelöst, dennoch bleibt der Dollar die bevorzugte globale Reservewährung.
  • Die BRICS-Staaten versuchen, den Dollar durch lokale Währungen zu ersetzen, sehen sich aber mit großen Rückschlägen konfrontiert, da der Dollar die BRICS-Währungen weiterhin dominiert.

Morgan Stanley bekräftigt seine Unterstützung für die anhaltende Dominanz des US-Dollars als wichtigste Reservewährung der Welt. Trotz steigender Staatsverschuldung in den USA und zunehmender globaler geopolitischer Risiken, die einige Diskussionen ausgelöst haben, berichtete der Finanzriese am Donnerstag, dass der Dollar seine Position behaupten dürfte. Die Widerstandsfähigkeit des Dollars wird insbesondere durch das Fehlen starkertronwie des chinesischen Yuan hervorgehoben.

Angesichts der sich wandelnden Geopolitik und der mal mehr, mal weniger hitzigen Debatten um die Vormachtstellung des Dollars haben einige Vermögensverwalter tatsächlich mit einer Diversifizierung ihrer Anlagen geliebäugelt. Die jüngste Analyse von Morgan Stanley ist jedoch eindeutig.

„Wir gehen davon aus, dass der US-Dollar seinen Status als dominante Reservewährung trotz der anhaltenden Herausforderungen durch eine zunehmend multipolare Welt behalten wird.“

Laut ihren Aussagen wird der Dollar weiterhin Vorzug und Unterstützung enj, auch wenn er aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der Marktbewertungen zeitweise Schwächephasen erleben mag.

Der gescheiterte Entdollarisierungsversuch der BRICS-Staaten

Die BRICS-Staaten drängen darauf, den US-Dollar von seiner Vormachtstellung als Reservewährung zu verdrängen, indem sie lokale Währungen für den internationalen Handel fördern. Vertreter Chinas und Russlands reisten viel, um Entwicklungsländer für die Verwendung ihrer eigenen Währungen anstelle des US-Dollars zu werben. Diese Bemühungen stießen anfänglich auf Begeisterung und ließen auf eine mögliche Veränderung der globalen Währungsdynamik hoffen.

Die Bemühungen um eine Entdollarisierung haben jedoch nicht den gewünschten dent gebracht. Der DXY-Index, der den US-Dollar gegenüber einem Währungskorb anderer wichtiger Währungen misst, zeigt die robuste Performance des Dollars und notiert aktuell bei rund 106,27 – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Tiefststand von 101,8 zu Jahresbeginn.

DXY-Chart. Quelle: TradingView

Diese Stärke wird deutlich, da der Dollar die Währungen der BRICS-Staaten eine nach der anderen weiterhin überflügelt. Der chinesische Yuan beispielsweise fiel auf ein Fünfmonatstief von 7,24. Die indische Rupie erreichte ein historisches Tief von 83,63, erholte sich jedoch leicht auf 83,54. Der russische Rubel hingegen hat nachgegeben und notiert nun bei 94,15, nachdem er unter 100 gefallen war.

Darüber hinaus hat der Dollar andere wichtige Währungen erheblich beeinflusst. Er drückte den japanischen Yen auf den niedrigsten Stand seit 1990 und das britische Pfund auf ein Viermonatstief von 1,25 US-Dollar. Diese Entwicklungen unterstreichen den weitreichenden Einfluss des Dollars auf die globalen Währungsmärkte, trotz der anhaltenden Diskussionen um eine Abkehr vom Dollar.

Geopolitische Spannungen und die Ölgleichung

Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten haben die Lage weiter verkompliziert. Nach über 300 Raketen-Drohnenangriffen des Iran auf Israel, die vom israelischen Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen wurden, haben sich die Spannungen verschärft und das instabile geopolitische Klima unterstrichen. Vor diesem Hintergrund drängt die BRICS-Gruppe die Staaten des Nahen Ostens dazu, den US-Dollar im Ölhandel aufzugeben, um dessen globale Stellung zu schwächen.

Der russischedent Wladimir Putin hat sich wiederholt geäußert und angedeutet, dass eine Abkehr vom Dollar im Ölgeschäft sowohl die USA als auch Israel schwer treffen könnte. In diesem Jahr erweiterte sich die BRICS-Gruppe um ölreiche Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Äthiopien und den Iran und stärkte damit ihren Einfluss auf den globalen Öl- und Energiemärkten. Ein möglicher Beitritt Saudi-Arabiens könnte den Block zusätzlich festigen.

Trotz dieser Manöver bleibt der Dollar weltweit die bevorzugte Währung für Öl- und Gasgeschäfte, wobei lokale Währungen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Putins deutliche Warnung ist bemerkenswert: „Wenn die Ölproduzenten im Nahen Osten aufhören, den US-Dollar zu verwenden, ist das das Ende des Dollars.“ Die Reaktion dieser Länder fiel jedoch verhalten aus; bisher ist keine signifikante Abkehr vom Dollar bei Ölgeschäften zu beobachten.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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