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Aktuelles zu den Bemühungen der USA und Chinas um eine Verbesserung der Beziehungen

In diesem Beitrag:

  • US-Außenminister Antony Blinken wird China bei seinem bevorstehenden Besuch davor warnen, die Lieferung von Waffentechnologie an Russland einzustellen.
  • Blinken wird mögliche Sanktionen gegen chinesische Finanzinstitute erörtern, falls die Unterstützung anhält.
  • Die USA verschärfen ihre Warnungen in den jüngsten Gesprächen mit europäischen und G7-Verbündeten.

US-Außenminister Antony Blinken hat eine Botschaft an China : „Hört auf, Waffentechnologie an Russland zu liefern, sonst werdet ihr es zu spüren bekommen.“

Nächste Woche wird er bei seinem Besuch in China Klartext reden. Er wird ihnen unmissverständlich sagen: Die USA und ihre Verbündeten haben genug von Chinas ständiger Hilfe für Moskau, mit der Russlands Militärmacht mit allem von Mikrochips bis hin zu Großmotorentechnologie wiederaufgebaut wird.

Und raten Sie mal? Die USA denken darüber nach, Sanktionen gegen chinesische Banken und andere Institutionen zu verhängen, die so weitermachen.

tronWarnungen und harte Gespräche

Blinkens Reise ist geschäftlich und von ernster Bedeutung. Vom 24. bis 26. April trifft er sich mit chinesischen Regierungsvertretern in Shanghai und Peking. Blinken wird diese brisanten Themen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi persönlich besprechen. Die Botschaft ist eindeutig und wird die bisher schärfste sein, die direkt übermittelt wurde. Die USA haben den Druck erhöht und ihre Position in den jüngsten Treffen mit europäischen Verbündeten und der G7-Gruppe deutlich gemacht.

Aber es geht nicht nur um die Warnungen.

Die USA sind alarmiert, weil Chinas Vorgehen die europäische Sicherheit gefährdet. China liefert Technologie, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden kann, und versucht dabei, sich gegenüber Europa unauffällig zu verhalten, während es gleichzeitig Russland stärkt. Der stellvertretende US-Außenminister Kurt Campbell brachte es auf den Punkt: Dieses doppelte Spiel Chinas ist alles andere als in Ordnung.

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Nun kapieren es auch die Europäer.

Beim G7-Gipfel in Capri teilten andere Länder den USA mit, dass sie möglicherweise ebenfalls Druck auf China ausüben würden. Und es handelt sich nicht nur um leere Drohungen. Joe Biden warnte im vergangenen Dezember ausländische Banken per Dekret: Wer Russland helfe, könne sich vom US-Finanzsystem verabschieden. Einige der größten chinesischen Banken verstanden die Botschaft und stellten bestimmte Zahlungen aus Russland ein, insbesondere solche im Zusammenhang mit kritischen Technologiekomponenten.

Sanktionen, Druck und Wahlspannungen

Die ganze Situation wird immer heikler, weil die USA nicht nur große Töne spucken. Finanzministerin Janet Yellen hat das Thema bei ihrem jüngsten China-Besuch angesprochen. Sogar Biden telefonierte mit dem chinesischendent Xi Jinping und forderte ihn auf, seine Haltung zu überdenken. Aber wird China nachgeben? Das lässt sich noch nicht sagen, meint Campbell.

Die USA wollen das Ganze nicht als Zweikampf zwischen zwei Parteien abtun. Sie wollen, dass Europa den Druck erhöht, in der Hoffnung, China dadurch zum Umdenken zu bewegen, insbesondere da Chinas eigene Wirtschaft unter den Folgen leidet. Bislang hat Europa bei den Sanktionen zögerlich agiert und lediglich drei chinesische Unternehmen getroffen, verglichen mit den hundert Sanktionen der USA.

Und der Technologietransfer ist beträchtlich. Im vergangenen Jahr stammten 90 % der von Russland importierten Chips aus China und wurden in verschiedensten Produkten eingesetzt, von Raketen bis hin zu Panzern. Auch rund 70 % der russischen Werkzeugmaschinenimporte, die vermutlich zur Herstellung ballistischer Raketen verwendet werden, kamen aus China. Diese Informationen wurden bekannt, als US-Beamte kürzlich detailliert auflisteten, welche Technologien China nach Russland liefert.

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Blinken wird sich aber nicht nur auf Sanktionen und Militärtechnologie beschränken. Er wird auch heikle Themen wie das Südchinesische Meer, Handelsfragen und Taiwan ansprechen. Insbesondere im Hinblick auf Taiwans bevorstehende Amtsübernahme. China wird dies voraussichtlich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Botschaft ist klar: Wer China provoziert, wird hart zurückschlagen.

Inmitten all dessen befindet sich die USA mitten im Wahlkampf, und die Biden-Regierung kann es sich nicht leisten, schwach zu wirken. Sie musstronbeweisen, trotz des politischen Chaos im eigenen Land. Während sie China zu fairem Spiel drängt, stellt sie gleichzeitig Milliarden an Militärhilfe für die Ukraine bereit und versucht der Welt zu zeigen, dass sie die nötige Stärke besitzt, um große Probleme zu bewältigen – selbst wenn sie China die Schuld an der Verschärfung der Lage gibt.

So, da haben wir es also: Blinken bereitet sich auf ernsthafte Gespräche vor, und die Welt schaut zu. Wird das den Ausschlag geben, oder erwarten uns weitere frostige Verhandlungen? Nun, die Zeit wird es zeigen, aber eines ist klar: Die USA meinen es ernst. Aber China auch nicht. Ha!

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