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Modi und Xi peilen angesichts der US-Zölle, die Indiens Wirtschaft belasten, einen Neuanfang in ihren Beziehungen an

VonNoor BazmiNoor Bazmi
3 Minuten Lesezeit
Modi und Xi peilen einen Neuanfang in ihren Beziehungen an, da die US-Zölle die indische Wirtschaft belasten.
  • Modi wird China zum ersten Mal seit sieben Jahren besuchen, um über die Wiederaufnahme von Flügen und die Ankurbelung des Handels nach jahrelangen Spannungen zu sprechen.
  • Trumps 50-prozentige Zölle auf indische Waren haben die Wirtschaft hart getroffen und Neu-Delhi dazu veranlasst, die Beziehungen zu China und anderen BRICS-Mitgliedern zu vertiefen.
  • Beide Länder sondieren die Zusammenarbeit in den Bereichen Düngemittel, saubere Energie und Tourismus, während Indien die Spannungen mit den USA durch engere Partnerschaften mit den BRICS-Staaten ausgleicht.

Indien und China arbeiten an der Wiederherstellung ihrer geschwächten Wirtschaftsbeziehungen. Dies markiert einen Wandel, da Premierminister Narendra Modi nach den drastischen Zollerhöhungen der USA die Beziehungen zu anderen BRICS-Staaten stärkt.

Laut informierten Kreisen könnten kommerzielle Passagierflüge zwischen den beiden Ländern bereits im nächsten Monat wieder aufgenommen werden. Bloomberg führen wirddent Xi Jinping

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie waren die Flugverbindungen unterbrochen, und es kam zu einer rapiden Verschlechterung der Beziehungen, ausgelöst durch einen Grenzkonflikt im Himalaya im Jahr 2020, bei dem 20 indische Soldaten und eine nicht näher genannte Anzahl chinesischer Soldaten ums Leben kamen.

Die Wiederaufnahme der Flüge erfolgt nach einer grundlegenden Änderung der indischen Handelspolitik. Anfang des Monats erhöhte US-dent Donald Trump die Zölle auf indische Produkte auf 50 Prozent und bestrafte damit Neu-Delhi für die fortgesetzten Ölkäufe aus Russland. Er verband diese Entscheidung mit scharfer Kritik, bezeichnete die indische Wirtschaft als „tot“ und die Handelsbarrieren als „unerträglich“

Zölle treffen Indiens Wirtschaft hart

Die erhöhten Zölle waren ein schwerer Schlag für Indien, dessen größter Handelspartner die USA sind. Modi hatte zuvor seinetronCryptopolitanCryptopolitan CryptopolitanCryptopolitanCryptopolitanCryptopolitan CryptopolitanCryptopolitan, hatte China den Handel mit Indien zu stärken im Vorfeld der erwarteten Zollerhöhungen Washingtons

Henry Wang, Leiter des Zentrums für China und Globalisierung in Peking, bezeichnete die aktuelle Phase als Aufschwung in den bilateralen Beziehungen. Als einflussreiche Mitglieder des Globalen Südens müssten sie unbedingt miteinander im Gespräch bleiben. Wang erklärte zudem, die Zölle Washingtons hätten Indiens Bedürfnis nach strategischer Autonomie und Unabhängigkeit bestärkt

China, das ebenfalls von Trumps Handelsmaßnahmen betroffen war, reagierte mit Kooperationsgesten. Anfang des Monats lockerte Peking die Kontrollen für Düngemittelexporte nach Indien, dem weltweit größten Abnehmer von Harnstoff. Obwohl die Lieferungen noch gering sind, könnte der Handel wachsen und zur Stabilisierung von Angebot und Preisen weltweit beitragen.

Die kommerzielle Zusammenarbeit könnte sich auch auf andere Bereiche ausweiten. Quellen zufolge verhandelt die Adani Group mit dem chinesischen Elektrofahrzeughersteller BYD Co. über die Produktion von Batterien in Indien. Dieser Schritt würde Adanis Aktivitäten im Bereich der sauberen Energien stärken.

Indische Touristenvisa für chinesische Staatsbürger wiederhergestellt

Im Reisebereich hat die indische Regierung nach jahrelangen Beschränkungen kürzlich die Touristenvisa für chinesische Besucher wieder eingeführt. China ist nach wie vor Indiens zweitgrößter Handelspartner nach den USA und liefert wichtige Komponenten für die indische Fertigungsindustrie.

Dennoch ist eine schnelle Wiederherstellung des gegenseitigen Vertrauens unwahrscheinlich. Die beiden Nationen sind seit Jahrzehnten strategische Konkurrenten, und die Spannungen flammten Anfang des Jahres wieder auf, als China Pakistan während dessen Konflikts mit Indien mit Waffen und Geheimdienstinformationen versorgte.

Die Beziehungen zu Washington haben sich ebenfalls abgekühlt. Beamte in Neu-Delhi geben an, dass Trumps Verärgerung teilweise darauf zurückzuführen sei, dass Modi seine Behauptung, im Konflikt zwischen Indien und Pakistan vermittelt zu haben, öffentlich zurückgewiesen habe. Modi soll diese Behauptung in einem Telefonat im Juni direkt bestritten haben, woraufhin indische Beamte einen veränderten Tonfall seitens des Weißen Hauses bemerkten.

Gleichzeitig intensiviert Modi die Beziehungen zu den anderen BRICS-Mitgliedern. Im August lud er den russischen Präsidentendent Putin zu einem Besuch nach Indien ein, trotz der US-amerikanischen Einwände gegen Neu-Delhis anhaltende Käufe von russischem Öl zu verbilligten Preisen. Anfang dieses Monats unterzeichneten Indien und Russland neue Handelsabkommen.

Die Handelsgespräche mit Brasilien haben ebenfalls Fortschritte gemacht. Im Juli traf sich Modi in Brasília mitdent Luiz Inácio Lula da Silva, um die Ausweitung des Handels zwischen den beiden Ländern zu erörtern. In einem Telefonat im August vereinbarten die beiden Staatschefs, das Handelsabkommen Indiens mit dem Mercosur, dem südamerikanischen Handelsblock, dem auch Brasilien angehört, zu erweitern.

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