Laut Mintable-CEO Zach Burks steht die britische Regierung bei der Regulierung von Non-Fungible Tokens (NFTs) an einem kritischen Punkt. Seiner Einschätzung nach erfasst der jüngste Bericht eines britischen Parlamentsausschusses das Wesen der NFT -Technologie nicht vollständig und überschattet möglicherweise deren breitere Funktionalitäten, indem er Bedenken, vor allem im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen, übertreibt.
Der CEO von Mintable kritisiert Großbritannien wegen der NFTs.
Zach Burke betonte, dass sich NFTs in einer Transformationsphase befinden und entwickeln . Der CEO von Mintable hob zudem die erweiterten Einsatzmöglichkeiten hervor, da Marken NFTs in verschiedene funktionale Bereiche jenseits reiner digitaler Bilder integrieren. Der Bericht des Ausschusses für Kultur, Medien und Sport vom 11. Oktober forderte staatliche Eingriffe zum Schutz von Künstlern und Urhebern vor Urheberrechtsverletzungen im Zusammenhang mit NFTs.
Der CEO von Mintable räumte zwar die Bedeutung des Schutzes der Rechte an geistigem Eigentum von Künstlern ein, wies aber darauf hin, dass diese Bedenken nicht allein NFTs betreffen. Er hob die umfassenderen Herausforderungen im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen im Internet hervor und betonte, dass diese Probleme über NFT-spezifische Plattformen hinausgehen. Burks ging auf den regulatorischen Fokus auf die Rolle von NFTs bei Urheberrechtsverletzungen ein und zog Parallelen zu anderen Online-Plattformen wie WordPress, YouTube und Spotify, was darauf hindeutet, dass diese Herausforderungen in verschiedenen Bereichen des Internets auftreten.
Er hob die enormen Anstrengungen großer Konzerne wie Google im Kampf gegen urheberrechtlich geschütztes Material hervor und unterstrich die damit verbundenen Schwierigkeiten bei der effektiven Bewältigung dieser Probleme. Darüber hinaus betonte Burks, dass NFTs eine unglaublich vielseitige Technologie darstellen, die zahlreiche Funktionen erfüllen kann und weit über traditionelle Vorstellungen von digitaler Kunst oder Finanzinstrumenten hinausgeht. Er veranschaulichte, dass NFTs im Prinzip Websites ähneln und Anwendungen umfassen, die von Immobilien- und Fahrzeugdatensätzen bis hin zu komplexen Systemen wie Lieferketten und Biokraftstoffunternehmen reichen.
Die Notwendigkeit einer differenzierten und funktionsbasierten NFT-Regulierung
Burks äußerte zudem Bedenken hinsichtlich des Vorschlags des Ausschusses, NFTs primär als digitale Kunstwerke unter einem breiten rechtlichen Rahmen, wie etwa Artikel 17 der EU-Urheberrechtsrichtlinie, zu regulieren. Dieser Ansatz könnte die Erforschung und Nutzung des gesamten Anwendungs- und Nutzenspektrums der Technologie potenziell einschränken. Der CEO von Mintable betonte die Notwendigkeit differenzierter Regulierungsrahmen, die auf spezifische Anwendungsfälle abgestimmt sind, anstatt eines übergreifenden Ansatzes.
Er zog einen Vergleich und betonte die Notwendigkeit präziser Regulierung einer so vielfältigen und weitreichenden Technologie wie NFTs. Er plädierte für maßgeschneiderte Ansätze, die die spezifischen Funktionen jedes einzelnen NFTs berücksichtigen. Burks nannte Singapur als Beispiel für ein Regulierungsmodell, das NFTs anhand ihrer jeweiligen Anwendungsfälle bewertet. Er sprach sich für einen kontextbezogenen Ansatz aus, bei dem die Regulierungsbehörden jedes NFT anhand seiner Funktionalität beurteilen. Dieser Ansatz sieht vor, ein NFT als Wertpapier einzustufen, wenn es eine Aktie repräsentiert, oder es ähnlich wie illegale Drogen zu regulieren, wenn es illegale Aktivitäten ermöglicht.
Burks zufolge könnte die britische Regierung erheblich von einem differenzierteren Regulierungsansatz profitieren, der den methodischen und kontextspezifischen Bewertungen in Singapur ähnelt. Er betonte, wie wichtig es sei, das breite Spektrum der Möglichkeiten von NFTs und einen anpassungsfähigen, präzisen und auf die vielfältigen Funktionalitäten dieser Token abgestimmten Regulierungsrahmen zu schaffen. Gefordert wird ein Ansatz, der über allgemeine Kategorisierungen hinausgeht und stattdessen das wahre Anwendungsspektrum von NFTs in den Mittelpunkt stellt.

