Das saudische Finanzministerium warnt vor virtuellen Währungen

Saudi-arabisches Finanzministerium
Das saudische Finanzministerium hat soeben eine Warnung an die Bevölkerung vor Investitionen, Handel und Verwendung virtueller Währungen, einschließlich Kryptowährungen, veröffentlicht. Laut Ministerium werden diese Währungen von lokalen Finanzinstituten nicht unterstützt und sind daher kein gesetzliches Zahlungsmittel.
Das Finanzministerium weist außerdem darauf hin, dass Kryptowährungen wiederholt in betrügerische Aktivitäten verwickelt waren und daher keinerlei Unterstützung von lokalen Zentralregierungen genießen.
Das Finanzministerium bekämpft insbesondere Kryptowährungs-Riyals, die in letzter Zeit vermehrt in saudischen sozialen Medien und auf verschiedenen Websites aufgetaucht sind. In der Warnung heißt es, dass Verluste aus Investitionen in Kryptowährungs-Riyals weder Entschädigung noch rechtliche Schritte seitens der lokalen Behörden nach sich ziehen.
Dies ist ein bedeutender Sinneswandel seitens der saudischen Behörden, da wir erst kürzlich von einer Initiative gehört hatten, Hunderte von Bitcoin Geldautomaten ins Land zu bringen.
All diese Warnungen könnten auf eine drohende Wirtschaftskrise an den globalen Märkten hindeuten. Als erstes wird der Ölsektor betroffen sein, bekanntlich eines der wichtigsten Exportgüter Saudi-Arabiens. Aufgrund des massiven Preisverfalls wird der Riyal zwangsläufig leiden, weshalb die Regierung die Bevölkerung möglicherweise dazu aufruft, ihre Riyal-Reserven unangetastet zu lassen.
Doch all dies sind reine Spekulationen, und ob die saudischen Bürger auf die Warnungen hören werden, bleibt abzuwarten.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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