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Microsoft rückt KI in den Mittelpunkt, während sich die Konkurrenten um seine Plattform scharen

In diesem Beitrag:

  • Microsoft hat sich mit OpenAI, Nvidia und xAI zusammengetan, um deren KI-Modelle in Azure zu integrieren.
  • Das Unternehmen präsentierte auf der Build 2025 neue Codierungsagenten und Tools zur Verwaltung von KI-Assistenten.
  • Satya Nadella sagte, Microsoft baue eine offene KI-Plattform auf und unterstütze kein einzelnes Modell.

Microsoft nutzte seine jährliche Build-Konferenz in Seattle diese Woche, um seine Vormachtstellung im Bereich der künstlichen Intelligenz endgültig zu festigen und schloss hochkarätige Verträge mit OpenAI, Nvidia und Elon Musks xAI ab.

Die dreitägige Veranstaltung lockte mehr als 3.000 Entwickler und Führungskräfte an. Dort präsentierte das 3,4 Billionen Dollar schwere Technologieunternehmen eine Reihe von KI-Produkten und Partnerschaften, die darauf abzielen, alle wichtigen Akteure tiefer in seine Cloud-Plattform zu integrieren.

Laut Financial Times plant das Unternehmen, alle KI-Modelle auf Azure laufen zu lassen und Unternehmenskunden gleichzeitig alle nötigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um sie zu integrieren, zu skalieren und entsprechend zu bezahlen.

Satya Nadella, der CEO von Microsoft, stand am Montag auf der Bühne und bezeichnete den Moment als „nicht auf ein einzelnes Tool, einen einzelnen Agenten oder einen einzelnen Formfaktor bezogen“. Er erklärte den Anwesenden, dass das Unternehmen kein Spielzeug entwickle, sondern eine KI-Plattform, und dass alle anderen entweder dabei helfen oder von ihr abhängig sind. 

Es handelt sich um dasselbe 50 Jahre alte Unternehmen, das den Mobilmarkt verpasst hat und nun die gesamte KI-Branche mit seiner eigenen Infrastruktur durchzieht, ob es ihnen gefällt oder nicht.

Musk, Altman und Huang versprechen ihre KI-Tools auf Azure

Musk, der Microsoft derzeit wegen dessen 14-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI verklagt, nahm virtuell teil, um eine Vereinbarung zur Integration der Grok-Modelle von xAI in Microsofts Azure Foundry-Plattform bekannt zu geben. Er sagte Nadellas Kunden: „Sagen Sie uns, was Sie wollen, und wir setzen es um.“

Durch diese Vereinbarung wird Grok denselben Kunden zur Verfügung stehen, die bereits OpenAI-Modelle nutzen, ohne dass dabei eine Präferenz geäußert wird. Microsoft hat außerdem Claude Code von Anthropic in GitHub Copilot integriert und setzt damit seine Strategie fort, Modelloptionen zu bündeln und gleichzeitig die Kontrolle über die Plattform zu behalten.

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Jensen Huang, CEO von Nvidia, kündigte offenbar auch an, dass Microsoft und Nvidia nun „den größten KI-Supercomputer der Welt bauen“. Dieses System, das mit Nvidias High-End-Chips ausgestattet ist, wird in den Rechenzentren von Microsoft untergebracht sein.

Sam Altman, CEO von OpenAI , sagte, das Codex-Modell sei nun „sehr tief“ in GitHub integriert, und die Beziehung zu Microsoft sei von zentraler Bedeutung, um diese Tools in die Hände der Entwickler zu bringen.

Microsoft hält sich an alle Optionen. Auch Mistral und Black Forest Labs, zwei europäische Startups, deren Modelle ebenfalls in den KI-Marktplatz von Azure aufgenommen werden, werden gleich behandelt. Jay Parikh, der letztes Jahr von Meta abgeworben wurde, um Microsofts neue Abteilung für Kern-KI zu leiten, sagte: „Offenheit und Wahlfreiheit – das wünschen sich alle Entwickler, und genau das werden wir bieten.“

Microsoft verkauft Zugang, nicht nur Modelle

Microsofts Kontrolle über die KI-Infrastruktur für Unternehmen beschränkt sich nicht nur auf das Hosting von Modellen – es geht um die Kontrolle über die Schnittstellen, die Kunden täglich nutzen. Das Unternehmen stellte diese Woche neue Programmier-„Agenten“ vor, die mit einfachen Anweisungen arbeiten, sowie ein System, mit dem Unternehmen ganze Flotten dieser KI-Assistenten erstellen und verwalten können.

GitHub Copilot, das bereits eng mit OpenAI verbunden ist, unterstützt nun auch Claude Code. Dies zeigt, dass es Microsoft egal ist, welches Modell sich durchsetzt – solange die Arbeit auf Azure stattfindet.

Diese Strategie zahlt sich aus. Die Microsoft-Aktie ist bis 2025 um mehr als 8 % gestiegen, während die meisten anderen Aktien der „Magnificent Seven“ unter dem Druck von Donald Trumps Wirtschaftspolitik gefallen sind. Das Unternehmen erwartet, dass seine KI-Suite jährlich mindestens 13 Milliarden US-Dollar einbringen wird, wobei der Großteil davon von Geschäftskunden stammen soll, die KI in alltägliche Tools wie Excel, Outlook und Teams integrieren.

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Satya, der das Unternehmen 2014 übernahm, erklärte den Anwesenden, die Branche durchlaufe einen weiteren Plattformwechsel. Er verglich diesen Moment mit den Anfängen des Internets, nur dass es jetzt um Models und nicht um Websites gehe.

Anders als OpenAI, das weiterhin von langfristiger allgemeiner Intelligenz spricht, konzentriert sich Satya auf die kurzfristige Produktentwicklung. „Ich glaube nicht, dass wir diesen Moment vor zwei Jahren vollständig vorhergesehen haben“, sagte Don Johnson, CEO von Docker und ehemaliger Cloud-Chef von Oracle. „Eine Plattform zu sein, liegt Microsoft im Blut.“

Auch Microsoft ist nicht vor Bedrohungen gefeit. OpenAI verkauft seine Produkte nun direkt an Unternehmen und baut ein eigenes Entwickler-Ökosystem auf. Finanzchefin Sarah Friar erklärte Investoren, das neue Stargate-Rechenzentrum – unterstützt von der japanischen SoftBank – stelle sicher, dass die Modelle von OpenAI nicht von einem einzelnen Partnerdent seien. Sie betonte, dass das Unternehmen Unabhängigkeit und langfristige Kontrolle über seine Technologie anstrebe.

Dennoch argumentieren Analysten wie Kash Rangan von Goldman Sachs, dass Microsoft im Vorteil sei. Rangan sagte: „Microsofts Investition in OpenAI ist minimal.“ Er fügte hinzu, die Build-Konferenz habe „dazu beigetragen, die kommerziellen Perspektiven der Technologie aufzuzeigen“ und bezeichnete die Veranstaltung als „drei entscheidende Tage, die KI in großem Maßstab möglich gemacht haben“

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