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Microsoft schließt 17,4 Milliarden Dollar schweren GPU-Deal mit Nebius ab

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • Microsoft hat mit Nebius einen Fünfjahresvertrag über 17,4 Milliarden US-Dollar zur Sicherung der GPU-Infrastruktur abgeschlossen, der auf 19,4 Milliarden US-Dollar erweitert werden kann.
  • Nebius wird ab Ende 2025 dedizierte GPU-Cluster aus seinem neuen Rechenzentrum in Vineland, NJ, liefern.
  • CEO Arkady Volozh sagte, der Deal werde langfristige Vereinbarungen und eine rasche Expansion ab 2026 ermöglichen.

Microsoft schließt einen 17,4 Milliarden Dollar schweren Cloud-Vertrag mit Nebius ab, um sich langfristigen Zugriff auf Hochleistungs-GPUs zu sichern. Dertracgarantiert Microsoft eine zuverlässige Rechenleistung in Zeiten extrem hoher Nachfrage nach KI-Hardware.

Der Vertragtraceine mögliche Erweiterung, die seinen Gesamtwert auf 19,4 Milliarden US-Dollar steigern könnte, falls Microsoft seine Kapazitäten ausbaut. Diese Flexibilität ermöglicht es dem Unternehmen, schnell auf die steigende Nachfrage nach KI. Die Vereinbarung stellt eine bedeutende, langfristige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen mit einer Laufzeit von fünf Jahren dar. Analysten heben hervor, dass sie zu den größten Deals zählt, die jemals von einem KI-Start-up abgeschlossen wurden, und zu den wichtigsten in der Geschichte der KI-Branche gehört.

Für Microsoft unterstreicht der Deal sein Bestreben, im Wettlauf um die Entwicklung und Anwendung künstlicher Intelligenz weiterhin eine führende Rolle einzunehmen. Für Nebius ist er ein Meilenstein und beweist seinen Aufstieg zu einem international führenden Anbieter von KI-Infrastruktur.

Diese Entwicklung erfolgt, nachdem Microsoft die Erwartungen der Wall Street übertroffen hat und einen Quartalsgewinn von 3,65 US-Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von 76,44 Milliarden US-Dollar erzielte, was über den prognostizierten 73,89 Milliarden US-Dollar liegt. Die Sparte Intelligent Cloud erwirtschaftete 29,88 Milliarden US-Dollar und übertraf damit ebenfalls die Prognosen. Da das Geschäftsjahr von Microsoft im Juni endet, schloss dieses Quartal das Geschäftsjahr 2025 ab und nicht das zweite Quartal des laufenden Kalenderjahres.

Nebius treibt das KI-Wachstum von Microsoft voran

Nebius wird Microsoft zudem Zugang zu dedizierten GPU-Clustern über ein zukünftiges Rechenzentrum in Vineland, New Jersey, gewähren. DerZeitpunkt des Vertragsabschlusses ist entscheidend. Da Unternehmen im Wettlauf um die Entwicklung und den Einsatz generativer KI stehen, ist der Bedarf an Rechenleistung sprunghaft angestiegen. Microsofts Investition in OpenAI erfordert eine enorme Infrastruktur, um immer größere Modelle zu trainieren und seinen Kunden KI-Dienste über Azure bereitzustellen.

Die globalen Lieferketten für Grafikprozessoren (GPUs) sind weiterhin angespannt. Nvidia, der führende Hersteller von Chips für KI-Anwendungen, kann die Nachfrage nicht decken. Dieser Engpass hat große Technologieunternehmen dazu veranlasst, nach alternativen Lösungen für garantierte Produktionskapazitäten zu suchen.

Diese Vereinbarung sichert Microsoft zudem eine verlässliche GPU-Bezugsquelle, die nicht über traditionelle Vertriebswege bezogen werden muss. Darüber hinaus bedeutet sie, dass Hardware-Engpässe die KI-Forschungsteams und Unternehmenskunden nicht mehr behindern werden.

Experten zufolge geht es bei der Vereinbarung auch um strategische Diversifizierung. Microsoft minimiert die Risiken, indem es nicht allein auf Nvidia und einige wenige Hardware-Hersteller setzt. Dies reduziert das Risiko und erhöht die Resilienz der Infrastrukturplanung.

Analysten zufolge verschafft dieser Schritt Microsoft einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um die sogenannte KI-Vorherrschaft. Auch Amazon Web Services und Google Cloud investieren Milliarden in KI-Rechenzentren und kundenspezifische Chips. Dank der zusätzlichen GPU-Kapazität können sie sich im Wettlauf um zuverlässige und skalierbare KI-Dienste auf der branchenweit besten Infrastruktur weiter differenzieren.

Schließlich ermöglicht die Zusammenarbeit Microsoft, seine globale Azure-KI-Präsenz auszubauen, und bietet Nebius gleichzeitig die Gelegenheit, seine Infrastruktur in großem Umfang zu demonstrieren.

Der Deal sichert die Zukunft von Nebius

Nebius hingegen sieht den Deal als wegweisend an. Das Amsterdamer Unternehmen, das 2024 aus dem russischen Technologiekonzern Yandex hervorgegangen ist, entwickelt sich rasant zu einem wichtigen Akteur im Bereich der globalen KI-Infrastruktur.

Nebius-CEO Arkady Volozh erklärte, die Vereinbarung beweise die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gegenüber etablierten Branchenriesen. Es handele sich um die erste von mehreren geplanten langfristigen Vereinbarungen mit führenden Technologieunternehmen.

Nebius beabsichtigt, die neue Infrastruktur im Rahmen des Deals durch eine Kombination aus cash aus dem Microsoft-Deal und durch dentracbesicherten Schulden zu finanzieren. Das Unternehmen prüft außerdem weitere Finanzierungsquellen, um das Wachstum anzukurbeln.

Die Nebius-Aktie legte nach Bekanntwerden der Nachricht im frühen Handel um über 60 % zu. Anleger werteten die Vereinbarung als ZeichentronInteresses an den KI-Cloud-Diensten von Nebius.

Dertracsichert Nebius zudem über Jahre hinweg einen stabilen Umsatzstrom. Diese Stabilität ermöglicht es dem Unternehmen, seine globale Präsenz auszubauen, in weitere Rechenzentren zu investieren und seine Cloud-Strategie für KI zu stärken.

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