- Microsoft kündigte KI-Tools zur Verbesserung der Qualität von Kundendienst-Callcentern an.
- Das neue Tool soll voraussichtlich im Juli auf den Markt kommen.
- Microsoft hat Berichten zufolge zahlreiche Mitarbeiter in seiner Azure-Cloud-Sparte entlassen.
Microsoft kündigte am Dienstag die Einführung neuer KI-Tools (Künstliche Intelligenz) zur Verbesserung des Kundenservice in Callcentern an. Die Copilot-Technologie von Microsoft, die in Office-Software zur Zusammenfassung von E-Mails und Erstellung von PowerPoint-Präsentationen eingesetzt wird, kommt nun auch in Callcentern zum Einsatz. Microsoft will damit in diesem hart umkämpften Markt mit führenden Unternehmen wie Salesforce.com und Zoom konkurrieren.
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Die neuen KI-Tools sollen die Qualität und Produktivität des Kundensupports verbessern. Sie ermöglichen es, die Hilfehandbücher und Ressourcen des Unternehmens zu erlernen und Chatbots so zu trainieren, dass diese Kundenfragen angemessener und effektiver beantworten. Diese Verbesserung erweitert die bestehenden automatisierten Systeme mit dem Ziel, deren Effizienz zu steigern.
Microsoft kündigt an, dass die neue KI-Software im Juli auf den Markt kommen wird
Jeff Comstock, Corporate Vice Presidentdent Dynamics 365 Customer Service bei Microsoft, erklärte, die Auswirkungen auf die Kundendienstmitarbeiter seien positiv. Diese Mitarbeiter müssten normalerweise mit mehreren veralteten und langsamen Anwendungen arbeiten, während sie sich um die Kunden kümmerten.

Die neuen Tools von Microsoft integrieren diese Informationen und ermöglichen es Mitarbeitern, mithilfe natürlicher Sprache auf die benötigten Anwendungen zuzugreifen, wodurch die Effizienz des Prozesses gesteigert wird. Der Technologiekonzern gab bekannt, dass die neue Contact-Center-Software voraussichtlich am 1. Juli veröffentlicht wird.
„Der Dienstleistungssektor ist leider von mühsamer und eintöniger Arbeit geprägt. Es gibt unzählige Tools, und selbst für einfachste Aufgaben müssen viele Prozesse durchlaufen werden. Das ist eine zermürbende Erfahrung, und deshalb ist es unser Ziel, die Mitarbeiter im Arbeitsablauf zu unterstützen und diese mühsame und eintönige Arbeit zu reduzieren.“
Jeff Comstock
Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz führen zu Stellenabbau bei der Azure Cloud Unit
Diese Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Microsoft Berichten zufolge zahlreiche Mitarbeiter in seiner Azure-Cloud-Sparte entlassen hat. Business Insider enthüllte, dass Microsoft Hunderten von Mitarbeitern Kündigungen ausgesprochen hat, darunter bis zu 1.500 Stellen in den Teams „Azure for Operators“ und „Mission Engineering“. Dies ist Teil unternehmensweiter Maßnahmen zur Umstrukturierung der Belegschaft.
„Organisations- und Personalanpassungen sind ein notwendiger und regelmäßiger Bestandteil unserer Geschäftsführung. Wir werden auch weiterhin strategische Wachstumsbereiche priorisieren und in diese investieren, um unsere Zukunft und die unserer Kunden und Partner bestmöglich zu unterstützen.“
Microsoft-Sprecher
Diese jüngsten Kürzungen folgen auf den Abbau von 1.900 Stellen bei Activision Blizzard und Xbox Anfang Januar. Auch andere Technologieunternehmen wie Amazon und Salesforce haben in diesem Jahr erhebliche Personalreduzierungen vorgenommen.
Azure verzeichnet trotz Entlassungen ein rasantes, KI-getriebenes Wachstum
Das Cloud-Computing-Geschäft von Microsoft Azure wächst jedoch und wurde durch hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) beflügelt. Die Zusammenarbeit des Unternehmens mit OpenAI, dem Entwickler von ChatGPT, hatte dabei den größten Einfluss.
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Die von den jüngsten Entlassungen betroffenen Geschäftsbereiche Azure for Operators and Mission Engineering gehören zum Bereich Strategic Missions and Technologies. 2021 gründete Microsoft den Bereich Azure for Operators and Mission Engineering, um ambitionierte Projekte wie Azure Space zu realisieren. Mehr als ein Jahr ist vergangen, seit Microsoft über 10.000 Mitarbeiter entlassen hat und CEO Satya Nadella ankündigte, dass das Unternehmen sein Hardware-Portfolio umstrukturieren werde.
Cryptopolitan Berichterstattung von Brenda Kanana
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