Zusammenfassung (TL;DR)
- Nach dem Scheitern von Diem versucht Meta weiterhin sein Glück im Metaverse.
- Ziel ist die Schaffung eines In-App-Tokens namens „Zuck Bucks“
- Der Facebook-Mutterkonzern dringt trotz Kritik langsam in die Technologie ein.
Das Metaverse-Konzept und virtuelle Währungen haben die moderne Welt im Sturm erobert. Nahezu jeder Sektor und jede Branche erkundet die neuen Möglichkeiten dieses neuartigen Konzepts. Der Hype und die Erwartungen an Web3 sind ebenfalls ein wichtiger Grund für das wachsende institutionelle Interesse am Metaverse. Erst kürzlich hat der Facebook-Eigentümer weitere Pläne zur Schaffung von Token für die Nutzung im Metaverse angekündigt.
Zuvor musste das Unternehmen seinen Plan zur Einführung des Diem-Stablecoins aufgeben. Die Organisation hatte das Projekt im Jahr 2019 angekündigt. Es kam jedoch nie richtig in tracund erlitt mehrere Rückschläge. Es gab Komplikationen hinsichtlich der Regulierung des Projekts. Daher musste sich das Unternehmen schließlich zurückziehen. Die verbleibenden Vermögenswerte und das geistige Eigentum des Diem-Projekts wurden vor einigen Monaten an Silvergate verkauft.
Meta erkundet neue Möglichkeiten im Kryptowährungsbereich
Berichten zufolge plant das Unternehmen die Einführung eines zentralisierten In-App-Tokens für Facebook. Dieser Token wäre keine Kryptowährung. Gerüchten zufolge soll das geplante Token-Projekt den Namen „Zuck Bucks“ tragen. Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens haben die Nachricht über das Projekt und dessen Namen bestätigt.
Darüber hinaus plant das Unternehmen die Einführung mehrerer weiterer Creator-Token. Auch Reputations- und Social-Token sind vorgesehen. Die Meldungen sind jedoch noch sehr aktuell. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich Details ändern oder angepasst werden, sobald die endgültige Projektausrichtung bekanntgegeben wird.
Meta schließt sich dem Wettlauf im Metaverse an
Das Metaverse umfasst virtuelle und erweiterte Realität und gilt als Zukunft der modernen Welt. Das Konzept vereint die reale Welt mit Aspekten menschlicher Fantasie. Dennoch herrscht ein erbitterter Wettbewerb zwischen verschiedenen Organisationen um den Aufbau des Metaverse. Auch Facebook und Meta springen mit ihrem kürzlich vorgestellten Projekt auf den Zug auf, um von der steigenden Popularität dieser neuen Technologie zu profitieren.
Meta setzt jedoch auf ein zentralisiertes Projekt. Auch der geplante In-App-Token soll zentralisiert werden. In der Kryptowelt wird Dezentralisierung jedoch hoch geschätzt. Dies ist ein wesentlicher Grund für die Kritik an der Technologie. Auch Yat Siu, Vorstandsvorsitzender von Animoca Brands, hat Meta kritisiert. Er erklärte, Facebook und Meta planten die Schaffung eines geschlossenen Metaverse, was die Grundidee der neuen Technologie bedrohe.
Kritiker bemängeln die ethische Vertretbarkeit des Projektplans, da die Organisation Daten kontrollieren und die Ergebnisse beeinflussen werde. Das Unternehmen ignoriert diese Kritik jedoch und treibt sein neues Projekt unbeirrt voran. Neben dem Zuck Bucks-Projekt plant die Einführung einer NFT -Funktion. Der Pilotversuch könnte im nächsten Monat starten. Darüber hinaus erwägt die Organisation, Blockchain-Assets durch Werbung und Gebühren zu monetarisieren. NFTs erfreuen sich in der Blockchain- und Kryptowelt großer Beliebtheit. Somit markiert das Unternehmen einen umfassenden Einstieg in den Blockchain-Sektor.
Um NFTs zu integrieren, benötigt das Unternehmen jedoch eine eigene Währung. Die vorgeschlagenen Zuck Bucks sind nicht als einfacher Kryptotoken gedacht. Daher muss sich die Organisation eingehend mit diesem Thema auseinandersetzen, bevor sie ein NFT-Projekt oder eine entsprechende Funktion einführt. Aufgrund der schlechten Erfahrungen von Meta mit Diem ist es wahrscheinlich, dass das Unternehmen nach anderen Möglichkeiten suchen wird, einen digitalen Token anzubieten.

