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Mastercard, JPMorgan und Visa testen tokenisierte Vermögensabwicklungen

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Mastercard, JPMorgan und Visa testen tokenisierte Vermögensabwicklungen
  • Mastercard, JPMorgan und Visa testen tokenisierte Vermögensabwicklungen mithilfe der Shared-Ledger-Technologie.
  • Die Versuche simulieren Transaktionen in US-Dollar, um die Effizienz digitaler Zahlungsabwicklungen über verschiedene Finanzsysteme hinweg zu bewerten.
  • Zu den Teilnehmern gehören große US-Banken wie US Bancorp und Wells Fargo sowie Technologieanbieter wie Swift und die Bank of New York Mellon.

Großbanken wie Mastercard, JPMorgan und Visa arbeiten intensiv an der Erprobung der Shared-Ledger-Technologie. Ihr Fokus liegt darauf, wie tokenisierte Vermögenswerte – digitale Versionen von cash und Anleihen – mithilfe dieser Technologie abgewickelt werden können. Dabei handelt es sich nicht nur um Theorie. Sie führen Simulationen mit US-Dollar -Transaktionen durch, um die Praxistauglichkeit zu überprüfen.

Los geht's mit gemeinsamen Hauptbüchern

Mastercard und andere große US-amerikanische Banken wie US Bancorp und Wells Fargo wagen nicht nur erste Schritte, sondern tauchen tief in dieses Experiment ein. Sie testen die Möglichkeiten mit Geschäftsbankgeldern und Investment-Grade-Anleihen und prüfen, ob sich diese über ein neues System abwickeln lassen. Das Ziel? Geldtransfers zwischen verschiedenen Banken und Ländern zu beschleunigen und zuverlässiger zu gestalten, ohne Fehler oder Betrugsfälle.

Dieser Testlauf ist nicht ihr erster. Er baut auf einem vorherigen, zwölfwöchigen Test auf, der Ende 2022 endete und sich auf Bank-zu-Bank- und internationale Zahlungen in US-Dollar konzentrierte. Nun sind noch mehr Unternehmen mit an Bord, darunter Citigroup und Swift sowie Branchengrößen wie die TD Bank und die Zions Bancorp. Auch Experten der Bank of New York Mellon und der International Swaps and Derivatives Association (ISDA) unterstützen das Projekt, während das New York Innovation Center der US-Notenbank (Fed) die Entwicklung überwacht.

Vom Konzept zur Realität

Das ist nicht nur Mastercards Angelegenheit. Visa, Citi und andere Institute sind ebenfalls beteiligt, unter der Aufsicht der Securities Industry and Financial Markets Association (SIFMA). Sie alle versuchen herauszufinden, ob die Blockchain-Technologie – die dem Ganzen zugrunde liegt – die komplexe Aufgabe bewältigen kann, gleichzeitig verschiedene Arten von Geld und Anleihen zu verwalten.

Theoretisch könnte die Umwandlung dieser Vermögenswerte in Token es Banken ermöglichen, all ihre Konten zentral abzuwickeln – ein bedeutender Fortschritt. Raj Dhamodharan, ein hochrangiger Mitarbeiter von Mastercard, der für Blockchain-Projekte zuständig ist, meint, dies könnte der Beginn eines Systems sein, das reibungslos rund um die Uhr läuft.

Trotz des Hypes läuft noch nicht alles reibungslos. Die Idee, Blockchain zu nutzen, um reale Vermögenswerte wie Anleihen besser handhabbar und transparenter zu machen, ist zwar vielversprechend, aber noch nicht ausgereift. Die Technologie muss sowohl mit privaten als auch mit öffentlichen Finanzsystemen kompatibel sein – und das ist eine große Herausforderung.

Jorn Lambert, ein weiterer Technologieexperte von Mastercard, wies letzten Sommer darauf hin, dass die Blockchain-Technologie großes Potenzial birgt, den Umgang mit Geld grundlegend zu verändern, wir aber noch nicht bereit sind, sie voll auszuschöpfen. Damit diese Technologie wirklich durchstarten kann, benötigt sie die Zustimmung der Regulierungsbehörden und Banken, die bereit sind, sie flächendeckend einzuführen.

Was bedeutet das nun konkret? Mastercard, JPMorgan und Visa setzen massiv auf Blockchain, um die Finanzbranche zu revolutionieren. Sie testen die Möglichkeiten mit Simulationen großer Geldsummen, um herauszufinden, ob diese Technologie den Anforderungen des modernen Finanzwesens gewachsen ist. Das ist noch ungewiss, aber wenn sie Erfolg haben, könnte eine neue Ära des globalen Geldverkehrs anbrechen.

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