Mastercard bringt eine virtuelle Testplattform für CBDCs für Zentralbanken auf den Markt

Mastercard will die kritischen Prozesse bei der Entwicklung digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs), insbesondere die Testphase, optimieren. Das Unternehmen gab am Mittwoch die Einführung einer virtuellen Testplattform für CBDCs bekannt. Diese soll Zentralbanken bei der Bewertung von Anwendungsfällen für CBDCs vor der offiziellen Einführung unterstützen.
Mastercards firmeneigene virtuelle Testplattform für CBDCs
In der Ankündigungdas bekannte US-amerikanische Unternehmen für elektronischetron, dass seine virtuelle Testplattform für digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) Zentralbanken dabei helfen werde, die Ausgabe und den Vertrieb dieser Währungen anzukurbeln. Trotz ihres virtuellen Charakters ermöglicht sie Zentralbanken auch den Austausch von CBDCs zwischen verschiedenen Finanzinstituten.
Man könnte sagen, dass Mastercards virtuelle Testplattform für digitale Zentralbankwährungen letztlich darauf abzielt, Zentralbanken dabei zu unterstützen, Probleme zu beheben und zu vermeiden, die bei einer übereilten Einführung digitaler Währungen entstehen könnten. Die Entwicklung der Plattform ist Teil der Bemühungen des Unternehmens, Zentralbanken bei der Modernisierung des Zahlungsverkehrs, heißt es in der Ankündigung.
Mastercard fügte unter anderem hinzu, dass die virtuelle Testplattform für CBDCs dazu beitragen würde, „zu demonstrieren, wie ein Verbraucher eine CBDC nutzen kann, um Waren und Dienstleistungen überall dort zu bezahlen, wo Mastercard weltweit akzeptiert wird.“
Gerade noch rechtzeitig
Die Einführung der virtuellen Plattform erfolgt vermutlich genau zum richtigen Zeitpunkt. Weltweit wetteifern viele Zentralbanken derzeit um die Einführung einer potenziellen nationalen digitalen Währung . Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zeigen, dass ein signifikanter Anteil der Banken die Idee einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) in irgendeiner Form unterstützt.
Allerdings hat nur die Hälfte dieser Banken damit begonnen, mit dem Design und dem Konzept der Ausgabe praktikabler digitaler Währungen zu experimentieren.
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Ibiam Wayas
Ibiam Wayas berichtet seit 2019 über Kryptowährungen. Er studierte Informatik an der National Open University of Nigeria. Seine Artikel erschienen auf verschiedenen Krypto-Nachrichtenplattformen, darunter Coinfomania, Crypto News Australia und AltcoinBuzz. Aufbauend auf seinem Informatikstudium konzentriert er sich nun auf Nachrichten zu Kryptowährungen, Robotik und Langlebigkeit.
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