Zusammenfassung (TL;DR)
• Krypto-Mining-Anlagen haben Strom im Wert von über 21,3 Millionen US-Dollar gestohlen.
• Auch die Ukraine prangert Stromdiebstahl durch Bitcoin-Mining-Anlagen im Land an.
Die malaysischen Behörden zerstörten 2020 über tausend Krypto-Rigs, die zuvor beschlagnahmt worden waren. Anfang des Jahres dauerten diese Polizeirazzien gegen den Kryptomarkt noch an. Sämtliche Hardware der Betreiber der Plattformen wurde vernichtet.
Der erbitterte Kampf zwischen den malaysischen Behörden und Kryptowährungen führte zu umfangreichen Ermittlungen gegen Krypto-Mining. Die umfangreichsten Krypto-Mining-Aktivitäten des Landes fanden in Sarawak statt, wurden aber nach einigen Beschwerden eingestellt. Der für die Provinz zuständige Stromversorger beschuldigte Krypto-Mining-Anlagen des Energiediebstahls.
Diebstahl bei Krypto-Minern in Sarawak

Zu den Anklagepunkten gegen die Krypto-Miner in Sarawak gehört der Diebstahl von Strom im Wert von zwei Millionen US-Dollar. Dieser Strom soll vom führenden Energieversorger der Stadt an der Ostküste gestohlen worden sein. Die Polizei gab bekannt, dass die Ermittlungen auf vier Gebiete ausgeweitet wurden, in denen sechs Verdächtige festgenommen wurden.
Die Angeklagten, 24 und 64 Jahre alt, sollen Kryptowährungen geschürft haben. Der Polizeihauptmann befürchtet jedoch, dass die zum Schürfen eingesetzten Mining-Anlagen außer Kontrolle geraten sind. Durch den hohen Stromverbrauch der Geräte kam es sogar schon zu Bränden.
Die Behörden des Landes schätzen, dass durch illegales Bitcoin -Mining Energie im Wert von über 21,3 Millionen US-Dollar verloren gegangen ist. Die Summe des Energiediebstahls könnte 2021 weiter steigen, da Kryptowährungen ihren Popularitätshöhepunkt erreichen. Viele Krypto-Miner zogen sich jedoch nach dem Bitcoin Crash im Mai aus dem Geschäft zurück.
Krypto-Rigs werden in verschiedenen Teilen der Welt betrieben
Der ukrainische Sicherheitsdienst hat Anfang Juli mehrere Bitcoin -Mining-Betreiber festgenommen. Die Festnahmen erfolgten, nachdem den Betreibern der Mining-Anlagen vorgeworfen wurde, Energie für ihre Mining-Aktivitäten gestohlen zu haben. Mehrere in einem Lagerhaus versteckte Bitcoin-Mining-Geräte und PS4-Gehäuse wurden beschlagnahmt.
Laut den ukrainischen Behörden belief sich der Schaden durch den Stromdiebstahl auf mindestens 250.000 US-Dollar. Allerdings gibt es keine stichhaltigen Beweise, die diese Angabe stützen.
Die Krypto-Mining-Rigs, die Bitcoin schürfen sind aufgrund des von China geprägten regulatorischen Umfelds gebremst. In den meisten asiatischen Ländern und Teilen Europas gelten weiterhin Beschränkungen für Bitcoin und andere Kryptowährungen. In Amerika hingegen scheinen die Aussichten für den dezentralen Markt vielversprechender.
Bitcoin-Mining-Aktivitäten in den USA sind nicht eingeschränkt, obwohl die Stromkosten hoch sind. El Salvador ebnet weiterhin den Weg für Bitcoin Handel und wird die Mining-Arbeiten in Kürze abschließen. Der Kryptowährungsmarkt muss unterstützt und nicht für Mining-„Straftaten“ verfolgt werden, die offenbar durch chinesische Regulierungen begünstigt werden.

