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Cynthia Lummis setzt sich das Ziel, bis 2026 zwei Kryptogesetze zu verabschieden

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
3 Minuten Lesezeit
  • Senatorin Cynthia Lummis geht davon aus, dass der CLARITY Act und der GENIUS Act bis Ende des Jahres den Kongress passieren und demdentzur Unterzeichnung vorgelegt werden.
  •  Cynthia Lummis meint, es werde schwierig sein, die Unterstützung der Demokraten zu gewinnen, da Trump in den Kryptobereich verwickelt sei.
  • Die Republikaner haben im Repräsentantenhaus nur eine knappe Mehrheit; daher benötigt der Stablecoin-Gesetzentwurf zumindest einen Teil der Unterstützung der Demokraten, um verabschiedet zu werden.

Senatorin Cynthia Lummis geht davon aus, dass der CLARITY Act und der GENIUS Act bis Ende des Jahres den Kongress passieren und demdentzur Unterzeichnung vorgelegt werden. Die beiden Gesetzesentwürfe zielen darauf ab, mehr Klarheit über Stablecoins und deren Marktstruktur zu schaffen.

Lummis sprach über die Fortschritte des Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY Act) im Repräsentantenhaus und des GENIUS Act im Senat. Bitcoin Policy Summit in Washington, D.C.

Sie sagte, sie wäre „äußerst enttäuscht“, wenn die beiden Gesetzesentwürfe nicht bis 2026 verabschiedet würden. Der CLARITY Act wird voraussichtlich bald im gesamten Repräsentantenhaus zur Abstimmung stehen, während der Genius Act bereits dem Repräsentantenhaus vorliegt.

Trumps Beteiligung an der Kryptoindustrie

Der Senator aus Wyoming sagte, es werde schwierig sein, für Gesetzesentwürfe im Zusammenhang mit Kryptowährungen die Unterstützung beider Parteien zu gewinnen, da „die Sorge besteht, dass bestimmte Personen, die Familienangehörige in der Regierung haben, durch unser Vorgehen in irgendeiner Weise begünstigt werden“.

„Ich möchte keinen Gesetzesentwurf vorlegen, bei dem die andere Seite des politischen Spektrums das Gefühl hat, nicht ausreichend einbezogen worden zu sein“, sagte Lummis.

Unter den Senatoren, die am 17. Juni für den GENIUS Act stimmten, waren 18 von 68 Demokraten. Andere erklärten jedoch, sie würden keine Gesetzesentwürfe unterstützen, solange nicht die Verwicklung von US-dent Donald Trump in den Kryptobereich und dessen mögliche Nutzung zum persönlichen Vorteil thematisiert würden.

Der Gesetzentwurf enthält eine Bestimmung, die es Kongressabgeordneten und ihren Familien verbietet, mit Stablecoins Geld zu verdienen. Dieses Verbot gilt jedoch nicht für dendent und seine Familie, obwohl Trump vom Weißen Haus aus ein Krypto-Imperium aufgebaut hat.

berichtete Cryptopolitan, veranstaltete Trump letzten Monat in seinem Golfclub in Virginia ein privates Abendessen für Top-Investoren einer Kryptowährung mit Trump-Bezug. Er und seine Familie halten einen bedeutenden Anteil an World Liberty Financial, einem Kryptowährungsprojekt, das einen US-Dollar als eigenen Stablecoin eingeführt hat.

Einem öffentlichen Finanzbericht zufolge verdiente Trump im Jahr 2024 57,35 Millionen Dollar mit dem Verkauf von Token bei World Liberty Financial. Die Einnahmen aus einer mit ihm in Verbindung stehenden Meme-Währung beliefen sich auf etwa 320 Millionen Dollar, die jedoch unter mehreren Investoren aufgeteilt werden.

Die Republikaner verfügen im Repräsentantenhaus über eine knappe Mehrheit. Daher benötigen die Gesetzesentwürfe zur Marktstruktur und zu Stablecoins zumindest teilweise die Unterstützung der Demokraten, um verabschiedet zu werden. Idealerweise könnte der GENIUS Act vor der Sommerpause des Kongresses im August fertiggestellt sein. Trump erklärte sich bereit, das Gesetz ohne jegliche Zusätze des Repräsentantenhauses zu unterzeichnen, sollte es zügig verabschiedet werden.

Zusammenhang zwischen dem CLARITY Act und dem GENIUS Act

Der CLARITY Act schafft einen rechtlichen Rahmen für alle Arten digitaler Vermögenswerte, während der GENIUS Act sich ausschließlich mit Stablecoins befasst. Gesetzgeber argumentieren, es wäre kurzsichtig, Stablecoins zu regulieren, ohne zuvor die rechtliche Lage von Kryptowährungen zu klären. 

Zusammen bilden die Gesetzesentwürfe einentronRahmen, der den USA helfen soll, eine führende Rolle im digitalen Bankwesen einzunehmen und regulatorische Fragen zu klären.

Einige Abgeordnete zögern, den GENIUS Act allein zu verabschieden, da sie mögliche Interessenkonflikte befürchten. Dies gilt insbesondere für die Verbindungen vondent Trump zum Stablecoin von World Liberty Financial. Die Zusammenführung des GENIUS Act mit dem ausgewogeneren und umfassenderen CLARITY Act könnte diese Bedenken ausräumen und die Unterstützung beider Parteien sichern. 

Da Stablecoins immer beliebter werden und große Akteure aus der Finanzwelt in den Markt eintreten, könnte ein zweigleisiger Ansatz die notwendige Rechtssicherheit bieten, um langfristige Innovationen zu fördern und die Anleger zu schützen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Florence Muchai

Florence Muchai

Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.

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