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Die Monero-Mining-Malware Lucifer kann nun Linux-Systeme infizieren

VonIbiam WayasIbiam Wayas
Lesezeit: 2 Minuten,
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Satan Monero-Mining , die vor allem für Angriffe auf anfällige Windows-Systeme bekannt ist, haben ihr Botnetz erweitert und greifen nun auch Linux-Systeme an. Nach der Infektion nutzt die Malware das Gerät, um Monero (XMR), eine datenschutzorientierte Kryptowährung, zu schürfen.

Monero-Mining-Malware greift Linux-Systeme an

Wie Bleeping Computer berichtete , wurde die neue Funktion der Monero-Mining- Malware Lucifer von Cybersicherheitsforschern des ATLAS Security Engineering & Response Teams (ASERT) von NETSCOUT entdeckt. Ursprünglich trug das Botnetz den Namen Satan DDoS. Die Forscher benannten es jedoch in Lucifer DDoS um, um es von der Satan-Ransomware zu unterscheiden.

Der Forscher erklärte, es handele sich um ein hybrides DDoS-Botnetz, das häufig Windows-Geräte infiziert, um Kryptowährung zu schürfen. Die Schadsoftware nutzte Brute-Force-Angriffe und speziell ausgenutzte Sicherheitslücken, um den XMRig-Miner auf Windows-Systemen zu installieren. Sie wurde im Mai von Forschern der Palo Alto Networks Unit 42 entdeckt.

diese Monero-Mining- Malware jedoch so weiterentwickelt, dass sie auch Linux-Systeme scannt und infiziert. Darüber hinaus kann die Malware nun Anmeldeinformationen stehlendentdie Berechtigungen auf Windows-Systemen erweitern. Laut den Forschern kann sie außerdem Cryptojacking sowie TCP-, UCP- und ICMP-basierte Flooding-Angriffe durchführen.

Systeme, die von DDoS-Angriffen bedroht sind

Die Forscher von NETSCOUT erklärten weiter: 

„Die Tatsache, dass es auf Linux-basierten Systemen laufen kann, bedeutet, dass es potenziell Hochleistungsserver mit hoher Bandbreite in Internet-Rechenzentren (IDCs) kompromittieren und nutzen kann, wobei jeder Knotenpunkt eine größere DDoS-Angriffskapazität besitzt als die meisten Bots, die auf Windows- oder IoT-basierten Linux-Geräten laufen.“

Die mit der Malware verknüpfte Kryptowährungs-Wallet enthielt zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung lediglich Monero im Wert von 30 US-Dollar. Die Forscher vermuten, dass die Urheber der Malware nach dem Update versuchen, auf weiteren Geräten mehr Kryptowährung zu schürfen. Windows- und Linux-Nutzer können sich jedoch durch die Einhaltung bestimmter Sicherheitsmaßnahmen, wie beispielsweise regelmäßige Betriebssystem-Updates, schützen.

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Ibiam Wayas

Ibiam Wayas

Ibiam Wayas berichtet seit 2019 über Kryptowährungen. Er studierte Informatik an der National Open University of Nigeria. Seine Artikel erschienen auf verschiedenen Krypto-Nachrichtenplattformen, darunter Coinfomania, Crypto News Australia und AltcoinBuzz. Aufbauend auf seinem Informatikstudium konzentriert er sich nun auf Nachrichten zu Kryptowährungen, Robotik und Langlebigkeit.

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