Meta Platforms rechnet im ersten Quartal 2025 mit einem Umsatz von rund 39,5 Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen bleiben hinter den Analystenprognosen von 41,7 Milliarden US-Dollar zurück. Die Ergebnisse des ersten Quartals könnten die ambitionierten Investitionspläne des Unternehmens im Bereich der künstlichen Intelligenz gefährden.
Die Prognosen wurden veröffentlicht, nachdem Meta eine Einigung mit US-Präsident Donald Trump über 25 Millionen US-Dollar erzielt hatte dent Mit der Einigung wurde ein Rechtsstreit aus dem Jahr 2021 beigelegt, der die Sperrung von Trumps Facebook- und Instagram-Konten nach den Anschlägen auf das Kapitol am 6. Januar betraf.
Die Einigung sieht vor, dass 22 Millionen Dollar demdentvon Trump zufließen, der Rest deckt die Anwaltskosten.
Finanzielle Ergebnisse von Meta Platforms im 4. Quartal 2024
Nach einer ungewöhnlichen Verzögerung meldete Meta für das vierte Quartal einen Gewinn von rund 48,4 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenprognosen von 46,9 Milliarden US-Dollar. Die Gewinnprognosen für das erste Quartal lagen jedoch unter den Erwartungen und bewegten sich zwischen 39,5 Milliarden und 41,8 Milliarden US-Dollar, was leicht unter der durchschnittlichen Analystenerwartung von 41,72 Milliarden US-Dollar liegt.
Die gedämpften Erwartungen folgen auf die Markteinführung der Modelle des chinesischen Startups DeepSeek, die angeblich mit führenden US-Konkurrenten mithalten und diese sogar übertreffen sollen, darunter Metas Llama, dessen Markteinführung einen massiven Kurssturz . Auch die für Metas Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Projekte zuständige Abteilung zeugt von den finanziellen Schwierigkeiten, die mit zukunftsorientierten Vorhaben einhergehen.
Trumps und Zuckerbergs schwierige Beziehung
Meta sperrte Trumps Konto im Jahr 2021, was zu einer Klage gegen das Unternehmen führte. Im März 2024 fielen die Aktien von Meta um etwa 4 %, nachdem Trump das Unternehmen als Volksfeind bezeichnet hatte.
Die Einigung könnte ein Schritt zur Beilegung des Konflikts zwischen Meta und der Regierung von Donald Trump sein. Sie käme Zuckerberg zugute, der Berichten zufolge als Trumps KI-Berater positionieren will.
Die jüngste Erschütterung im KI-Bereich erfolgte, nachdem das chinesische KI-Unternehmen DeepSeek R1 für weniger als 6 Millionen US-Dollar ein Sprachmodell und einen Chatbot entwickelt hatte, der mit OpenAIs ChatGPT vergleichbar ist. Auch Metas hohe Forschungs- und Entwicklungskosten sowie die Investitionen in KI-Rechenzentren könnten künftig genauer unter die Lupe genommen werden.

